St. Pauli Kirche

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Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.

Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.

Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.

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