Leonhardskirche

Leonhardsplatz 26, 70182 Stuttgart, Deutschland Route planen

Aus der kleinen Kapelle als Station des Jakobswegs ist innerhalb der letzten Jahrhunderte eine feste Institution im religiösen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben Stuttgarts geworden. Der Blick auf die Leonhardskirche mit ihrer gotischen Kreuzigungsgruppe ist weit über die Region bekannt und auch als sogenannte Vesperkirche hat sie sich deutschlandweit einen Namen gemacht.

Dem Nothelfer der Pferde, St. Leonhard, wurde 1337 eine kleine Kapelle errichtet. Seit einem Umbau im Jahr 1466 präsentiert sich die Leonhardskirche als spätgotische Hallenkirche mit seitlichem Turm. Besonders bei Sonnenaufgang oder zur Abenddämmerung erstrahlt sie in ihrem warmen Organe und lockt zahlreiche Besucher zu einem umfangreichen Kultur- und Konzertprogramm. Liturgische Abendgebete, die Gottesdienste und die Kinderkirche erfreuen sich in Stuttgart großer Beliebtheit und die Konzerte des Vokalensembles und des Kirchenchores begeistern immer wieder aufs Neue. Innerhalb der Kirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Reuchlins, auch die Kreuzigungsgruppe ist sehenswert, obwohl das Original aus dem Jahr 1501 heute an anderer Stelle zu besichtigen ist.

Als Vesperkirche hat die Leonhardskirche seit 1995 immer wieder eine Vorreiterrolle im sozialen Leben der Stadt gespielt und zahlreiche Kirchengemeinden in ganz Deutschland inspiriert. Zwischen Januar und März finden Hilfesuchende hier im Gotteshaus alles, was sie zum Leben brauchen. Medizinische Versorgung, Essen oder Berufsberatung werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Firmen und der Tafel organisiert.

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