Veranstaltungsinfos
Herkuleskeulen-Schäferstündchen: Carmen-Maja Antoni im Gespräch mit Alexander G. Schäfer
Ernste Theaterrollen, leichte Fernsehunterhaltung und als Kind sogar im Fernseh-Kabarett: Carmen-Maja Antoni hat eine Menge zu erzählen.
Carmen-Maja Antoni wird in letzter Zeit vor allem auf ihre Fernseh-Rollen in der Reihe „Mord mit Aussicht“ und als Schwester des Brandenburger Dorf-Polizisten Horst Krause angesprochen. Was sie mit Humor nimmt. Denn den hat sie. Auch, wenn sie eigentlich aus dem eher ernsten Theaterfach stammt. Sie spielte an der Volksbühne in Berlin und am Berliner Ensemble; kaum eine Frauenrolle in Brechts Theaterstücken, in der sie nicht besetzt wurde. Wobei sie nicht einfach nur spielt, sie verkörpert! Aber das Fernsehen trat dabei tatsächlich noch vorm Theater in ihr Leben. Sie wuchs in Berlin-Adlershof gleich neben den Fernsehstudios auf, wo ihre Mutter Aufnahmeleiterin war. Beim DDR-Fernsehen spielte sie übrigens auch Kabarett: Mit 14 war sie eine der drei „Blauen Blitze“ im Pionier-Fernseh-Kabarett.
Am 23. Februar wird Carmen-Maja Antoni nun endlich auch mal auf der Kabarettbühne der Herkuleskeule stehen. Oder besser sitzen: Als Gast von Alexander G. Schäfer in unserer Talk-Reihe „Herkuleskeulen-Schäferstündchen“. Und dann wird sie sicher auch ein kleines Geheimnis lüften. Nämlich, dass sie jüngst wieder ein fast unbemerkter Dauergast im weihnachtlichen Fernsehprogramm war: Im Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielt sie eine wichtige Rolle! Gut, zu sehen ist sie nicht, aber zu hören: Für die deutsche Synchronisation gab sie dem vorlauten Küchenjungen ihre Stimme ... Es gibt also viel zu erzählen, auf dem Sofa mit Alexander G. Schäfer!
Für den musikalischen Rahmen sorgt der musikalische Leiter der Herkuleskeule, Jens Wagner.
Foto: Peter Ziesche
Ernste Theaterrollen, leichte Fernsehunterhaltung und als Kind sogar im Fernseh-Kabarett: Carmen-Maja Antoni hat eine Menge zu erzählen.
Carmen-Maja Antoni wird in letzter Zeit vor allem auf ihre Fernseh-Rollen in der Reihe „Mord mit Aussicht“ und als Schwester des Brandenburger Dorf-Polizisten Horst Krause angesprochen. Was sie mit Humor nimmt. Denn den hat sie. Auch, wenn sie eigentlich aus dem eher ernsten Theaterfach stammt. Sie spielte an der Volksbühne in Berlin und am Berliner Ensemble; kaum eine Frauenrolle in Brechts Theaterstücken, in der sie nicht besetzt wurde. Wobei sie nicht einfach nur spielt, sie verkörpert! Aber das Fernsehen trat dabei tatsächlich noch vorm Theater in ihr Leben. Sie wuchs in Berlin-Adlershof gleich neben den Fernsehstudios auf, wo ihre Mutter Aufnahmeleiterin war. Beim DDR-Fernsehen spielte sie übrigens auch Kabarett: Mit 14 war sie eine der drei „Blauen Blitze“ im Pionier-Fernseh-Kabarett.
Am 23. Februar wird Carmen-Maja Antoni nun endlich auch mal auf der Kabarettbühne der Herkuleskeule stehen. Oder besser sitzen: Als Gast von Alexander G. Schäfer in unserer Talk-Reihe „Herkuleskeulen-Schäferstündchen“. Und dann wird sie sicher auch ein kleines Geheimnis lüften. Nämlich, dass sie jüngst wieder ein fast unbemerkter Dauergast im weihnachtlichen Fernsehprogramm war: Im Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielt sie eine wichtige Rolle! Gut, zu sehen ist sie nicht, aber zu hören: Für die deutsche Synchronisation gab sie dem vorlauten Küchenjungen ihre Stimme ... Es gibt also viel zu erzählen, auf dem Sofa mit Alexander G. Schäfer!
Für den musikalischen Rahmen sorgt der musikalische Leiter der Herkuleskeule, Jens Wagner.
Foto: Peter Ziesche
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.