"Taiwan Travelogue"
Yáng Shuāng-zǐ  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ausgezeichnet mit dem International Booker Prize 2026
„Die Literatur kann sich von Grund auf nicht von der Politik lösen“, sagte die taiwanesische Schriftstellerin Yang Shuang-zi bei der Preisverleihung in der Tate Modern in London, wo ihr der diesjährige International Booker Prize verliehen wurde.
Den renommierten Literaturpreis erhielt sie für die englische Übersetzung ihres Romans „Taiwan Travelogue“. Der Roman spielt im besetzten Taiwan der 30er Jahre und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer japanischen Autorin und ihrer taiwanesischen Übersetzerin, die gemeinsam durchs Land reisen. In poetischer und kunstvoller Sprache beschreibt Yang Shuang-zi auf den ersten Blick eine romantische Reise durch das damals von Japan besetzte Land, wo die beiden Frauen genussvoll die Schönheit und auch die kulinarische Vielfalt des Landes erkunden. Erst auf den zweiten Blick wird die schriftstellerische Raffinesse der Autorin sichtbar: Es sind nämlich die Zwänge der ungleichen Machtverhältnisse und des Kolonialismus, die die Liebenden letztlich voneinander trennen und auf Abstand halten. Die Politik bricht ein ins höchst Private. Was bedeutet es wirklich, fremdes Essen zu probieren und was passiert mit einer Beziehung, wenn die äußere Dynamik der Machtverhältnisse sich subtil in die Gespräche der beiden Frauen drängt?
Der als Übersetzung eines wiedergefundenen Textes eines japanischen Autors getarnte Roman bringt ein lange vernachlässigtes Kapitel der ostasiatischen Geschichte ans Licht und war in Taiwan ein sensationeller Erfolg.
Yang Shuang-zi (*1984) ist Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin. „Yang Shuang-zi“ ist ihr Pseudonym und bedeutet „Zwillinge“. Es verweist auf ihre verstorbene Zwillingsschwester, mit der sie es ursprünglich teilte.
„Die Literatur kann sich von Grund auf nicht von der Politik lösen“, sagte die taiwanesische Schriftstellerin Yang Shuang-zi bei der Preisverleihung in der Tate Modern in London, wo ihr der diesjährige International Booker Prize verliehen wurde.
Den renommierten Literaturpreis erhielt sie für die englische Übersetzung ihres Romans „Taiwan Travelogue“. Der Roman spielt im besetzten Taiwan der 30er Jahre und erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer japanischen Autorin und ihrer taiwanesischen Übersetzerin, die gemeinsam durchs Land reisen. In poetischer und kunstvoller Sprache beschreibt Yang Shuang-zi auf den ersten Blick eine romantische Reise durch das damals von Japan besetzte Land, wo die beiden Frauen genussvoll die Schönheit und auch die kulinarische Vielfalt des Landes erkunden. Erst auf den zweiten Blick wird die schriftstellerische Raffinesse der Autorin sichtbar: Es sind nämlich die Zwänge der ungleichen Machtverhältnisse und des Kolonialismus, die die Liebenden letztlich voneinander trennen und auf Abstand halten. Die Politik bricht ein ins höchst Private. Was bedeutet es wirklich, fremdes Essen zu probieren und was passiert mit einer Beziehung, wenn die äußere Dynamik der Machtverhältnisse sich subtil in die Gespräche der beiden Frauen drängt?
Der als Übersetzung eines wiedergefundenen Textes eines japanischen Autors getarnte Roman bringt ein lange vernachlässigtes Kapitel der ostasiatischen Geschichte ans Licht und war in Taiwan ein sensationeller Erfolg.
Yang Shuang-zi (*1984) ist Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin. „Yang Shuang-zi“ ist ihr Pseudonym und bedeutet „Zwillinge“. Es verweist auf ihre verstorbene Zwillingsschwester, mit der sie es ursprünglich teilte.
Ort der Veranstaltung
Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.
Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.
Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.
Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.
Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.