Veranstaltungsinfos
Mi 06.05.2026 | 18 Uhr | Dalcroze-Saal
Weit denken, weil das Denkmal schon steht
Gespräch
Eintritt: 9 €
sprache: Deutsch
Dauer: ca. 2 Stunden
Im Anschluss an das Gespräch geht es weiter in den Kulturgarten. Bitte wetterfeste Kleidung mitnehmen.
Die Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau eines der größeren Denkmäler in Deutschland, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: der Boxring „9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“, der 2012 auf dem Gelände des Festspielhauses durch die Künstlergruppe BEWEGUNG NURR errichtet wurde. Ausgehend von diesem Denkmal stellt HELLERAU Architekturen und Praxen des Erinnerns sowie die damit einhergehenden Kämpfe, Formen und Ästhetiken vor. Welche Ideen, Gedanken, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Im Anschluss ist der Film „I am what I am.“ zu sehen.
Gespräch mit Stefanie Busch (Künstlerin), Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus
Weit denken, weil das Denkmal schon steht
Gespräch
Eintritt: 9 €
sprache: Deutsch
Dauer: ca. 2 Stunden
Im Anschluss an das Gespräch geht es weiter in den Kulturgarten. Bitte wetterfeste Kleidung mitnehmen.
Die Verfolgung und Vernichtung der Roma* und Sinti* im Nationalsozialismus ist nahezu unsichtbar in dieser Stadt, in Europa. Gedenkstätten und Denkmäler mussten erkämpft werden, einige verfallen wieder. Das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas soll einem Infrastrukturprojekt weichen. In Dresden steht auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau eines der größeren Denkmäler in Deutschland, das an den Mord an den Sinti* und Roma* erinnert: der Boxring „9841 – Ein Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“, der 2012 auf dem Gelände des Festspielhauses durch die Künstlergruppe BEWEGUNG NURR errichtet wurde. Ausgehend von diesem Denkmal stellt HELLERAU Architekturen und Praxen des Erinnerns sowie die damit einhergehenden Kämpfe, Formen und Ästhetiken vor. Welche Ideen, Gedanken, Politiken und Widerstände braucht es für das Erinnern an die Verfolgung und Ermordung der Roma* und Sinti* in dieser Gegenwart? Im Anschluss ist der Film „I am what I am.“ zu sehen.
Gespräch mit Stefanie Busch (Künstlerin), Renáta Horváthová und Kathrin Krahl vom Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus
Ort der Veranstaltung
Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.