Bild: Küf Kaufmann: Wodka ist immer koscher

Küf Kaufmann: Wodka ist immer koscher

Schloßstraße 2
01067 Dresden

Tickets ab 26,00 € *
Veranstalter: DIE HERKULESKEULE GmbH , Schloßstr. 2, 01067 Dresden, Deutschland
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Veranstaltungsinfos

Küf Kaufmann: Wodka ist immer koscher


Der Meister des jüdischen Humors kommt aus Leipzig in die Herkuleskeule. Zu einer sehr kabarettistischen Lesung mit Musik.


"Ich trinke Wodka, um koscheres Essen zu verdauen", liest Küf Kaufmann mit jüdischem Humor und viel Ironie aus seinem jüngst im Aufbau-Verlag erschienen Buch "Wodka ist immer koscher". Am 14. September erzählt im Kabarettkeller der Herkuleskeule einen Abend lang Geschichten aus seinem wirklich turbulenten Leben. Geboren 1947 in der sowjetischen Stadt Marx, was im Übrigen kein Witz ist, denn am gegenüberliegenden Wolga-Ufer lag tatsächlich eine Stadt namens Engels und die verbindende Brücke trug den Namen Lenins ... Küf Kaufmann arbeitete zunächst bis 1990 als Regisseur am staatlichen Revuetheater "Leningrader Music Hall" im heutigen (wieder) Sankt Petersburg. Als ihn eine Dienstreise nach Deutschland führte, entschied er kurzerhand hier zu bleiben. Von da an führte er Regie an verschiedenen Kleinkunstbühnen und spielte bundesweit Kabarett. Kabarett mit jüdischem Humor. Kaufmann ist Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Musikalische Begleitung durch Thomas Feist (Piano) und Thomas Kempe (Saxophon).

Ort der Veranstaltung

Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.

1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.

Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
Herkuleskeule
Schloßstraße 2
01067 Dresden
Herkuleskeule