Veranstaltungsinfos
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Luigi Boccerini: Stabat Mater, Jan Dismas Zelenka: Missa Sanctissimae Trinitatis | Festival Stuttgart Barock 2026Kammerchor Stuttgart | Barockorchester Stuttgart | Frieder Bernius,Stuttgart , Leonhardskirche
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Capricci Armonici | Il Rosario | Festival Stuttgart Barock 2026Il Rosario | Daniel Sepec, Hille Perl, Michael Behringer, Lee Santana,Stuttgart , Leonhardskirche
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Utopia Ensemble (Belgien) | Festival Stuttgart Barock 2026,Stuttgart , Leonhardskirche
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London Handel Players (Großbritannien) | Festival Stuttgart Barock 2026,Stuttgart , Leonhardskirche
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Il gusto barocco | Festival Stuttgart Barock 2026Il gusto barocco | Jörg Halubek,Stuttgart , Neues Schloss, Weisser Saal
Florenz entwickelte sich im Hochmittelalter dank Handel und Banken zu einer führenden Stadt Italiens, die im 14. Jahrhundert mit Komponisten wie Landini musikalisch in Erscheinung trat. Ihre kulturelle Blütezeit erlebte sie unter der Familie Medici, die durch Tuchhandel und Bankwesen großen Reichtum erlangte und im 15. Jahrhundert mit Persönlichkeiten wie Cosimo il Vecchio und Lorenzo il Magnifico maßgeblich die Stadtpolitik und Kultur bestimmte. Die Medici förderten Architektur, Kunst, Humanismus und Musik und trugen mit prunkvollen Festen, Intermedien und der ersten erhaltenen Oper L’Euridice (1600) zur Entwicklung der Musikgeschichte bei. Bedeutende Humanisten und Musiker wie Galilei, Peri, Caccini und andere wirkten in ihren Diensten. Auch nach dem kulturellen Höhepunkt blieb das Musikleben lebendig, etwa mit dem ersten öffentlichen Opernhaus 1656. Cosimo III., sein musisch begabter Sohn Ferdinando und der letzte Medici-Großherzog Gian Gastone führten das Erbe fort. Nach dem Aussterben der Familie sicherte Anna Maria Luisa mit ihrem Vermächtnis den Erhalt des kulturellen Erbes für Florenz.
Das Festival beginnt mit einem Eröffnungskonzert in der Leonhardskirche mit Werken von Boccherini und Zelenka, aufgeführt vom Kammerchor und Barockorchester Stuttgart unter Frieder Bernius. Weitere Konzerte präsentieren Musik u.a. von Veracini, Francesca Caccini, Monteverdi und Tartini, gespielt von renommierten Ensembles wie Il Rosario, dem Utopia Ensemble und den London Handel Players. Eine literarisch-musikalische Lesung über Galileo Galilei sowie das Abschlusskonzertvon Il gusto barocco mit der Oper La Dafne von Marco da Gagliano runden das Programm ab.
Neben den Konzerten können Sie mit Ihrem Festival-Pass auch noch den Vortrag von Herrn Prof. Bernhard Richter zum Thema “Die «Erfindung» der Oper in der Camerata fiorentina aus Stimmphysiologischer Sicht” und die musikalische Lesung „Eppur si muove!“ (Und sie bewegt sich doch!) von Rudolf Guckelsberger und Studierenden der Musikhochschule Stuttgart unter Leitung von Prof. Henning Wiegräbe besuchen. Bei beiden Veranstaltungen gibt es freie Platzwahl.
Das Festival beginnt mit einem Eröffnungskonzert in der Leonhardskirche mit Werken von Boccherini und Zelenka, aufgeführt vom Kammerchor und Barockorchester Stuttgart unter Frieder Bernius. Weitere Konzerte präsentieren Musik u.a. von Veracini, Francesca Caccini, Monteverdi und Tartini, gespielt von renommierten Ensembles wie Il Rosario, dem Utopia Ensemble und den London Handel Players. Eine literarisch-musikalische Lesung über Galileo Galilei sowie das Abschlusskonzertvon Il gusto barocco mit der Oper La Dafne von Marco da Gagliano runden das Programm ab.
