Veranstaltungsinfos
Wer im 16. Jahrhundert erkrankte, ging nicht zum Arzt.
Studierte Ärzte praktizierten ausschließlich in den Städten und an den fürstlichen Höfen.
Mit Brüchen, Verrenkungen und offenen Wunden gingen die Bürger besser zum Wundarzt oder zum Bader, denn die kannten sich in der praktischen Medizin besser aus als ein Arzt. In Stadt und Land praktizierten auch kräuterkundige Heilerinnen und Heiler, die sich auf unterschiedliche Beschwerden spezialisierten. Die Patienten heilten sie durch Handauflegen, Besprechen oder Räucherungen mit Kräutern. Auch Kräutertinkturen oder Salben kamen zum Einsatz.
Neben den Menschen behandelten einige auch das erkrankte Vieh.
Schwierig wurde es, wenn die Kur nicht anschlug oder das Leiden sich verschlimmerte. Kamen dann noch nachbarschaftliche Streitigkeiten hinzu, konnte die Betreffende sehr schnell von der weisen zur bösen Frau werden. Da das Wissen um die Heilung von Krankheiten von der Mutter an die Tochter weitergegeben wurde, geriet rasch eine ganze Familie in Verdacht Hexerei zu betreiben. Auch die Herkunft aus einer anderen Stadt oder dem Nachbardorf konnte verdächtig machen. Krankheiten, Viehseuchen und extreme Wetterlagen führten die Menschen in der frühen Neuzeit auf das Wirken von Hexen und Zauberern zurück. Martin Luther war da keine Ausnahme.
Der Rundgang findet im Schlossgarten statt. Vor Ort werden einzelne Heilpflanzen vorgestellt, Sie erfahren aber auch, was in die Hexensalbe kommen muss, damit es denn klappt mit dem Flug zum Brocken.
In der Alten Küche können Sie einige Kräuter probieren und sich selbst einen Tee zusammenstellen.
Studierte Ärzte praktizierten ausschließlich in den Städten und an den fürstlichen Höfen.
Mit Brüchen, Verrenkungen und offenen Wunden gingen die Bürger besser zum Wundarzt oder zum Bader, denn die kannten sich in der praktischen Medizin besser aus als ein Arzt. In Stadt und Land praktizierten auch kräuterkundige Heilerinnen und Heiler, die sich auf unterschiedliche Beschwerden spezialisierten. Die Patienten heilten sie durch Handauflegen, Besprechen oder Räucherungen mit Kräutern. Auch Kräutertinkturen oder Salben kamen zum Einsatz.
Neben den Menschen behandelten einige auch das erkrankte Vieh.
Schwierig wurde es, wenn die Kur nicht anschlug oder das Leiden sich verschlimmerte. Kamen dann noch nachbarschaftliche Streitigkeiten hinzu, konnte die Betreffende sehr schnell von der weisen zur bösen Frau werden. Da das Wissen um die Heilung von Krankheiten von der Mutter an die Tochter weitergegeben wurde, geriet rasch eine ganze Familie in Verdacht Hexerei zu betreiben. Auch die Herkunft aus einer anderen Stadt oder dem Nachbardorf konnte verdächtig machen. Krankheiten, Viehseuchen und extreme Wetterlagen führten die Menschen in der frühen Neuzeit auf das Wirken von Hexen und Zauberern zurück. Martin Luther war da keine Ausnahme.
Der Rundgang findet im Schlossgarten statt. Vor Ort werden einzelne Heilpflanzen vorgestellt, Sie erfahren aber auch, was in die Hexensalbe kommen muss, damit es denn klappt mit dem Flug zum Brocken.
In der Alten Küche können Sie einige Kräuter probieren und sich selbst einen Tee zusammenstellen.
Ort der Veranstaltung
Das Jagdschloss Grunewald besitzt gleich mehrere Besonderheiten: Zum einen ist es das älteste erhaltene Schloss ganz Berlins und zum anderen Hochburg für kulturelle Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen.
Bereits 1542 von Kurfürst Joachim II. erbaut, war das Jagdschloss lange in fürstengeschlechtlichem Besitz. Bis 1926 nutzte die Königsfamilie das Gebäude, bevor es dann zur Enteignung kam und das Schloss in staatliches Eigentum umgewandelt wurde. Seitdem erfolgt die Umfunktionierung in ein Museum. Heute ist im Erdgeschoss eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und im Obergeschoss eine über bedeutende Persönlichkeiten der preußischen Geschichte zu bewundern. Als außerordentliches Highlight gilt aber nach wie vor der einzigartige Renaissancesaal, der mit seinem prachtvollen Dekor eine erhabene Atmosphäre erzeugt.
Das Jagdschloss Grunewald erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die nächstgelegene Haltestelle in einer viertel Stunde zu Fuß. Für Anreisende mit dem Auto steht eine kleine Anzahl an Parkplätzen direkt vor Ort zur Verfügung, halten Sie sonst in der angrenzenden Umgebung Ausschau.
Bereits 1542 von Kurfürst Joachim II. erbaut, war das Jagdschloss lange in fürstengeschlechtlichem Besitz. Bis 1926 nutzte die Königsfamilie das Gebäude, bevor es dann zur Enteignung kam und das Schloss in staatliches Eigentum umgewandelt wurde. Seitdem erfolgt die Umfunktionierung in ein Museum. Heute ist im Erdgeschoss eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und im Obergeschoss eine über bedeutende Persönlichkeiten der preußischen Geschichte zu bewundern. Als außerordentliches Highlight gilt aber nach wie vor der einzigartige Renaissancesaal, der mit seinem prachtvollen Dekor eine erhabene Atmosphäre erzeugt.
Das Jagdschloss Grunewald erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die nächstgelegene Haltestelle in einer viertel Stunde zu Fuß. Für Anreisende mit dem Auto steht eine kleine Anzahl an Parkplätzen direkt vor Ort zur Verfügung, halten Sie sonst in der angrenzenden Umgebung Ausschau.