Veranstaltungsinfos
Filmreihe „Geschichte(n) sehen“
Freie Verfilmung des gleichnamigen Romans von Anna Seghers, bei der Christian Petzold die Geschichte aus dem Jahr 1942 in die Gegenwart verlegt. Im Mittelpunkt steht der junge Deutsche Georg (Franz Rogowski), der in Paris nur knapp seiner Verhaftung entgeht und nach Südfrankreich flieht. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an. Er taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen?
Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie (Paula Beer) trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist?
Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Gelegenheit sich über den Film auszutauschen.
Die Reihe Geschichte(n) sehen nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ mit den Mitteln des Films. Es geht um Themen wie Krieg, staatliche Willkür, Diskriminierung, Flucht und Vertreibung oder kulturelle und religiöse Identität. Der Fokus liegt auf Spielfilmen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten.
Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück.
Freie Verfilmung des gleichnamigen Romans von Anna Seghers, bei der Christian Petzold die Geschichte aus dem Jahr 1942 in die Gegenwart verlegt. Im Mittelpunkt steht der junge Deutsche Georg (Franz Rogowski), der in Paris nur knapp seiner Verhaftung entgeht und nach Südfrankreich flieht. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an. Er taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen?
Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie (Paula Beer) trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist?
Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Gelegenheit sich über den Film auszutauschen.
Die Reihe Geschichte(n) sehen nähert sich dem Thema „Erinnerungskultur“ mit den Mitteln des Films. Es geht um Themen wie Krieg, staatliche Willkür, Diskriminierung, Flucht und Vertreibung oder kulturelle und religiöse Identität. Der Fokus liegt auf Spielfilmen, die historische Ereignisse oder jüngste persönliche wie kollektive Erfahrungen verarbeiten.
Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück.
Ort der Veranstaltung
In einer ehemaligen Eisenwarenlagerhalle, mitten in der historischen Altstadt Osnabrücks, existiert seit den 70er Jahren eine Kulturinstitution, die sich selbst als Soziokulturelles Zentrum versteht und somit auf die Förderung von künstlerischem Austausch und der Integration verschiedener sozialer Schichten, Nationalitäten und Altersgruppen ausgelegt ist.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.
Programmvielfalt ist hier mit Sicherheit kein Fremdwort: Es gibt Musik, Theater, Kabarett, Kleinkunst, Veranstaltungen für Kinder und sogar ein Filmkunstkino, das bereits mit dem Kinoprogrammpreis Niedersachsen/Bremen ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wird auch einiges für kulturelle und politische Bildung getan: Verschiedene Projekte, Vorträge oder Workshops mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten ermöglichen eine aktive Teilnahme. So kommt die Lagerhalle auf insgesamt 500 Veranstaltungen im Jahr und zählt mehr als 160.000 Besucher aus Osnabrück und der Region. Die Räumlichkeiten des Gebäudes bestehen aus einem 200 m² großen Saal der je nach Bestuhlung zwischen 250 und 450 Personen aufnehmen kann sowie dem „Spitzboden“, der Empore, einem Werkraum und sechs Seminarräumen.
Hier gilt: Kultur für Alle! Egal ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, Arm oder Reich,… in der Lagerhalle in Osnabrück ist jeder Mensch willkommen.