Bild: Würzburger Chorsinfonik - G. von Keußler: Jesus aus Nazareth

Würzburger Chorsinfonik - G. von Keußler: Jesus aus Nazareth

Thüringer Symphoniker, MonteverdiChor Würzburg, Matthias Beckert  

Neubaustr. 38
97070 Würzburg

Tickets ab 26,50 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Monteverdichor Würzburg , www.monteverdichor.com, 97070 Würzburg, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

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Weitere Tickets sind an unserer Abendkasse erhältlich.

Es gibt Komponisten, deren Name trotz außergewöhnlicher künstlerischer Bedeutung nahezu aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind. Dazu gehört auch Gerhard von Keußler (1874-1949). In seinem Oratorium "Jesus aus Nazareth" wird das Leben Jesu von seiner Geburt über die Taufe im Jordan, die Bergpredigt, Wunder und Gleichnisse bis hin zu seiner Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt musikalisch erzählt; die Texte verfasste der Komponist in Anlehnung an die synoptischen Evangelien.
Keußlers Lebensweg war ebenso außergewöhnlich wie sein Schaffen. Er fand nationale und internationale Anerkennung als Chorleiter und Musikdirektor in Prag, Hamburg und Melbourne. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1935 verweigerte er jegliche Zusammenarbeit mit dem NS-Regime. Er trat weder der NSDAP bei noch beugte er sich den kulturpolitischen Forderungen der Zeit. Als 1939 der Ausschluss jüdischer Mitglieder aus der Keußler-Gesellschaft verlangt wurde, löste er diese lieber auf. Seine Werke verschwanden daraufhin fast vollständig aus dem Konzertleben.

Seien Sie dabei, wenn der Monteverdichor dieses spätromantische Oratorium wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckt, das schon einmal Publikum und Kritik gleichermaßen bewegte.


Almerija Delic | Alt
Bernhard Gärtner | Tenor

MonteverdiChor Würzburg
Thüringer Symphoniker
Leitung: Matthias Beckert



Der Zugang zum Innenhof der Neubaukirche ist nur von der Domerschulstraße aus möglich.
Bitte beachten Sie, dass Sitzplätze der Kategorie B im Seitenschiff (freie Platzwahl) sowie auf der Empore zum Teil nur eingeschränkte Sicht auf die Musizierenden bieten.

Ort der Veranstaltung

Die Neubaukirche in Würzburg wurde ab 1586 erbaut und 1591 geweiht, ihren Namen erhielt sie schon bald durch das Volk. Der Renaissancebau wurde nach der Säkularisation profaniert und zu einem Lagerhaus umfunktioniert. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche wieder für den Gottesdienst hergerichtet, doch nach dem großen Bombenangriff 1945 auf die Stadt wurde sie weitgehend zerstört. Erst in den 1970er Jahren übernahm die Universität den Wiederaufbau und nutzt die Räumlichkeiten seitdem für Kongresse, Tagungen und Konzerte jeglicher Art. Seit 1985 ist die Kirche die Aula der Universität.

Als eine der bedeutendsten Kirchenbauten der Renaissance in Deutschland weist der Turm selbst mehrere unterschiedliche Stile auf. Die Hallenkirche wurde aus rötlichem Ebenheider Sandstein erbaut und besitzt seit 1986 am Ort des ehemaligen Hochaltars nun eine große Konzertorgel.

Die Neubaukirche liegt in der Würzburger Altstadt, unweit vom Main und dem Würzburger Dom. Erreichbar ist sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Straßenbahnlinie 1, 3, 4 und 5 halten in unmittelbarer Nähe an der Station „Neubaustraße“. Ein Umstieg vom Hauptbahnhof ist nicht von Nöten. Der Zugang erfolgt über die Domerschulstraße 16.
Neubaukirche
Neubaustraße 38
97070 Würzburg
Neubaukirche