Deutsches Schauspielhaus

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Als größtes Sprechtheater Deutschlands ist das Deutsche Schauspielhaus Hamburg zugleich auch eines der renommiertesten und erfolgreichsten Häuser des Landes. Mit seinen zwei Spielstätten ist es die zentrale künstlerische Institution der Hansestadt und prägte die Theatergeschichte Hamburgs entscheidend mit. Als wäre das noch nicht genug, so ist der stilvolle Theatersaal des Schauspielhauses wohl auch einer der schönsten Deutschlands.

Durch die Entwicklung Hamburgs zu einer großen, internationalen Hafenstadt stieg natürlich auch das Bedürfnis der Bevölkerung, ihr kulturelles Leben daran anzupassen. Eine künstlerisch anspruchsvolle Bühne musste her, dazu auch ein standesgemäßes Haus: 1899 zählt so als Geburtsjahr des Deutschen Schauspielhauses, das nur ein Jahr später mit Werken Goethes und Beethovens eröffnet werden konnte. Der anfängliche Erfolg des Theaters schlug bald darauf um, Gäste ließen auf sich warten, das Aufkommen der Lichtspielhäuser sorgte weiter für fallende Besucherzahlen. Lange nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs war es schließlich soweit: Das Deutsche Schauspielhaus konnte ab den 70ern endlich wieder die Besucher anlocken, mit einem hochrangigen Ensemble und Inszenierungen deutscher Gegenwartsautoren erarbeitete sich die Bühne eine hervorragenden Ruf. Die Fachzeitschrift „Theater heute“ kürte das Deutsche Schauspielhaus viermal zum Theater des Jahres.

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg bietet mit seiner weißen, neobarocken Fassade einen imposanten Anblick. Geziert wird das Haus von zahlreichen Bildnissen berühmter Schriftsteller wie Goethe, Shakespeare oder Schiller, eine Kuppel überspannt das prachtvolle Gebäude. Der Zuschauerraum bietet bis zu 1.200 Gästen Platz und ist so der größte Deutschlands. Mit seiner barocken Pracht ist er außerdem der Inbegriff eines Theatersaals: Figuren und Stuck schmücken die Wände, rotes Gestühl und goldene Verzierungen sind perfekt aufeinander abgestimmt und kreieren ein festliches Ambiente. Der MalerSaal fungiert als zweite Spielstätte, fügt sich mit ebenfalls rotem Gestühl aber perfekt in die Gesamtkonzeption des Deutsche Schauspielhauses Hamburg ein.

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