Bild: "Mark Twain - Grüße aus dem Jenseits"

"Mark Twain - Grüße aus dem Jenseits"

Ulrich Tukur  

Kirchenallee 39
20099 Hamburg
Veranstalter: MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland

Tickets

PRESALE: https://shop.schauspielhaus.de/de/specialoffer/wygbldbexeezg

Veranstaltungsinfos

Ein musikalisches Soloprogramm mit unbekannten Texten von Mark Twain.
Klavier und Harmonium: Ulrich Tukur - Textfassung und Regie: Wolfgang Stockmann
Im Anschluss Gespräch mit Joachim Lux

Mark Twains „american dream“ vom gesellschaftlichen Aufstieg ereignete sich paradoxerweise mit und durch seine scharfe Kritik am „American Way of Life“, an Sklaverei und Rassismus. Und natürlich mit der Erfindung von zwei Figuren von Weltformat: Tom Saywer und Huckleberry Finn.

Seit seinem Tod im Jahr 1910 ist der durch „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ einst weltberühmt gewordene Mark Twain rastlos auf der Reise durch die Galaxien des Universums. Die Pforten zum Paradies und auch den Himmel hinter sich lassend vereint sich sein Geist mit dem sehr irdischen Ulrich Tukur und reist mit ihm durch Städte, erzählt den Menschen von seinen Abenteuern und hinterlässt überraschende Grüße aus dem Jenseits.
Begleitet wird Mark Twains Humor durch die Populärmusik seiner Zeit: Rag-Time, die Verbindung europäischer Marschmusik mit der Musik der Schwarzen, eine Vorform des Jazz.

Ulrich Tukur: „Mark Twain war damals modern und ist es immer noch. Er hatte ein sehr gutes Herz und war ein sehr, sehr scharfer Beobachter der Natur der menschlichen Species. Ich glaube, er war ein toller Mensch. Er ist immer komisch, immer respektlos, immer Humanist. Das heutige Amerika könnte jemanden wie ihn brauchen.“

Einst durch die Zusammenarbeit mit Theaterregisseur Peter Zadek kometenhaft aufgestiegen, ist Ulrich Tukur – auch durch zahlreiche Filme und Fernsehen - einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Früher am Hamburger Schauspielhaus engagiert verbindet ihn seit langem eine Zusammenarbeit mit dem St. Pauli-Theater.

Im Anschluss wird es dann noch ganz persönlich: Ulrich Tukur und Joachim Lux unterhalten sich zwar auch über Mark Twain und Amerika, vor allem aber - surprise - über gemeinsame blutige Anfänge beim Aufbruch in die Theaterwelt. Und freuen sich auf die Wiederbegegnung in Hamburg: 45 Jahre und ein ganzes Theaterleben später! Mal sehen, was da so alles ans Licht kommt…“

Ort der Veranstaltung

Als größtes Sprechtheater Deutschlands ist das Deutsche Schauspielhaus Hamburg zugleich auch eines der renommiertesten und erfolgreichsten Häuser des Landes. Mit seinen zwei Spielstätten ist es die zentrale künstlerische Institution der Hansestadt und prägte die Theatergeschichte Hamburgs entscheidend mit. Als wäre das noch nicht genug, so ist der stilvolle Theatersaal des Schauspielhauses wohl auch einer der schönsten Deutschlands.

Durch die Entwicklung Hamburgs zu einer großen, internationalen Hafenstadt stieg natürlich auch das Bedürfnis der Bevölkerung, ihr kulturelles Leben daran anzupassen. Eine künstlerisch anspruchsvolle Bühne musste her, dazu auch ein standesgemäßes Haus: 1899 zählt so als Geburtsjahr des Deutschen Schauspielhauses, das nur ein Jahr später mit Werken Goethes und Beethovens eröffnet werden konnte. Der anfängliche Erfolg des Theaters schlug bald darauf um, Gäste ließen auf sich warten, das Aufkommen der Lichtspielhäuser sorgte weiter für fallende Besucherzahlen. Lange nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs war es schließlich soweit: Das Deutsche Schauspielhaus konnte ab den 70ern endlich wieder die Besucher anlocken, mit einem hochrangigen Ensemble und Inszenierungen deutscher Gegenwartsautoren erarbeitete sich die Bühne eine hervorragenden Ruf. Die Fachzeitschrift „Theater heute“ kürte das Deutsche Schauspielhaus viermal zum Theater des Jahres.

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg bietet mit seiner weißen, neobarocken Fassade einen imposanten Anblick. Geziert wird das Haus von zahlreichen Bildnissen berühmter Schriftsteller wie Goethe, Shakespeare oder Schiller, eine Kuppel überspannt das prachtvolle Gebäude. Der Zuschauerraum bietet bis zu 1.200 Gästen Platz und ist so der größte Deutschlands. Mit seiner barocken Pracht ist er außerdem der Inbegriff eines Theatersaals: Figuren und Stuck schmücken die Wände, rotes Gestühl und goldene Verzierungen sind perfekt aufeinander abgestimmt und kreieren ein festliches Ambiente. Der MalerSaal fungiert als zweite Spielstätte, fügt sich mit ebenfalls rotem Gestühl aber perfekt in die Gesamtkonzeption des Deutsche Schauspielhauses Hamburg ein.
Deutsches Schauspielhaus
Kirchenallee 39
20099 Hamburg
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