Veranstaltungsinfos
Do & Sa 14. & 16.05.2026 | 20 Uhr | Kleiner Saal
Sebastian Weber Dance Company
The Long Run
Tanz/Make it Pop!
Eintritt: 21/14 €
Dauer: ca. 1 Std. 15 Minuten
Anfang der 1990er-Jahre erlebte Sebastian Weber die New Yorker Stepptanz-Szene als einen Ort, der Rassismus hinter sich gelassen hatte. Die Schwarzen Meister des Jazz-Tap praktizierten Stepptanz als solidarische Gemeinschaft, in die sie junge Europäer*innen mit offenen Armen aufnahmen. „If you have a pair of tap shoes on, you are in!“, sagte Gregory Hines und sein Bruder Maurice sekundiert „Dancers don’t see color“ – und meinte das positiv. 30 Jahre später befasst sich Sebastian Weber, einer der wichtigsten zeitgenössischen Stepptänzer Deutschlands, mit den Utopien von damals und dem heutigen Verständnis von Rassismus. „The Long Run“ ist ein Stück über kulturelle Aneignung und Identität, über weiße Verantwortung und Rassismus. Es ist auch ein sehr persönlicher Tanz über Vergänglichkeit und Erinnerung und eine Befragung des Körpers als Speicher von Begegnungen und Geschichten.
Sebastian Weber Dance Company
The Long Run
Tanz/Make it Pop!
Eintritt: 21/14 €
Dauer: ca. 1 Std. 15 Minuten
Anfang der 1990er-Jahre erlebte Sebastian Weber die New Yorker Stepptanz-Szene als einen Ort, der Rassismus hinter sich gelassen hatte. Die Schwarzen Meister des Jazz-Tap praktizierten Stepptanz als solidarische Gemeinschaft, in die sie junge Europäer*innen mit offenen Armen aufnahmen. „If you have a pair of tap shoes on, you are in!“, sagte Gregory Hines und sein Bruder Maurice sekundiert „Dancers don’t see color“ – und meinte das positiv. 30 Jahre später befasst sich Sebastian Weber, einer der wichtigsten zeitgenössischen Stepptänzer Deutschlands, mit den Utopien von damals und dem heutigen Verständnis von Rassismus. „The Long Run“ ist ein Stück über kulturelle Aneignung und Identität, über weiße Verantwortung und Rassismus. Es ist auch ein sehr persönlicher Tanz über Vergänglichkeit und Erinnerung und eine Befragung des Körpers als Speicher von Begegnungen und Geschichten.
Ort der Veranstaltung
Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.