Veranstaltungsinfos
English version below
Installation, Lecture Performance, Konzert
Kantine
Deutsch, Englisch
Ca. 4h
Die Friends of the Wolf Tone sind Musiker*innen, Künstler*innen und Forscher*innen, die sich mit dem Phänomen des „Wolfstons“ beschäftigen – einer akustischen Störung, die durch überlappende Frequenzen bei Saiteninstrumenten entsteht. Der Name selbst bezieht sich auf die „Wolfsquinte“, ein Intervall, das als besonders dissonant empfungden wird und in der musikalischen Praxis westlicher Musik systematisch vermieden wurde. Ausgehend von diesen klanglichen Außenseitern erforschen die Friends of the Wolf Tone Vorstellungen von Harmonie und Lärm und greifen dabei auf die Kulturgeschichte des Wolfs als Symbol für Angst, Abweichung und Widerstand zurück – von Mythos des Lykaon über Disney-Bösewichte bis hin zu aktueller politischer Panikmache.
Performance: Augustin Maurs, Andrea Neumann, Zaher Alkaei, Annika Larsson
(erweitertes Klavier, Violine, Theremin, Cello, Elektronik und Stimmen)
Besondere Gäste: Bone Bonkers and the Human, Neo Hülcker, Satch Hoyt u.a.
Ein Projekt von Friends of the Wolf Tone in Zusammenarbeit mit Sophiensæle. Mit freundlicher Unterstüzung von inm – initiative neue musik berlin e.V. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
-
Installation, Lecture Performance, Konzert
Kantine
German, English
Ca. 4h
The Friends of the Wolf Tone are musicians, artists and researchers exploring the phenomenon know as the “wolf tone” – an acoustic parasite caused by overlapping frequencies in string instruments. The name itself refers to the “wolf fifth”, an interval perceived as particularly dissonant, that has been systematically avoided in musical practice of Western music. Using these sonic outsiders as a point of departure, the Friends of the Wolf Tone explore notions of harmony and noise, thereby drawing upon the cultural history of the wolf as a symbol of fear, deviation and resistance – from the myth of Lycaon via Disney villains to current political fearmongering.
Performance: Augustin Maurs, Andrea Neumann, Zaher Alkaei, Annika Larsson
(extended piano, violin, theremin, cello, electronics and voices)
Special guests: Bone Bonkers and the Human, Neo Hülcker, Satch Hoyt a.o.
A project by Friends of the Wolf Tone in collaboration with Sophiensæle. With the kind support of inm – initiative neue musik berlin e.V. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Installation, Lecture Performance, Konzert
Kantine
Deutsch, Englisch
Ca. 4h
Die Friends of the Wolf Tone sind Musiker*innen, Künstler*innen und Forscher*innen, die sich mit dem Phänomen des „Wolfstons“ beschäftigen – einer akustischen Störung, die durch überlappende Frequenzen bei Saiteninstrumenten entsteht. Der Name selbst bezieht sich auf die „Wolfsquinte“, ein Intervall, das als besonders dissonant empfungden wird und in der musikalischen Praxis westlicher Musik systematisch vermieden wurde. Ausgehend von diesen klanglichen Außenseitern erforschen die Friends of the Wolf Tone Vorstellungen von Harmonie und Lärm und greifen dabei auf die Kulturgeschichte des Wolfs als Symbol für Angst, Abweichung und Widerstand zurück – von Mythos des Lykaon über Disney-Bösewichte bis hin zu aktueller politischer Panikmache.
Performance: Augustin Maurs, Andrea Neumann, Zaher Alkaei, Annika Larsson
(erweitertes Klavier, Violine, Theremin, Cello, Elektronik und Stimmen)
Besondere Gäste: Bone Bonkers and the Human, Neo Hülcker, Satch Hoyt u.a.
Ein Projekt von Friends of the Wolf Tone in Zusammenarbeit mit Sophiensæle. Mit freundlicher Unterstüzung von inm – initiative neue musik berlin e.V. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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Installation, Lecture Performance, Konzert
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German, English
Ca. 4h
The Friends of the Wolf Tone are musicians, artists and researchers exploring the phenomenon know as the “wolf tone” – an acoustic parasite caused by overlapping frequencies in string instruments. The name itself refers to the “wolf fifth”, an interval perceived as particularly dissonant, that has been systematically avoided in musical practice of Western music. Using these sonic outsiders as a point of departure, the Friends of the Wolf Tone explore notions of harmony and noise, thereby drawing upon the cultural history of the wolf as a symbol of fear, deviation and resistance – from the myth of Lycaon via Disney villains to current political fearmongering.
Performance: Augustin Maurs, Andrea Neumann, Zaher Alkaei, Annika Larsson
(extended piano, violin, theremin, cello, electronics and voices)
Special guests: Bone Bonkers and the Human, Neo Hülcker, Satch Hoyt a.o.
A project by Friends of the Wolf Tone in collaboration with Sophiensæle. With the kind support of inm – initiative neue musik berlin e.V. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz. Media partners: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Ort der Veranstaltung
Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.