Veranstaltungsinfos
Dunkler Folk aus den verborgenen Winkeln der Seele
Vor zwanzig Jahren veröffentlichte der englische Produzent, Gitarrist und Singer-Songwriter MATT ELLIOTT Drinking Songs, den ersten Teil einer bedeutenden Trilogie – ein großartiges Album mit sieben düsteren Folk-Stücken, in denen sich halluzinogene Walzer, bohèmehafte Geister, Schatten auf dem Vorhang verbergen. Es ist bis heute Matt Elliotts meistgehörtes Werk auf Streaming-Plattformen und wird von den Fans des aus Bristol stammenden Musikers hoch geschätzt.
2024, zum Jubiläum dieses ikonischsten Werks seiner Diskografie, legte Matt Elliott Drinking Songs Live 20 Years On vor – eine Sammlung mit alternativen Versionen der Stücke von damals.
Von Nord- bis Südeuropa lässt Matt Elliott nun auf Tour erneut das dunkle, essenzielle und berauschende Repertoire vergrößern, aus dem vor zwei Jahrzehnten seine Solokarriere hervorging.
Matt Elliott, der sich zuvor unter dem Namen The Third Eye Foundation bereits in der Indie-Elektronik-Szene einen Namen gemacht hatte, wandte sich Anfang der 2000er dem Folk zu. Drinking Songs, erschienen 2004, ist sein zweites Album unter eigenem Namen, nach The Mess We Made (2003, Domino). Was Matt Elliott besonders macht, ist seine Fähigkeit, unterschiedliche Stile zu verschmelzen: er mischt zurückgenommenen Folk mit schwermütigen Melodien, die ebenso aus einem alten Tanzlokal wie aus einem stillen Kammersaal stammen könnten, und zugleich greift er auf seinen elektronischen Hintergrund zurück – insbesondere auf sein Gespür für Sampling und Effekte –, stets im Dienst des Songs.
Drinking Songs ist eine tiefgehende Erkundung der menschlichen Existenz, eine Reise in die unzugänglichsten Winkel der Seele. Jeder Titel ist eine eigene Geschichte, ein Fenster zu Momenten von Schmerz, Nostalgie und Reflexion. Man taucht mit nächtlichen Gitarrenklängen in eine zugleich unheimliche und vertraute Atmosphäre. Die Songs scheinen wie nächtliche Gespenster zu schweben oder sie nehmen einen mit in ein rätselhaftes, musikalisches Labyrinth, in dem die Zeit sich zu dehnen scheint. Und Matt Elliott singt, als würde er im Halbdunkel Geschichten erzählen – mit einer Stimme, die schwer von Erinnerung ist, vom Leben gezeichnet und gerade deshalb so eindringlich.
Ob man die Studiofassungen des Originalalbums kennt oder nicht – man wird vom ersten Stück an gepackt von ihrer intimen und eindringlichen Kraft. Sie sind wunderschön herzzerreißend, triefend vor Schwermut und Absinth. Indem er seinen Drinking Songs zwanzig Jahre später neues Leben einhaucht, macht Matt Elliott uns ein kostbares Geschenk: die Möglichkeit, Drinking Songs noch einmal so zu hören, als wäre es das erste Mal.
Vor zwanzig Jahren veröffentlichte der englische Produzent, Gitarrist und Singer-Songwriter MATT ELLIOTT Drinking Songs, den ersten Teil einer bedeutenden Trilogie – ein großartiges Album mit sieben düsteren Folk-Stücken, in denen sich halluzinogene Walzer, bohèmehafte Geister, Schatten auf dem Vorhang verbergen. Es ist bis heute Matt Elliotts meistgehörtes Werk auf Streaming-Plattformen und wird von den Fans des aus Bristol stammenden Musikers hoch geschätzt.
2024, zum Jubiläum dieses ikonischsten Werks seiner Diskografie, legte Matt Elliott Drinking Songs Live 20 Years On vor – eine Sammlung mit alternativen Versionen der Stücke von damals.
Von Nord- bis Südeuropa lässt Matt Elliott nun auf Tour erneut das dunkle, essenzielle und berauschende Repertoire vergrößern, aus dem vor zwei Jahrzehnten seine Solokarriere hervorging.
Matt Elliott, der sich zuvor unter dem Namen The Third Eye Foundation bereits in der Indie-Elektronik-Szene einen Namen gemacht hatte, wandte sich Anfang der 2000er dem Folk zu. Drinking Songs, erschienen 2004, ist sein zweites Album unter eigenem Namen, nach The Mess We Made (2003, Domino). Was Matt Elliott besonders macht, ist seine Fähigkeit, unterschiedliche Stile zu verschmelzen: er mischt zurückgenommenen Folk mit schwermütigen Melodien, die ebenso aus einem alten Tanzlokal wie aus einem stillen Kammersaal stammen könnten, und zugleich greift er auf seinen elektronischen Hintergrund zurück – insbesondere auf sein Gespür für Sampling und Effekte –, stets im Dienst des Songs.
