Woche der Ost-Kabaretts: Leipziger Pfeffermühle - Harakiri to go
Veranstalter:
DIE HERKULESKEULE GmbH , Schloßstr. 2, 01067 Dresden, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Woche des Ost-Kabaretts: Pfeffermühle Leipzig "Harakiri to go"
Der neueste Streich aus dem Gewürzkoffer der Leipziger Pfeffermühle: Wir sitzen in Haft, in Lachhaft. Die Welt hält sich den Bauch vor Lachen - Deutschland macht mal wieder Spaß. Jeder hat eine Meinung, aber keine Ahnung. Wir lassen uns jede Menge einfallen - auch unsere Brücken. Die Regierung ratlos - das Volk lustlos. Die Demokratie macht sich vom Acker und der Bauer macht sich auf die Socken. Die Boomer treten in den Schatten und die Jugend hat keinen blassen Schimmer. Wir warten auf das Wirtschaftswunder und erleben unser blaues. Mancher fühlt sich fremd im eigenen Land, andere benehmen sich wie zu Hause. Der Kanzler schüttelt Hände, das Volk schüttelt den Kopf. Witzlos? Ganz im Gegenteil! Denn die Pfeffermühle hustet dem Zeitgeist was. Denn Husten ist nur das Lachen, dass uns im Halse stecken bleibt. HARAKIRI TO GO kämpft mit Scherztropfen gegen Kopfweh. Lachen sie sich mal aus. Mit Sabine Kühne-Londa, Bernd Herold und Sven Reese.
Der neueste Streich aus dem Gewürzkoffer der Leipziger Pfeffermühle: Wir sitzen in Haft, in Lachhaft. Die Welt hält sich den Bauch vor Lachen - Deutschland macht mal wieder Spaß. Jeder hat eine Meinung, aber keine Ahnung. Wir lassen uns jede Menge einfallen - auch unsere Brücken. Die Regierung ratlos - das Volk lustlos. Die Demokratie macht sich vom Acker und der Bauer macht sich auf die Socken. Die Boomer treten in den Schatten und die Jugend hat keinen blassen Schimmer. Wir warten auf das Wirtschaftswunder und erleben unser blaues. Mancher fühlt sich fremd im eigenen Land, andere benehmen sich wie zu Hause. Der Kanzler schüttelt Hände, das Volk schüttelt den Kopf. Witzlos? Ganz im Gegenteil! Denn die Pfeffermühle hustet dem Zeitgeist was. Denn Husten ist nur das Lachen, dass uns im Halse stecken bleibt. HARAKIRI TO GO kämpft mit Scherztropfen gegen Kopfweh. Lachen sie sich mal aus. Mit Sabine Kühne-Londa, Bernd Herold und Sven Reese.
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.