Veranstaltungsinfos
Frei nach Shakespeare und seiner berühmten Tragödie Romeo und Julia führen einen verliebten Prinzen und eine mutige Baronesse, zwei fremde Kulturen und zwei verfeindete Familien in einem dramatischen Happy End zusammen: Prinz Nougat von Krokantien soll nach seiner Süßwarenforschungs-Weltreise den Thron seines Vaters König Keks übernehmen. Doch der Prinz hat kein Auge für die drei süßen Heiratenskandidatinnen, sondern träumt von Oliva Pfefferkorn, die er auf den herzhaft-scharfen Chili-Inseln kennengelernt hat. Obwohl König Keks gegen die Verbindung von Süßem und Herzhaftem ist, muss er schließlich erkennen, dass genau diese Verbindung Friede und Freiheit bedeutet.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben, sagte einst Alexander von Humboldt. Peter Schindler appelliert in König Keks an Mut, Toleranz und Versöhnung unterschiedlicher Weltanschauungen und bindet dies in eine süß-scharfe, spannende Liebesgeschichte ein.
Auch musikalisch lebt König Keks von Gegensätzen. Während die Musik Krokantiens Anleihen aus der Welt der Operette nimmt, ist die Musik der Chili-Inseln feurig und rhythmusorientiert. Daher sind verschiedene Musikstile zu finden: Marsch, Walzer, Cha-Cha-Cha, Rumba, Barcarole, Popballade, Tango, Foxtrott und einige barockisierende Rezitative. Die Lieder und Rezitative sind teilweise nicht ganz einfach und liegen im Umfang h bis g''. Ein kleines Salonorchester auf der einen, eine Band auf der anderen Seite ergeben einen abwechslungsreichen Sound. Ein versierter Pianist kann eine Aufführung des Stückes auch allein begleiten. König Keks bietet sowohl musikalisch als auch szenisch ausreichende Umsetzungsmöglichkeiten für alle Altersstufen und endet mit einer süß-scharfen Hymne, in der neben zwei Geschmacksrichtungen auch zwei Musikstile verschmolzen werden.
Erstmals leiten die Kinderchöre an der Gedächtniskirche ein Musical in ihrer Kirche unter der Leitung von Simone Pepping auf, unterstützt von einem Musical-Orchester/Band unter der Leitung von Robert Sattelberger.
Copyright: prinat
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben, sagte einst Alexander von Humboldt. Peter Schindler appelliert in König Keks an Mut, Toleranz und Versöhnung unterschiedlicher Weltanschauungen und bindet dies in eine süß-scharfe, spannende Liebesgeschichte ein.
Auch musikalisch lebt König Keks von Gegensätzen. Während die Musik Krokantiens Anleihen aus der Welt der Operette nimmt, ist die Musik der Chili-Inseln feurig und rhythmusorientiert. Daher sind verschiedene Musikstile zu finden: Marsch, Walzer, Cha-Cha-Cha, Rumba, Barcarole, Popballade, Tango, Foxtrott und einige barockisierende Rezitative. Die Lieder und Rezitative sind teilweise nicht ganz einfach und liegen im Umfang h bis g''. Ein kleines Salonorchester auf der einen, eine Band auf der anderen Seite ergeben einen abwechslungsreichen Sound. Ein versierter Pianist kann eine Aufführung des Stückes auch allein begleiten. König Keks bietet sowohl musikalisch als auch szenisch ausreichende Umsetzungsmöglichkeiten für alle Altersstufen und endet mit einer süß-scharfen Hymne, in der neben zwei Geschmacksrichtungen auch zwei Musikstile verschmolzen werden.
Erstmals leiten die Kinderchöre an der Gedächtniskirche ein Musical in ihrer Kirche unter der Leitung von Simone Pepping auf, unterstützt von einem Musical-Orchester/Band unter der Leitung von Robert Sattelberger.
Copyright: prinat
Ort der Veranstaltung
In den Jahren 1893 bis 1904 wurde die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer erbaut. Sie erinnert an den 19. April 1529, als Fürsten und weitere Bevollmächtigte als Vertreter der protestantischen Minderheit gegen die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther demonstrierten sowie die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens forderten. Diese Aktion gilt als der Ursprung des Begriffs „Protestantismus“.
Nachdem die Beziehung zwischen Protestanten und Katholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil angespannt war und der Dom erneuert wurde, wurde die Gedächtniskirche als Reaktion auf diese Ereignisse erbaut. Dabei war es wichtig, dem Dom architektonisch mindestens ebenbürtig zu sein. So wurde dem romanischen Stil nun eine neugotische Kirche gegenübergestellt und mit 100 m der höchste Kirchenturm der Pfalz errichtet.
Die Gedächtniskirche liegt nahe dem Zentrum und kann bequem vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Busse fahren von dort bis zum Postplatz, von wo Sie die Linie 563 eine Station weiter zur Haltestelle „Gedächtniskirche“ bis vor die Haustür bringt.
Nachdem die Beziehung zwischen Protestanten und Katholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil angespannt war und der Dom erneuert wurde, wurde die Gedächtniskirche als Reaktion auf diese Ereignisse erbaut. Dabei war es wichtig, dem Dom architektonisch mindestens ebenbürtig zu sein. So wurde dem romanischen Stil nun eine neugotische Kirche gegenübergestellt und mit 100 m der höchste Kirchenturm der Pfalz errichtet.
Die Gedächtniskirche liegt nahe dem Zentrum und kann bequem vom Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mehrere Busse fahren von dort bis zum Postplatz, von wo Sie die Linie 563 eine Station weiter zur Haltestelle „Gedächtniskirche“ bis vor die Haustür bringt.