Veranstaltungsort
Nikolaikirche Leipzig
16 Events
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Orgelherbst mit Domorganist Silvius von Kessel
Domorganist Silvius von Kessel, Erfurt -
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Benjamin Britten: St Nicholas
Solistinnen & Solisten, BachChor, Nikolaikantor Markus Kaufmann -
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantaten I-III
Solistinnen & Solisten, BachChor, Nikolaikantor Markus Kaufmann -
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantaten I-III
Solistinnen & Solisten, BachChor, Nikolaikantor Markus Kaufmann -
Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248, Kantaten I, IV-VI
Solistinnen & Solisten, BachChor, Nikolaikantor Markus Kaufmann -
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Nikolaikantor Markus Kaufmann, Orgel -
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Pascal & Markus Kaufmann, Orgel
Nikolaikirche Leipzig
Die Nikolaikirche im Herzen der Innenstadt Leipzigs ist die größte Kirche der Stadt und lieferte in der Vergangenheit als Ort der Begegnung immer wieder entscheidende Impulse für das Zeitgeschehen. Hier fand 1539 nicht nur der erste offizielle evangelische Gottesdienst in Leipzig und damit die Einführung der Reformation statt, die Kirche war auch zentraler Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution, die den Mauerfall und die Vereinigung West- und Ostdeutschlands zum Ergebnis hatte.
Die Wurzeln der Nikolaikirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zunächst als romanische Kirche errichtet, wurde sie im 15. und 16. Jahrhundert zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Wichtige Persönlichkeiten der Kirchengeschichte waren Martin Luther und Justus Jonas der Ältere, die in der Nikolaikirche die Reformation einläuteten und Johann Sebastian Bach, der am Karfreitag 1724 hier seine Johannespassion in der Kirche uraufgeführt hatte. Aus den Montagsgebeten, die in den 80er Jahren jede Woche in der Nikolaikirche stattfanden, entwickelten sich die Montagsdemonstrationen, die entscheidend zum Sturz des DDR- Regimes beitragen sollten. Doch nicht nur die Geschichte der Kirche ist beeindruckend: Der Innenraum des Gebäudes besticht durch seine einzigartige Architektur, die im klassizistischen Stil nach den Plänen des Leipziger Stadtbaumeister Johann Carl Friedrich Dauthe gebaut wurde. Besonders markant sind das detailreiche Deckengewölbe und die Kirchensäulen, aus deren Palmenkapitellen Blätter hervorzusprießen scheinen, die den Ansatz zur Decke kaschieren. Der gesamte Raum ist durch die Farbtöne Weiß, Rosa und Hellgrün bestimmt, was der Kirche ein außergewöhnliches und unverkennbares Merkmal verleiht.
Ein Besuch der Nikolaikirche steht bei einem Stadtrundgang durch Leipzig an höchster Stelle.
Die Wurzeln der Nikolaikirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zunächst als romanische Kirche errichtet, wurde sie im 15. und 16. Jahrhundert zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Wichtige Persönlichkeiten der Kirchengeschichte waren Martin Luther und Justus Jonas der Ältere, die in der Nikolaikirche die Reformation einläuteten und Johann Sebastian Bach, der am Karfreitag 1724 hier seine Johannespassion in der Kirche uraufgeführt hatte. Aus den Montagsgebeten, die in den 80er Jahren jede Woche in der Nikolaikirche stattfanden, entwickelten sich die Montagsdemonstrationen, die entscheidend zum Sturz des DDR- Regimes beitragen sollten. Doch nicht nur die Geschichte der Kirche ist beeindruckend: Der Innenraum des Gebäudes besticht durch seine einzigartige Architektur, die im klassizistischen Stil nach den Plänen des Leipziger Stadtbaumeister Johann Carl Friedrich Dauthe gebaut wurde. Besonders markant sind das detailreiche Deckengewölbe und die Kirchensäulen, aus deren Palmenkapitellen Blätter hervorzusprießen scheinen, die den Ansatz zur Decke kaschieren. Der gesamte Raum ist durch die Farbtöne Weiß, Rosa und Hellgrün bestimmt, was der Kirche ein außergewöhnliches und unverkennbares Merkmal verleiht.
Ein Besuch der Nikolaikirche steht bei einem Stadtrundgang durch Leipzig an höchster Stelle.
Quelle: Reservix
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