Veranstaltungsinfos
Ein außergewöhnlicher Jazzabend mit der Little Bigband der Hochschule für Musik Dresden
Anlässlich des 100. Geburtstags von Miles Davis widmet sich die Little Bigband der Hochschule für Musik Dresden unter der Leitung von Prof. Simon Harrer dem legendären Album „Birth of the Cool“. Das 1957 veröffentlichte Werk gilt als Meilenstein in der Geschichte des Jazz: Statt virtuoser Rasanz steht hier Klangfarbe, Balance und Ensemble-Spiel im Mittelpunkt. Die Musik wirkt lässig, kammermusikalisch und modern – ein „cooler“ Gegenentwurf zum hitzigen Bebop jener Zeit. Freuen Sie sich auf ein kompaktes, intensives Musikerlebnis, das die besondere Atmosphäre dieses stilprägenden Werks lebendig werden lässt.
Bei Regen findet das Konzert im Festsaal statt.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Miles Davis widmet sich die Little Bigband der Hochschule für Musik Dresden unter der Leitung von Prof. Simon Harrer dem legendären Album „Birth of the Cool“. Das 1957 veröffentlichte Werk gilt als Meilenstein in der Geschichte des Jazz: Statt virtuoser Rasanz steht hier Klangfarbe, Balance und Ensemble-Spiel im Mittelpunkt. Die Musik wirkt lässig, kammermusikalisch und modern – ein „cooler“ Gegenentwurf zum hitzigen Bebop jener Zeit. Freuen Sie sich auf ein kompaktes, intensives Musikerlebnis, das die besondere Atmosphäre dieses stilprägenden Werks lebendig werden lässt.
Bei Regen findet das Konzert im Festsaal statt.
Teilnahmebedingungen
Informationen Richard-Wagner-Stätten Graupa
Bitte beachten Sie, dass zur Terrasse 10 Stufen zu überwinden sind. Es gibt leider keine Rollstuhlrampe.
Für den Festsaal bei einer Schlechtwettervariante gibt es keine Einschränkungen.
Für den Festsaal bei einer Schlechtwettervariante gibt es keine Einschränkungen.
Ort der Veranstaltung
Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.
Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.
Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.
Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.
Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.