Drinking Songs ist eine tiefgehende Erkundung der menschlichen Existenz, eine Reise in die unzugänglichsten Winkel der Seele. Jeder Titel ist eine eigene Geschichte, ein Fenster zu Momenten von Schmerz, Nostalgie und Reflexion. Man taucht mit nächtlichen Gitarrenklängen in eine zugleich unheimliche und vertraute Atmosphäre. Die Songs scheinen wie nächtliche Gespenster zu schweben oder sie nehmen einen mit in ein rätselhaftes, musikalisches Labyrinth, in dem die Zeit sich zu dehnen scheint. Und Matt Elliott singt, als würde er im Halbdunkel Geschichten erzählen – mit einer Stimme, die schwer von Erinnerung ist, vom Leben gezeichnet und gerade deshalb so eindringlich.
Ob man die Studiofassungen des Originalalbums kennt oder nicht – man wird vom ersten Stück an gepackt von ihrer intimen und eindringlichen Kraft. Sie sind wunderschön herzzerreißend, triefend vor Schwermut und Absinth. Indem er seinen Drinking Songs zwanzig Jahre später neues Leben einhaucht, macht Matt Elliott uns ein kostbares Geschenk: die Möglichkeit, Drinking Songs noch einmal so zu hören, als wäre es das erste Mal.
Ort der Veranstaltung
Der Jazzclub Tonne (kurz: "Die Tonne") ist einer der namhaftesten Jazzclubs der Bundesrepublik. Jährlich finden hier weit über 100 Live-Konzerte mit Musikern aus aller Welt statt - von hochtalentierten Nachwuchskünstlern bis hin zu nationalen und internationalen Stars aus Jazz, Soul, Funk, World Music und der Singer-Songwriterszene. Was Jazzpuristen beklagen mögen, ist hier Programm: das Ausloten des künstlerisch Möglichen in der gesamten Bandbreite des Jazz – mannigfaltige künstlerische Grenzüberschreitungen zum Rock, zum Pop, zur elektronischen Musik, etc. inbegriffen.
Für ihr „herausragendes Livemusik-Programm“ wurde die Tonne mehrfach „von höchster Stelle“ ausgezeichnet – mit dem Spielstättenprogrammpreis "Applaus" der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.
Nur wenige Clubs in Deutschland bieten diese Atmosphäre: Im Zentrum von Dresden, direkt an der Elbe und in der Altstadt, liegt das Kurländer Palais. Ein historisches Bauwerk, dessen Keller schon von August dem Starken als Sitz der »Gesellschaft wider die Nüchternheit« genutzt wurde. 1981 begann hier die Tonne ihren regelmäßigen Spielbetrieb. Die Form des Gewölbes war namensgebend. Damals war es der Keller in einer Ruine. Nach der Rekonstruktion des Palais (2006 – 2009) hat die Tonne seit 2015 wieder ihr Domizil an diesem historischen Ort. Seitdem jazzt es hier wieder, es darf gerockt werden oder gejammt, es darf grooven oder einfach unter die Haut gehen. Qualität, Authentizität und Spielfreude bestimmen die Künstlerauswahl. Nicht das Alltägliche, sondern das Außergewöhnliche steht im Mittelpunkt. Und – das Erleben der Musik soll vor allem Spaß machen.
Für ihr „herausragendes Livemusik-Programm“ wurde die Tonne mehrfach „von höchster Stelle“ ausgezeichnet – mit dem Spielstättenprogrammpreis "Applaus" der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.
Nur wenige Clubs in Deutschland bieten diese Atmosphäre: Im Zentrum von Dresden, direkt an der Elbe und in der Altstadt, liegt das Kurländer Palais. Ein historisches Bauwerk, dessen Keller schon von August dem Starken als Sitz der »Gesellschaft wider die Nüchternheit« genutzt wurde. 1981 begann hier die Tonne ihren regelmäßigen Spielbetrieb. Die Form des Gewölbes war namensgebend. Damals war es der Keller in einer Ruine. Nach der Rekonstruktion des Palais (2006 – 2009) hat die Tonne seit 2015 wieder ihr Domizil an diesem historischen Ort. Seitdem jazzt es hier wieder, es darf gerockt werden oder gejammt, es darf grooven oder einfach unter die Haut gehen. Qualität, Authentizität und Spielfreude bestimmen die Künstlerauswahl. Nicht das Alltägliche, sondern das Außergewöhnliche steht im Mittelpunkt. Und – das Erleben der Musik soll vor allem Spaß machen.