Neben den Konzerten können Sie mit Ihrem Festival-Pass auch noch den Vortrag von Herrn Prof. Bernhard Richter zum Thema “Die «Erfindung» der Oper in der Camerata fiorentina aus Stimmphysiologischer Sicht” und die musikalische Lesung „Eppur si muove!“ (Und sie bewegt sich doch!) von Rudolf Guckelsberger und Studierenden der Musikhochschule Stuttgart unter Leitung von Prof. Henning Wiegräbe besuchen. Bei beiden Veranstaltungen gibt es freie Platzwahl.
Ort der Veranstaltung
Aus der kleinen Kapelle als Station des Jakobswegs ist innerhalb der letzten Jahrhunderte eine feste Institution im religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben Stuttgarts geworden. Der Blick auf die Leonhardskirche mit ihrer gotischen Kreuzigungsgruppe ist weit über die Region bekannt und auch als sogenannte Vesperkirche hat sie sich deutschlandweit einen Namen gemacht.
Dem Nothelfer der Pferde, St. Leonhard, wurde 1337 eine kleine Kapelle errichtet. Seit einem Umbau im Jahr 1466 präsentiert sich die Leonhardskirche als spätgotische Hallenkirche mit seitlichem Turm. Besonders bei Sonnenaufgang oder zur Abenddämmerung erstrahlt sie in ihrem warmen Organe und lockt zahlreiche Besucher zu einem umfangreichen Kultur- und Konzertprogramm. Liturgische Abendgebete, die Gottesdienste und die Kinderkirche erfreuen sich in Stuttgart großer Beliebtheit und die Konzerte des Vokalensembles und des Kirchenchores begeistern immer wieder aufs Neue. Innerhalb der Kirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Reuchlins, auch die Kreuzigungsgruppe ist sehenswert, obwohl das Original aus dem Jahr 1501 heute an anderer Stelle zu besichtigen ist.
Als Vesperkirche hat die Leonhardskirche seit 1995 immer wieder eine Vorreiterrolle im sozialen Leben der Stadt gespielt und zahlreiche Kirchengemeinden in ganz Deutschland inspiriert. Zwischen Januar und März finden Hilfesuchende hier im Gotteshaus alles, was sie zum Leben brauchen. Medizinische Versorgung, Essen oder Berufsberatung werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Firmen und der Tafel organisiert.
Dem Nothelfer der Pferde, St. Leonhard, wurde 1337 eine kleine Kapelle errichtet. Seit einem Umbau im Jahr 1466 präsentiert sich die Leonhardskirche als spätgotische Hallenkirche mit seitlichem Turm. Besonders bei Sonnenaufgang oder zur Abenddämmerung erstrahlt sie in ihrem warmen Organe und lockt zahlreiche Besucher zu einem umfangreichen Kultur- und Konzertprogramm. Liturgische Abendgebete, die Gottesdienste und die Kinderkirche erfreuen sich in Stuttgart großer Beliebtheit und die Konzerte des Vokalensembles und des Kirchenchores begeistern immer wieder aufs Neue. Innerhalb der Kirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Reuchlins, auch die Kreuzigungsgruppe ist sehenswert, obwohl das Original aus dem Jahr 1501 heute an anderer Stelle zu besichtigen ist.
Als Vesperkirche hat die Leonhardskirche seit 1995 immer wieder eine Vorreiterrolle im sozialen Leben der Stadt gespielt und zahlreiche Kirchengemeinden in ganz Deutschland inspiriert. Zwischen Januar und März finden Hilfesuchende hier im Gotteshaus alles, was sie zum Leben brauchen. Medizinische Versorgung, Essen oder Berufsberatung werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Firmen und der Tafel organisiert.