Veranstaltungsinfos
Wie redet man über Sex? Wie (be)schreibt man Erotisches? Ohne verklemmt, schwülstig oder gar pornographisch zu sein? Gibt es eine Sprache der Erotik? Vielleicht sogar eine Erotik der Sprache?
Der Kabarettist Friedhelm Kändler hat Frauenfiguren erfunden, die um Antworten ringen, jede auf ihre Weise und mit unterschiedlichem Erfolg: Die um Wissensvermittlung bemühte Bibliothekarin, die durch ihren Nachbarn in ihren Grundfesten erschütterte Hausfrau, die Dame mit dem Faible für Obst oder die Meerjungfrau mit flexiblem Treuebegriff. Sie alle haben eine – manchmal unerwiderte – Leidenschaft für Sprache und den unbedingten Willen zur Deutlichkeit. Ihr verzweifelter Kampf mit der Sprache der Erotik ist nicht immer erotisch, aber sehr komisch. Der literarische Solitär Friedhelm Kändler hat sich auf leisen Sohlen eine geradezu enthusiastische Fangemeinde erschrieben und rezitiert. Er war erfolgreicher Poetry Slammer als dieser Begriff noch gar nicht erfunden war und gewann angesehene Kleinkunstpreise. Zur Jahrtausendwende zog er sich aus der Auftrittswelt zurück und widmet sich seither ausschließlich dem Schreiben. Ausnahmen bestätigen diese Entscheidung.
Ulrike Walther, Schauspielerin am HLTM und bekennender Kändler-Fan gastierte mit ihrem Soloprogramm bereits erfolgreich am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Kosmos in Bregenz auf Kleinkunstbühnen in Quedlinburg, Naila, Hof und Bamberg und zuletzt am Staatstheater Meiningen. Jetzt hat sie ihr Soloprogramm noch einmal überarbeitet und präsentiert es im HLTM.
Der Kabarettist Friedhelm Kändler hat Frauenfiguren erfunden, die um Antworten ringen, jede auf ihre Weise und mit unterschiedlichem Erfolg: Die um Wissensvermittlung bemühte Bibliothekarin, die durch ihren Nachbarn in ihren Grundfesten erschütterte Hausfrau, die Dame mit dem Faible für Obst oder die Meerjungfrau mit flexiblem Treuebegriff. Sie alle haben eine – manchmal unerwiderte – Leidenschaft für Sprache und den unbedingten Willen zur Deutlichkeit. Ihr verzweifelter Kampf mit der Sprache der Erotik ist nicht immer erotisch, aber sehr komisch. Der literarische Solitär Friedhelm Kändler hat sich auf leisen Sohlen eine geradezu enthusiastische Fangemeinde erschrieben und rezitiert. Er war erfolgreicher Poetry Slammer als dieser Begriff noch gar nicht erfunden war und gewann angesehene Kleinkunstpreise. Zur Jahrtausendwende zog er sich aus der Auftrittswelt zurück und widmet sich seither ausschließlich dem Schreiben. Ausnahmen bestätigen diese Entscheidung.
Ulrike Walther, Schauspielerin am HLTM und bekennender Kändler-Fan gastierte mit ihrem Soloprogramm bereits erfolgreich am Staatstheater Saarbrücken, am Theater Kosmos in Bregenz auf Kleinkunstbühnen in Quedlinburg, Naila, Hof und Bamberg und zuletzt am Staatstheater Meiningen. Jetzt hat sie ihr Soloprogramm noch einmal überarbeitet und präsentiert es im HLTM.
Ort der Veranstaltung
Das Hessische Landestheater in Marburg ist eine bedeutende Kulturinstitution in Hessen und bietet mit einem festen Ensemble, mehreren Spielstätten und einem vielfältigen Programm qualitativ hochwertige Unterhaltung für jedermann.
Seit 1945 existiert das Theater und besteht aus insgesamt drei größeren und kleineren Spielstätten. Davon ist die Stadthalle, das sogenannte Erwin-Piscator-Haus, die größte. Sie hat Kapazitäten für 590 Personen und lässt sich, durch Entfernung einer Zwischenwand, auch für größere Veranstaltungen mit Raum für über 900 Zuschauer anpassen. Eine weitere Spielstätte ist das Theater am Schwanhof, das sich wiederum aufteilt in das Große Tasch mit 200 Plätzen sowie das Kleine Tasch mit 100 Plätzen. Außerdem wird ebenso das Mini Tasch mit ca. 50 Plätzen bespielt. Auch im Schlosspark finden Veranstaltungen statt. So vielfältig, wie die unterschiedlichen Spielstätten sind, ist auch der Spielplan: Ob Klassiker, Roman- und Musikproduktionen oder zeitgenössische Dramatik – das Hessische Landestheater Marburg zeigt ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Unzählige kreative Köpfe laden ein, vielfältiges und lebendiges Theater zu erleben.
Theater so wie man es liebt: Abwechslungsreich, anspruchsvoll und inspirierend. Das Hessische Landestheater lässt die Herzen seiner Besucher höher schlagen.
Seit 1945 existiert das Theater und besteht aus insgesamt drei größeren und kleineren Spielstätten. Davon ist die Stadthalle, das sogenannte Erwin-Piscator-Haus, die größte. Sie hat Kapazitäten für 590 Personen und lässt sich, durch Entfernung einer Zwischenwand, auch für größere Veranstaltungen mit Raum für über 900 Zuschauer anpassen. Eine weitere Spielstätte ist das Theater am Schwanhof, das sich wiederum aufteilt in das Große Tasch mit 200 Plätzen sowie das Kleine Tasch mit 100 Plätzen. Außerdem wird ebenso das Mini Tasch mit ca. 50 Plätzen bespielt. Auch im Schlosspark finden Veranstaltungen statt. So vielfältig, wie die unterschiedlichen Spielstätten sind, ist auch der Spielplan: Ob Klassiker, Roman- und Musikproduktionen oder zeitgenössische Dramatik – das Hessische Landestheater Marburg zeigt ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Unzählige kreative Köpfe laden ein, vielfältiges und lebendiges Theater zu erleben.
Theater so wie man es liebt: Abwechslungsreich, anspruchsvoll und inspirierend. Das Hessische Landestheater lässt die Herzen seiner Besucher höher schlagen.