Veranstaltungsinfos
Mit SANCTUS DOMINUS TAURUS (SDT) vollzieht Laura Oppenhäuser einen radikalen Schritt: Statt allein auf der Bühne zu stehen, lädt sie sich einen Haufen „echter“ Männer ins Theater ein. Gefunden auf Dating-Plattformen, in Fitness- und Kampfsportstudios und an S-Bahnhöfen treffen Kunsthandwerker, Azubis und Hochzeit-DJs auf eine 40-jährige, heterosexuelle, dating-affine Frau, deren Leben stark von Männern geprägt ist.
Was folgt, ist kein klassisches Rollenspiel, sondern eine kontrollierte Entgleisung. Es gibt kein Skript, keine festen Rollen, keine Sicherheiten. Das patriarchale Machtgefüge gerät ins Wanken, das Alphatier verliert die Kontrolle – und genau darin liegt der Kern der Arbeit. Grenzen werden verhandelt, Erwartungen kollidieren, Zuschreibungen zerbröseln.
Hier, wo Menschen aufeinandertreffen, die sich außerhalb dieser Bühne niemals begegnet wären, entsteht eine musikgetriebene Gewerkeperformance: Es wird gehämmert, gesungen, gedremelt, geraucht, gestunken. Eine Arbeit voller Reibung, Humor und Ernst – über Männlichkeit, Begehren, Macht und das Zumuten von Nähe. Männer eben. Und eine Frau.
Was folgt, ist kein klassisches Rollenspiel, sondern eine kontrollierte Entgleisung. Es gibt kein Skript, keine festen Rollen, keine Sicherheiten. Das patriarchale Machtgefüge gerät ins Wanken, das Alphatier verliert die Kontrolle – und genau darin liegt der Kern der Arbeit. Grenzen werden verhandelt, Erwartungen kollidieren, Zuschreibungen zerbröseln.
Hier, wo Menschen aufeinandertreffen, die sich außerhalb dieser Bühne niemals begegnet wären, entsteht eine musikgetriebene Gewerkeperformance: Es wird gehämmert, gesungen, gedremelt, geraucht, gestunken. Eine Arbeit voller Reibung, Humor und Ernst – über Männlichkeit, Begehren, Macht und das Zumuten von Nähe. Männer eben. Und eine Frau.
Ort der Veranstaltung
Theater, Tanz, Perfomance und Musik – das alles ist die RAMPE. Zeitgenössiche, expereimentelle theatrale Formate und Ästhetiken stehen hier an der Tagesordnung. Die Stuttgarter RAMPE bietet eine Bühne für internationale Künstlerinnen und Künstler und knüpft somit ein wachsendes und pulsierendes Netzwerk für das Stuttgarter Theater.
1984 gründeten Regula Gerber und Alexander Seer die RAMPE als freies Theater der Stadt Stuttgart. Seit 1992 befindet sich das Theater im Depot einer alten Zahnradbahn. 2019 wurde die RAMPE mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Alle zwei Jahre richtet die Venue das Festival der Freien Darstellenden Künste der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg aus. Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, wird er durch Stadt und Land institutionell gefördert.
Zur Anreise eignen sich am besten die Öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Von der nächstgelegenen Haltestelle sind es keine fünf Gehminuten bis zur RAMPE. Falls Sie mit dem Auto kommen, wird das Abstellen des PWKs im Parkhaus gegenüber empfohlen.
1984 gründeten Regula Gerber und Alexander Seer die RAMPE als freies Theater der Stadt Stuttgart. Seit 1992 befindet sich das Theater im Depot einer alten Zahnradbahn. 2019 wurde die RAMPE mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Alle zwei Jahre richtet die Venue das Festival der Freien Darstellenden Künste der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg aus. Da es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, wird er durch Stadt und Land institutionell gefördert.
Zur Anreise eignen sich am besten die Öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad. Von der nächstgelegenen Haltestelle sind es keine fünf Gehminuten bis zur RAMPE. Falls Sie mit dem Auto kommen, wird das Abstellen des PWKs im Parkhaus gegenüber empfohlen.