Herkuleskeule

Sternplatz 1, 01067 Dresden, Deutschland Route planen

Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ bezeichnete der Spiegel in einem Artikel die Herkuleskeule. Außerdem ist das Dresdner Kabarett-Theater Preisträger diverser Kulturpreise, u.a. des Ravensburger Kupferles. Die Keule gehört nicht erst seit der Wiedervereinigung zur Crème de la Crème der deutschen Kleinkunstbühnen.

1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. Keine Witzbeschwerden war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Die Kellerräume der Ruine der Kreuzkirche am Altmarkt dienten den Berufs-Kabarettisten zunächst als Spielstätte. Oft tourten die Darsteller/innen der Herkuleskeule allerdings auch mit ihrem Programm durch die DDR. Später zog das Theater in ein Obergeschoss in der Sternstraße 1, wo es auch heute noch ansässig ist. 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Infolge dieses Verbots delegierte man Schubert auf die Parteischule, woraufhin Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden kam. Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Mit der Vorstellung erreichte das Ensemble auch im Westen einen großen Durchbruch. Der enorme Erfolg des Kabarett-Theaters hält bis heute an. 350 Vorstellungen im Jahr kann die Herkuleskeule im Schnitt verzeichnen.

Kultige Erfolgsprogramme wechseln sich auf der Bühne mit neuen Inszenierungen und Texten ab und sorgen für eine bunte Mischung unterhaltsamer Kabarett-Kunst. Der frühere Geheimtipp im Osten ist schon lange zu einem der Spitzenreiter des deutschen Kabarett-Theaters geworden und verschont keine Lachmuskeln.

Derzeit sind leider keine Termine verfügbar.