Bild: Wagner-Café - Der Klang Dresdens - Ernst von Schuch zwischen Wagner und Strauss

Wagner-Café - Der Klang Dresdens - Ernst von Schuch zwischen Wagner und Strauss

Martina Damm, Bernhard Hansky, Michael Schütze, Tom Adler  

Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna OT Graupa

Tickets ab 16,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH , Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Normalpreis
je 16,00 €

Ermäßigt
je 12,00 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler und Studenten. Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Diese Eintrittskarte ist nur über die Vorverkaufsstellen der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen. Tageskasse zzgl. 2,00 EUR
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Veranstaltungsinfos

Die Bedeutung Schuchs für das Dresdner Musikleben ist unbestritten. Ab 1872 Königlicher Hofkapellmeister, nutzte er seinen Einfluss auf die Spielplangestaltung, um Opern von Wagner zur Erstaufführung in Dresden zu bringen. Herausragend war sein Engagement für Richard Strauss, dessen Opern Feuersnot, Salome, Elektra und Rosenkavallier er zur Uraufführung brachte. Anlässlich des 180. Geburtstages von Schuch wird Martina Damm, Urenkelin und Vorsitzende der Schuch-Familienstiftung das Wirken ihres Urgroßvaters vorstellen. Im anschließenden Konzert erklingen Lieder von Wagner, Schuch, Felix Draeseke und Strauss, vorgetragen und moderiert von Bariton Bernhard Hansky, begleitet von Prof. Schütze am Flügel.

Ort der Veranstaltung

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.
Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Jagdschloss
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