Summerwinds Festival: Van Wauwe, Dörken: Vom Broadway nach Buenos Aires
Annelien Van Wauwe, Danae Dörken  
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Annelien Van Wauwe, Klarinette
Danae Dörken, Klavier
Es gibt ein Amerika, wo Freiheit die Möglichkeit meint, der kulturellen Mehrheit anzugehören und offen, oder aber divers und offen, eben gemeinsam zu sein und darin etwas Neues zu leben. „Ohne Zweifel“, bemerkte Antonín Dvořák 1895, „liegen die Keime für die beste Musik versteckt in all den Rassen, die sich in diesem großartigen Land miteinander vermischen.“
Den „American Sound“ verfolgen Annelien Van Wauwe und Danae Dörken „Vom Broadway nach Buenos Aires“. Die belgische Klarinettistin und die deutsch-griechische Pianistin gehören zu den führenden Instrumentalist:innen ihrer Generation – offen, energiegeladen, mit klassischem und jazzigem Feeling.
Aus europäischer Klassik, afro- und lateinamerikanischer sowie jüdischer Tradition und dem US-Folk entstanden der Jazz und die klassische amerikanische Moderne. Zu seinem persönlichen Hybrid-Stil ist der 25-jährige Bernstein 1941/42 – die USA treten gerade in den Zweiten Weltkrieg ein – mit seiner Klarinettensonate auf dem Weg, in der schon der Broadway-Klang von „West Side Story“ aufscheint.
Aaron Copland, der, wie George Gershwin, den amerikanischen Sound prägte, antwortet 1943 mit seiner Klarinettensonate auf den Tod eines Freundes, der im Pazifik abgeschossen wurde: Wie ein Sonnenaufgang über großer Weite der erste Satz; er lasse „die Werte, um die es geht: Frieden, Zivilisation und Freiheit“ (H. Pollack) spüren. Feierliches Gedenken im zweiten, im Schluss-Satz Schwung und lyrische Eloquenz, die aufgehen in Stille. Warme Blues-Skalen, latino Habanera-Anklänge, ein funkelndes Scherzo-Finale in Gershwins jazzigen Preludes von 1926.
1962 schrieb Poulenc seine Klarinettensonate für Benny Goodman, der sie 1963, nach Poulencs Tod, mit Bernstein in der Carnegie Hall uraufführte. Leicht jazzig gefärbt, schwebt sie zwischen Ironie und Melancholie, anmutiger Abschiedlichkeit und verletzlicher Offenheit. Leichtigkeit und verschmitzter Pariser Esprit am Schluss. Paquito D’Rivera erweist 2009 Benny Goodman zu dessen 100. Geburtstag die Reverenz. Nüchtern nostalgisch erinnert der kubanisch-amerikanische Klarinettist und Saxophonist in „The Cape Cod Files“ Bandoneon und Tango. Sein „Chiquita Blues“ ist eine spielerische, lustig-rasante Fusion aus Blues, moderner Harmonik und karibischen Rhythmen.
Vom Broadway nach Buenos Aires
Leonard Bernstein (1918–1990): Clarinet Sonata (1941–42)
Aaron Copland (1900–1990): Clarinet Sonata
George Gershwin (1898–1937): Three Preludes, arr. Für Klarinette und Klavier
Francis Poulenc (1899–1963): Sonata for clarinet
Paquito D’Rivera (*1948): The Cape Cod Files
Danae Dörken, Klavier
Es gibt ein Amerika, wo Freiheit die Möglichkeit meint, der kulturellen Mehrheit anzugehören und offen, oder aber divers und offen, eben gemeinsam zu sein und darin etwas Neues zu leben. „Ohne Zweifel“, bemerkte Antonín Dvořák 1895, „liegen die Keime für die beste Musik versteckt in all den Rassen, die sich in diesem großartigen Land miteinander vermischen.“
Den „American Sound“ verfolgen Annelien Van Wauwe und Danae Dörken „Vom Broadway nach Buenos Aires“. Die belgische Klarinettistin und die deutsch-griechische Pianistin gehören zu den führenden Instrumentalist:innen ihrer Generation – offen, energiegeladen, mit klassischem und jazzigem Feeling.
