Veranstaltungsinfos
„Pleiten, Pech und Tannen“
Leise rieselt der Schnee...
Dieses Jahr war wieder eine schöne Bescherung… Da stellt sich doch die Frage: Hat der Wahnsinn hier Methode oder nur die Dummheit System? Mit einem zwinkernden und einem lachenden Auge erinnert das Weimarer Kabarett an ein Jahr zum Vergessen. Eine Rückschau mit Vorsicht und eine Vorschau mit Rücksicht.
Das Christkind musste krankheitsbedingt absagen, es hat die Krippe. Stattdessen sorgen die zwei Engel Bernard Liebermann und Thierry Gelloz für Lachsalven, stoßen an und holen Schwung fürs neue Jahr. Wie zwei gedopte Rentiere ziehen sie einen Schlitten voll mit guter Laune. Die Nasen leuchten allerdings nur wegen des Glühweins rot…
Diese Show kombiniert weihnachtlichen Witz mit Jahresrückblick: Es erwarten Sie Musik, Gags und Spontanität. Ein Abend so bunt wie ein Silvesterfeuerwerk. Heiter bis urkomisch - wir sind hier schließlich nicht in der Weihnachtsmeckerei! Und mit Humor ist ja bekanntlich alles leichter. Alternativ mit Eierpunsch.
Fotograf: Hagen Wolf
Leise rieselt der Schnee...
Dieses Jahr war wieder eine schöne Bescherung… Da stellt sich doch die Frage: Hat der Wahnsinn hier Methode oder nur die Dummheit System? Mit einem zwinkernden und einem lachenden Auge erinnert das Weimarer Kabarett an ein Jahr zum Vergessen. Eine Rückschau mit Vorsicht und eine Vorschau mit Rücksicht.
Das Christkind musste krankheitsbedingt absagen, es hat die Krippe. Stattdessen sorgen die zwei Engel Bernard Liebermann und Thierry Gelloz für Lachsalven, stoßen an und holen Schwung fürs neue Jahr. Wie zwei gedopte Rentiere ziehen sie einen Schlitten voll mit guter Laune. Die Nasen leuchten allerdings nur wegen des Glühweins rot…
Diese Show kombiniert weihnachtlichen Witz mit Jahresrückblick: Es erwarten Sie Musik, Gags und Spontanität. Ein Abend so bunt wie ein Silvesterfeuerwerk. Heiter bis urkomisch - wir sind hier schließlich nicht in der Weihnachtsmeckerei! Und mit Humor ist ja bekanntlich alles leichter. Alternativ mit Eierpunsch.
Fotograf: Hagen Wolf
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.