Veranstaltungsinfos
WESELER DOMKONZERT
Orgelkonzert
Philippe Lefebvre (Paris/F) | Orgel
--
Philippe Lefebvre begann seine Karriere als Organist in Marcq-en-Barœul. Auf Empfehlung von Pierre Cochereau hin studierte er ab seinem 16. Lebensjahr am Konservatorium von Lille und später am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris Orgel, Improvisation und Komposition.
Mit 19 Jahren wurde er zum Titularorganisten an der Kathedrale von Arras ernannt; einige Monate später gab Lefebvre sein erstes Konzert an der Kathedrale Notre-Dame de Paris.
1971 gewann er am Pariser Konservatorium den ersten Preis in den Bereichen Orgelspiel und Improvisation, später die ersten Preise in den Bereichen Kontrapunkt und Fuge. Außerdem gewann Lefebvre 1972 den „Prix de la Fondation de la Vocation“, den ersten Preis im Bereich Improvisation beim internationalen Orgelwettbewerb in Lyon sowie den großen Preis im Fach Improvisation beim internationalen Orgelwettbewerb in Chartres.
1976 wurde er zum Titularorganisten an der Kathedrale von Chartres ernannt.
Von 1985 bis 2024 war Philippe Lefebvre Titularorganist an der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Zugleoch war er hauptverantwortlich für die Kirchenmusik an der Notre Dame de Paris.
Von 1980 bis 2003 war Lefebvre Direktor des Konservatoriums von Lille. Seit 2002 unterrichtet er Orgelimprovisation am Conservatoire de Paris.
Orgelkonzert
Philippe Lefebvre (Paris/F) | Orgel
--
Philippe Lefebvre begann seine Karriere als Organist in Marcq-en-Barœul. Auf Empfehlung von Pierre Cochereau hin studierte er ab seinem 16. Lebensjahr am Konservatorium von Lille und später am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris Orgel, Improvisation und Komposition.
Mit 19 Jahren wurde er zum Titularorganisten an der Kathedrale von Arras ernannt; einige Monate später gab Lefebvre sein erstes Konzert an der Kathedrale Notre-Dame de Paris.
1971 gewann er am Pariser Konservatorium den ersten Preis in den Bereichen Orgelspiel und Improvisation, später die ersten Preise in den Bereichen Kontrapunkt und Fuge. Außerdem gewann Lefebvre 1972 den „Prix de la Fondation de la Vocation“, den ersten Preis im Bereich Improvisation beim internationalen Orgelwettbewerb in Lyon sowie den großen Preis im Fach Improvisation beim internationalen Orgelwettbewerb in Chartres.
1976 wurde er zum Titularorganisten an der Kathedrale von Chartres ernannt.
Von 1985 bis 2024 war Philippe Lefebvre Titularorganist an der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Zugleoch war er hauptverantwortlich für die Kirchenmusik an der Notre Dame de Paris.
Von 1980 bis 2003 war Lefebvre Direktor des Konservatoriums von Lille. Seit 2002 unterrichtet er Orgelimprovisation am Conservatoire de Paris.
Ort der Veranstaltung
Weithin sichtbar überragt der Turm des mächtigen Willibrordi Doms die Dächer von Wesel. Die Basilika gilt als eines der herausragenden Beispiele der deutschen Spätgotik und ist Schauplatz der überregional bekannten Weseler Domkonzerte.
Die Geschichte der Kirche in Wesel lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen, lange bevor der Dom erbaut wurde. Aus der einstigen kleinen Fachwerkkirche wurde um 1500 die heutige Basilika, der Turm bestand schon seit 1477. Seinen Namen verdankt der Willibrordi Dom dem Friesenmissionar Willibrord, der 739 im Kloster Echternach, dem die Kirche anfangs unterstand, bestattet wurde. Das fünfschiffige Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts vollkommen renoviert und fiel während des Zweiten Weltkrieges dem Bombenhagel zum Opfer. Der Wiederaufbau dauerte bis 1994 an, wurde jedoch im Einklang mit den mittelalterlichen Überlieferungen von der Dombauhütte geleitet.
Besonders sehenswert sind die insgesamt 50 Grabsteine im Inneren des Domes. Daneben beherbergt die Heresbachkapelle mit dem Rippengewölbe ein wahres Meisterwerk gotischer Steinmetzkunst. Benannt ist die Kapelle nach dem Humanisten Konrad Heresbach, der 1576 in der durch ein schmiedeeisernes Gitter vom Kirchenraum abgetrennten Kapelle begraben wurde.
Die Geschichte der Kirche in Wesel lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurückverfolgen, lange bevor der Dom erbaut wurde. Aus der einstigen kleinen Fachwerkkirche wurde um 1500 die heutige Basilika, der Turm bestand schon seit 1477. Seinen Namen verdankt der Willibrordi Dom dem Friesenmissionar Willibrord, der 739 im Kloster Echternach, dem die Kirche anfangs unterstand, bestattet wurde. Das fünfschiffige Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts vollkommen renoviert und fiel während des Zweiten Weltkrieges dem Bombenhagel zum Opfer. Der Wiederaufbau dauerte bis 1994 an, wurde jedoch im Einklang mit den mittelalterlichen Überlieferungen von der Dombauhütte geleitet.
Besonders sehenswert sind die insgesamt 50 Grabsteine im Inneren des Domes. Daneben beherbergt die Heresbachkapelle mit dem Rippengewölbe ein wahres Meisterwerk gotischer Steinmetzkunst. Benannt ist die Kapelle nach dem Humanisten Konrad Heresbach, der 1576 in der durch ein schmiedeeisernes Gitter vom Kirchenraum abgetrennten Kapelle begraben wurde.