Bild: Von Berlin nach Hollywood: Sein oder Nichtsein (USA 1942)

Von Berlin nach Hollywood: Sein oder Nichtsein (USA 1942)

Knut Elstermann, Dany Levy und Daniel Jonah Wolpert  

An der Urania 17
10787 Berlin

Veranstalter: Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder kultureller und anderer Organisationen mit denen eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
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Veranstaltungsinfos

Viele jüdische Filmschaffende wurden von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben. Sie prägten die Berliner Kultur der Weimarer Republik und gestalteten nach ihrer Ankunft in den USA die aufblühende Filmindustrie in Hollywood entscheidend mit. Die Filmreihe „Von Berlin nach Hollywood“ rückt diese jüdischen Filmschaffenden ins Zentrum, macht die Kontinuitäten ihres Schaffens zwischen Berlin und Hollywood sichtbar und unterstreicht ihren Platz in der Filmgeschichte. Die Filmauswahl spiegelt sowohl individuelle Lebenswege als auch kollektive Erfahrungen von Flucht, Exil und kultureller Neuverortung.

Die Komödie "Sein oder nicht sein" (1942) des deutsch-jüdischen Regisseurs Ernst Lubitsch handelt von einer polnischen Schauspieltruppe während des Zweiten Weltkriegs, die im besetzten Warschau ihre Schauspielkunst nutzt, um die Nazis zu täuschen und vorzuführen. Neben Hollywood-Größen wie Jack Benny spielte auch Felix Bressert, ein deutsch-jüdischer Schauspieler aus Ostpreußen, eine wichtige unterstützende Rolle. Nach der Veröffentlichung wurde der Film zunächst für seine komisch-satirische, scheinbar geschmacklose Darstellung der ernsten Situation des besetzten Polens kritisiert, entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit zu einem Filmklassiker.

Im Anschluss an den Film diskutiert Knut Elstermann mit dem Regisseur Dany Levy und dem Filmhistoriker Daniel Jonah Wolpert.

Eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum und dem Jüdischen Filmfestival Berlin-Brandenburg

Foto: UnitedArchives 00874124 via IMAGO

Ort der Veranstaltung

Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.

Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!

Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
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