Veranstaltungsinfos
Beseelte Freundschaften – Als führende Bratschistin ihrer Generation und prägende Pädagogin weiß Tabea Zimmermann aus Erfahrung, welche verbindende Kraft im gemeinsamen Musizieren liegt. Gerade ihr Instrument übernimmt in der Kammermusik häufig eine vermittelnde Rolle: ausgleichend, dialogisch, tragend. Harmonisches Miteinander erwartet das Publikum folglich, wenn Tabea Zimmermann die künstlerischen Weggefährten Jean-Guihen Queyras und Javier Perianes zu einem hochkarätigen Trio komplettiert. Das Programm feiert die Funkenschläge, die das Zusammentreffen musikalisch exzellenter Persönlichkeiten erzeugt. Die berühmte Clara Schumann konzertierte mit dem zwölf Jahre jüngeren Joseph Joachim so oft wie mit keinem anderen. Seit 1843 gemeinsam auf der Bühne, intensivierte sich der Kontakt um 1853 zu einer Freundschaft – im selben Jahr stellte Joachim den Eheleuten Schumann einen aufregenden jungen Pianisten namens Johannes Brahms vor.
Die Freundschaft der vier Ausnahmeerscheinungen hielt bis ans Lebensende und hat Spuren in zahlreichen Kompositionen hinterlassen – so etwa in Joachims Brahms gewidmeten „Hebräischen Melodien“ und in Clara Schumanns „Drei Romanzen“, die Joachim für die Drucklegung mit Strich- und Phrasierungsangaben versehen hat. Auch Brahms blieb zeitlebens durch Freundschaften beseelt, sei es durch die Gesangskunst von Joachims Frau Amalie oder durch den Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld, der späte Meisterwerke wie das – auch für Bratsche autorisierte – Klarinettentrio inspiriert hat.
Programm:
Schumann, Fantasiestücke op. 73
Clara Schumann, Drei Romanzen op. 22
Joachim, Hebräische Melodien op. 9
Brahms, Vier Balladen und Romanzen op. 75
Brahms, Drei Intermezzi op. 117
Kurtág, Auszüge aus „Signs, Games and Messages“
Brahms, Klarinettentrio op. 114 (arr. Brahms für Viola, Violoncello und Klavier)
Besetzung:
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Javier Perianes, Klavier
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.
EUR 63,- / 51,- / 37,- inkl. Gebühren
Im ABO: EUR 52,- / 43,50 / 33,40
Tabea Zimmermann | Foto © Marco Borggreve
Jean-Guihen Queyras | Foto © Marco Borggreve
Javier Perianes | Foto © Igor Studio
Die Freundschaft der vier Ausnahmeerscheinungen hielt bis ans Lebensende und hat Spuren in zahlreichen Kompositionen hinterlassen – so etwa in Joachims Brahms gewidmeten „Hebräischen Melodien“ und in Clara Schumanns „Drei Romanzen“, die Joachim für die Drucklegung mit Strich- und Phrasierungsangaben versehen hat. Auch Brahms blieb zeitlebens durch Freundschaften beseelt, sei es durch die Gesangskunst von Joachims Frau Amalie oder durch den Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld, der späte Meisterwerke wie das – auch für Bratsche autorisierte – Klarinettentrio inspiriert hat.
Programm:
Schumann, Fantasiestücke op. 73
Clara Schumann, Drei Romanzen op. 22
Joachim, Hebräische Melodien op. 9
Brahms, Vier Balladen und Romanzen op. 75
Brahms, Drei Intermezzi op. 117
Kurtág, Auszüge aus „Signs, Games and Messages“
Brahms, Klarinettentrio op. 114 (arr. Brahms für Viola, Violoncello und Klavier)
Besetzung:
Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Javier Perianes, Klavier
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer der Albert Konzerte e.V.
EUR 63,- / 51,- / 37,- inkl. Gebühren
Im ABO: EUR 52,- / 43,50 / 33,40
Tabea Zimmermann | Foto © Marco Borggreve
Jean-Guihen Queyras | Foto © Marco Borggreve
Javier Perianes | Foto © Igor Studio
Ort der Veranstaltung
Die Hochschule für Musik in Freiburg bietet nicht nur eine erstklassige Ausbildung für Musizierende, sie ist auch Spielstätte für allerlei musikalische Aufführungen und offen für Musikliebende. Mit mehr als 600 Veranstaltungen pro Jahr ist die Hochschule für Musik eine der größten Veranstaltungsstätten im Dreiländereck und bietet Konzerte für alle Geschmäcker.
Bereits seit 1898 existiert mit dem Freiburger Musik-Konservatorium eine Förderungsstätte für Musik, doch erst 1946 wurde die heutige Hochschule für Musik in Freiburg als „Reformhochschule“ mit dem Beinamen „Bauhaus der Musik“ gegründet. Die Hochschule für Musik verfügt im Hauptgebäude über sechs Säle und Tonstudios, in denen modernste Technik und Architektur für erstklassige Akustik bei Konzerten aller Arten sorgen.
Die Hochschule für Musik Freiburg verfügt über eine eigene Straßenbahnhaltestelle, die nur wenige Meter vom Haupteingang entfernt ist und die Hochschule mit dem Hauptbahnhof direkt verbindet. Für Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, befinden sich kostenlose Parkplätze in den umliegenden Nebenstraßen.
Bereits seit 1898 existiert mit dem Freiburger Musik-Konservatorium eine Förderungsstätte für Musik, doch erst 1946 wurde die heutige Hochschule für Musik in Freiburg als „Reformhochschule“ mit dem Beinamen „Bauhaus der Musik“ gegründet. Die Hochschule für Musik verfügt im Hauptgebäude über sechs Säle und Tonstudios, in denen modernste Technik und Architektur für erstklassige Akustik bei Konzerten aller Arten sorgen.
Die Hochschule für Musik Freiburg verfügt über eine eigene Straßenbahnhaltestelle, die nur wenige Meter vom Haupteingang entfernt ist und die Hochschule mit dem Hauptbahnhof direkt verbindet. Für Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, befinden sich kostenlose Parkplätze in den umliegenden Nebenstraßen.