Aus europäischer Klassik, afro- und lateinamerikanischer sowie jüdischer Tradition und dem US-Folk entstanden der Jazz und die klassische amerikanische Moderne. Zu seinem persönlichen Hybrid-Stil ist der 25-jährige Bernstein 1941/42 – die USA treten gerade in den Zweiten Weltkrieg ein – mit seiner Klarinettensonate auf dem Weg, in der schon der Broadway-Klang von „West Side Story“ aufscheint.
Aaron Copland, der, wie George Gershwin, den amerikanischen Sound prägte, antwortet 1943 mit seiner Klarinettensonate auf den Tod eines Freundes, der im Pazifik abgeschossen wurde: Wie ein Sonnenaufgang über großer Weite der erste Satz; er lasse „die Werte, um die es geht: Frieden, Zivilisation und Freiheit“ (H. Pollack) spüren. Feierliches Gedenken im zweiten, im Schluss-Satz Schwung und lyrische Eloquenz, die aufgehen in Stille. Warme Blues-Skalen, latino Habanera-Anklänge, ein funkelndes Scherzo-Finale in Gershwins jazzigen Preludes von 1926.
1962 schrieb Poulenc seine Klarinettensonate für Benny Goodman, der sie 1963, nach Poulencs Tod, mit Bernstein in der Carnegie Hall uraufführte. Leicht jazzig gefärbt, schwebt sie zwischen Ironie und Melancholie, anmutiger Abschiedlichkeit und verletzlicher Offenheit. Leichtigkeit und verschmitzter Pariser Esprit am Schluss. Paquito D’Rivera erweist 2009 Benny Goodman zu dessen 100. Geburtstag die Reverenz. Nüchtern nostalgisch erinnert der kubanisch-amerikanische Klarinettist und Saxophonist in „The Cape Cod Files“ Bandoneon und Tango. Sein „Chiquita Blues“ ist eine spielerische, lustig-rasante Fusion aus Blues, moderner Harmonik und karibischen Rhythmen.
Vom Broadway nach Buenos Aires
Leonard Bernstein (1918–1990): Clarinet Sonata (1941–42)
Aaron Copland (1900–1990): Clarinet Sonata
George Gershwin (1898–1937): Three Preludes, arr. Für Klarinette und Klavier
Francis Poulenc (1899–1963): Sonata for clarinet
Paquito D’Rivera (*1948): The Cape Cod Files
Ort der Veranstaltung
Haus Siekmann beherbergt seit 1998 kulturelle Veranstaltungen, sowie soziale und berufliche Weiterbildungsveranstaltungen der Stadt Sendenhorst. Heimat und Brauchtum werden hier ebenso gepflegt wie Kreativität und Entwicklung.
Die ehemalige Hofstelle Schöckinghoff, in der Haus Siekmann entstanden ist, lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. 1331 wird das Haus erstmals urkundlich bezeugt und seit dem von wechselnden Familien bewohnt. Bernhard Siekmann kaufte das Anwesen 1921, sein Sohn machte schließlich einen Hotelbetrieb daraus und 1992 gelang Haus Siekmann, wie es mittlerweile hieß, in den Besitz der Stadt.
Das soziokulturelle Zentrum Haus Siekmann hat sich der Pflege sozialer, musischer, künstlerischer, kultureller und heimatpflegerischer Arbeit verpflichtet. Konzerte finden hier genauso eine Bühne wie Lesungen, Kabaretts oder Filmvorführungen.
Die ehemalige Hofstelle Schöckinghoff, in der Haus Siekmann entstanden ist, lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. 1331 wird das Haus erstmals urkundlich bezeugt und seit dem von wechselnden Familien bewohnt. Bernhard Siekmann kaufte das Anwesen 1921, sein Sohn machte schließlich einen Hotelbetrieb daraus und 1992 gelang Haus Siekmann, wie es mittlerweile hieß, in den Besitz der Stadt.
Das soziokulturelle Zentrum Haus Siekmann hat sich der Pflege sozialer, musischer, künstlerischer, kultureller und heimatpflegerischer Arbeit verpflichtet. Konzerte finden hier genauso eine Bühne wie Lesungen, Kabaretts oder Filmvorführungen.