"Traum aus Feuer" - Florian Illies liest im Mainzer Dom
Florian Illies  
Veranstalter:
Bischöfliche Dotation , Leichhof 26, 55116 Mainz, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Mit Eleganz und Wissen verwandelt Florian Illies, der »große Geschichtenerzähler« (Süddeutsche Zeitung), vergangene Epochen in lebendige Gegenwart. Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte. Florian Illies erzählt diese auf seine Weise neu – voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz. Der Große Kurfürst in Potsdam träumt davon, dass Johannes Kunckel, der vielleicht bekannteste Alchemist seiner Zeit, Gold machen kann – doch der zerreibt stattdessen die Golddukaten und macht daraus ein Glas, das so tiefrot leuchtet wie keines zuvor.
Von diesem Aufbruch in eine neue Welt erzählt »Träume aus Feuer«. Florian Illies lässt das Geschehen um Johannes Kunckel so langsam erhitzen wie das Rubinglas in seinem Ofen – um in einem grandiosen Finale alles in Flammen aufgehen zu lassen.
Am 09.09.2026, 19.00 Uhr liest Florian Illies im Hohen Dom zu Mainz. Der Schwerpunkt der Lesung wird das neuste Buch „Träume aus Feuer“
Veranstalter ist das Bischöfliche Domkapitel und die Agentur Literaturfreunde.
Foto: © Mathias Bothor
Von diesem Aufbruch in eine neue Welt erzählt »Träume aus Feuer«. Florian Illies lässt das Geschehen um Johannes Kunckel so langsam erhitzen wie das Rubinglas in seinem Ofen – um in einem grandiosen Finale alles in Flammen aufgehen zu lassen.
Am 09.09.2026, 19.00 Uhr liest Florian Illies im Hohen Dom zu Mainz. Der Schwerpunkt der Lesung wird das neuste Buch „Träume aus Feuer“
Veranstalter ist das Bischöfliche Domkapitel und die Agentur Literaturfreunde.
Foto: © Mathias Bothor
Ort der Veranstaltung
Als Jahrtausendkathedrale gilt der Mainzer Dom und hat in den Jahrhunderten seines Bestehens nicht nur die Stadt Mainz, sondern auch die Menschen geprägt, wie sonst kein Bauwerk. Als kirchliches Zentrum nördlich der Alpen wurde er gebaut, war Schnittpunkt der Völkerstraßen, Ort zahlreicher Königskrönungen und ist noch heute machtvolles steinernes Symbol des Glaubens. Eng mit dem Glauben verknüpft ist seit Jahrhunderten die Liturgie und damit auch Musik und Kultur. In dieser Tradition stehen neben den regelmäßigen Gottesdiensten, Predigten und Andachten auch die vielen Konzerte. Chöre, Orgelmatinéen, Gedenkkonzerte und Sinfonieorchester bringen den Dom in Mainz zum Klingen und leben von der außergewöhnlichen Atmosphäre der heiligen Mauern.
Über ein Jahrtausend ist es her, als Erzbischof Willigis 975 den Grundstein für den Mainzer Dom legen ließ. Die Geschichte der Gemeinde in der Stadt geht noch viel weiter zurück, bereits im vierten Jahrhundert gab es christliche Feiern in einer bezeugten Kathedrale. Angelehnt an die Architektur des Petersdoms sollte der Mainzer Dom erbaut werden, fiel jedoch bei der Weihe einem Brand zum Opfer. Insgesamt siebenmal brannte der Dom, hat eine schicksalhafte und wechselvolle Geschichte hinter sich und ist so eines der herausragendsten Zeugnisse christlichen Glaubens in Europa. Im auffallenden Rot des regionaltypischen Sandsteins erhebt sich der Dom, der wie die Geschichte des Christentums auch die Geschichte der Architekturstile in sich vereint. Als älteste Bauteile präsentieren sich der Ostchor aus dem 12. Jahrhundert und der Westchor, die die Wandlung der schlichten Frühromanik zur opulenteren Spätromanik verdeutlichen. Kreuzgang und die beiden Haupttürme sind im Stil der Gotik gehalten, während die Turmhelme einen Höhepunkt der Barockarchitektur darstellen. Die ursprüngliche Bauidee ist aber bis heute erkennbar und die Kathedrale so herausragendes Monument der Kirchenbaugeschichte.
Trotz vieler Verluste ist der Mainzer Dom im Besitz zahlreicher Kostbarkeiten, die sich im Lauf der Jahrhunderte in der Kathedrale eingefunden haben. Der bronzene Türflügel des Marktportals ist dabei das älteste Ausstattungsstück. Bedeutendster Altar des Doms ist der spätgotische Marienaltar mit der Figur der schönen Mainzerin, gemeinsam mit den Heiligen Martin und Bonifatius. Zu den einzigartigen Schätzen zählen auch die Grabdenkmäler, die einen außergewöhnlichen Eindruck der Bildhauerkunst vermitteln und zugleich die Mainzer Erzbischöfe zeigen.
Über ein Jahrtausend ist es her, als Erzbischof Willigis 975 den Grundstein für den Mainzer Dom legen ließ. Die Geschichte der Gemeinde in der Stadt geht noch viel weiter zurück, bereits im vierten Jahrhundert gab es christliche Feiern in einer bezeugten Kathedrale. Angelehnt an die Architektur des Petersdoms sollte der Mainzer Dom erbaut werden, fiel jedoch bei der Weihe einem Brand zum Opfer. Insgesamt siebenmal brannte der Dom, hat eine schicksalhafte und wechselvolle Geschichte hinter sich und ist so eines der herausragendsten Zeugnisse christlichen Glaubens in Europa. Im auffallenden Rot des regionaltypischen Sandsteins erhebt sich der Dom, der wie die Geschichte des Christentums auch die Geschichte der Architekturstile in sich vereint. Als älteste Bauteile präsentieren sich der Ostchor aus dem 12. Jahrhundert und der Westchor, die die Wandlung der schlichten Frühromanik zur opulenteren Spätromanik verdeutlichen. Kreuzgang und die beiden Haupttürme sind im Stil der Gotik gehalten, während die Turmhelme einen Höhepunkt der Barockarchitektur darstellen. Die ursprüngliche Bauidee ist aber bis heute erkennbar und die Kathedrale so herausragendes Monument der Kirchenbaugeschichte.
Trotz vieler Verluste ist der Mainzer Dom im Besitz zahlreicher Kostbarkeiten, die sich im Lauf der Jahrhunderte in der Kathedrale eingefunden haben. Der bronzene Türflügel des Marktportals ist dabei das älteste Ausstattungsstück. Bedeutendster Altar des Doms ist der spätgotische Marienaltar mit der Figur der schönen Mainzerin, gemeinsam mit den Heiligen Martin und Bonifatius. Zu den einzigartigen Schätzen zählen auch die Grabdenkmäler, die einen außergewöhnlichen Eindruck der Bildhauerkunst vermitteln und zugleich die Mainzer Erzbischöfe zeigen.