Bild: Zwischenwelten - un•er•hört Sonderkonzert

Zwischenwelten - un•er•hört Sonderkonzert

bayerische kammerphilharmonie  

Jesuitengasse 12
86152 Augsburg

Tickets ab 28,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: bayerische kammerphilharmonie e.V. , Jesuitengasse 2, 86152 Augsburg, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Programm:

Franz Schreker
Intermezzo und Scherzo für Streichorchester

Ödön Pártos
Rondo on a Sephardic Theme

Mátyás Seiber
Sinfonietta
Notturno für Horn und Streichorchester

Mieczysław Weinberg
Concertino für Violoncello und Streichorchester op. 43 ‚bis‘

Jens Peter Maintz: Violoncello
Philipp Römer: Horn
Gabriel Adorján: Konzertmeister und Leitung

Deutschland in den frühen 30er-Jahren: Franz Schreker gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit; Mátyás Seiber leitet in Frankfurt am Main die erste Jazzklasse weltweit; Ödön Pártos ist in Berlin als Solist und Quartettmusiker etabliert. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten werden die drei jüdischen Musiker abrupt ihrer Existenzgrundlage beraubt und mit Berufsverbot belegt. Schreker verstirbt 1934 an einem Herzinfarkt, die jüngeren Seiber und Pártos emigrieren in unterschiedliche Himmelsrichtungen und bauen sich unter widrigen Umständen eine neue musikalische Heimat auf. Auch Mieczysław Weinbergs Schicksal wird durch die politische Situation stark beeinflusst, er muss 1939 vor der heranrückenden Wehrmacht aus Warschau über Minsk bis nach Taschkent fliehen.
Für die Nachwelt ist es ein großes Geschenk, dass diese vier musikalischen Stimmen nicht verstummt sind und wir mit ihren Werken den heutigen Konzertkanon bereichern können.

Ort der Veranstaltung

Der „Kleine Goldene Saal“ ist aus dem Augsburger Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Der spätbarocke Festsaal nördlich des Augsburger Doms zählt als Rokokojuwel und wird heute als Konzert- und Veranstaltungssaal rege genutzt.

Nicht nur klassische Konzerte finden hier den optimalen Rahmen. Der „Kleine Goldene Saal“ ist die ehemalige Aula des Jesuitenkollegs St. Salvator und heute im Besitz der Stadt. Das Gymnasium bei St. Stephan nutzt das Kleinod für kulturelle Veranstaltungen. Bereits 1765 schuf Matthias Günther das Herzstück des Saals – das Deckenfresko, in dessen Zentrum die zeichenhafte Verkündigung der Geburt Jesu durch die Jungfrau Maria nach Jesaja steht. Meisterliche Gemälde und die von Johann M. Feuchtmayer gefertigte Stuckierung machen den Saal zu einem echten Unikat. Hinzu kommt eine sagenhafte Raumakustik, die jedes Konzert mit einmaligen Klangerlebnissen ausstattet. Der Saal kann auch für kulturelle Veranstaltungen gemietet werden. Bei Konzerten mit Bestuhlung können bis zu 320 Sitzplätze geschaffen werden, für eine Bankettveranstaltung bis zu 14 Tische mit je 10 Stühlen.

Der „Kleine Goldene Saal“ liegt in der Augsburger Jesuitengasse und ist dank seiner zentralen Lage gut zu erreichen. Die Tramhaltestelle „Mozarthaus“ ist nur wenige Gehminuten entfernt. Gäste, die mit dem PKW anreisen, finden in der näheren Umgebung ausreichend Parkplätze.
Kleiner Goldener Saal
Jesuitengasse 12
86152 Augsburg
Kleiner Goldener Saal
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