Summerwinds Festival: Septette
Septette  
Draiflessen Collection
Georgstraße 18
49497 Mettingen
Tickets ab 30,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Sebastian Manz Klarinette
Franziska Hölscher Violine
Wen Xiao Zheng Viola
Andrei Ioniță Cello
Felix Klieser Horn
Hanno Dönneweg Fagott
Dominik Wagner Kontrabass
Feinste Unterhaltung auf höchstem Niveau, temperamentvoll und duftig, vif und vital interpretiert: Sieben exquisite Solist:innen um die Geigerin Franziska Hölscher und den Klarinettisten Sebastian Manz lassen zwei Glanzstücke des Kammermusikrepertoires funkeln, das eine weltbekannt, das andre fast vergessen und wiederentdeckt – das Septett von Beethoven und das von Conradin Kreutzer.
Mit seinem Septett gelang Beethoven in Wien endgültig der Durchbruch zum Ruhm. Schon bald nach seiner Uraufführung 1799 sollte das Werk zu einem seiner größten Publikumserfolge werden und die Gattung nachhaltig – Schubert orientierte sich mit seinem Oktett an ihm – prägen. Dem „heroischen“ Beethoven allerdings war sein freundliches Frühwerk, das nach Form und Ton an die Divertimento-Tradition anknüpft, sie aber erweitert, später peinlich. Klassisch klar, jedoch mit frühromantischem Esprit, wurde das Septett für seine Leichtigkeit und seinen Frohsinn, seine melodische und quasi-sinfonische Fülle, seine Virtuosität und Eleganz geliebt. Alle Instrumente, vor allem Klarinette und Violine, treten solistisch hervor und sind zugleich Teil eines vielfarbigen kammermusikalischen Gewebes. Theatralisch und virtuos das Finale.
Farbenreich und dialogisch auch das frühromantische Grand Septet Conradin Kreutzers, dessen Themen Ohrwurmqualität haben. Nach seinem Tod nahezu vergessen, wurde Kreutzer zu Lebzeiten hoch geschätzt. „Als Komponist steht er in der Reihe der Beliebtesten seiner Zeitgenossen. Er weiß die Melodik des italienischen Styles mit französischer Eleganz und deutscher Kraft zu vereinen. Gesang ist immerdar der alles umschlingende Zaubergürtel, der eben sowohl in seinen reizenden Kantilenen als in vielstimmigen Kombinationen sich entfaltet.“ (G. Schilling: Encyklopädie der gesamten musikalischen Wissenschaft, 1837) Kreutzers Septett ist edel, dabei Lebensfreude pur.
Septette
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Septett Es-Dur, op. 20
Conradin Kreutzer (1780–1849): Grand Septet Es-Dur, op. 62
Franziska Hölscher Violine
Wen Xiao Zheng Viola
Andrei Ioniță Cello
Felix Klieser Horn
Hanno Dönneweg Fagott
Dominik Wagner Kontrabass
Feinste Unterhaltung auf höchstem Niveau, temperamentvoll und duftig, vif und vital interpretiert: Sieben exquisite Solist:innen um die Geigerin Franziska Hölscher und den Klarinettisten Sebastian Manz lassen zwei Glanzstücke des Kammermusikrepertoires funkeln, das eine weltbekannt, das andre fast vergessen und wiederentdeckt – das Septett von Beethoven und das von Conradin Kreutzer.
Mit seinem Septett gelang Beethoven in Wien endgültig der Durchbruch zum Ruhm. Schon bald nach seiner Uraufführung 1799 sollte das Werk zu einem seiner größten Publikumserfolge werden und die Gattung nachhaltig – Schubert orientierte sich mit seinem Oktett an ihm – prägen. Dem „heroischen“ Beethoven allerdings war sein freundliches Frühwerk, das nach Form und Ton an die Divertimento-Tradition anknüpft, sie aber erweitert, später peinlich. Klassisch klar, jedoch mit frühromantischem Esprit, wurde das Septett für seine Leichtigkeit und seinen Frohsinn, seine melodische und quasi-sinfonische Fülle, seine Virtuosität und Eleganz geliebt. Alle Instrumente, vor allem Klarinette und Violine, treten solistisch hervor und sind zugleich Teil eines vielfarbigen kammermusikalischen Gewebes. Theatralisch und virtuos das Finale.
Farbenreich und dialogisch auch das frühromantische Grand Septet Conradin Kreutzers, dessen Themen Ohrwurmqualität haben. Nach seinem Tod nahezu vergessen, wurde Kreutzer zu Lebzeiten hoch geschätzt. „Als Komponist steht er in der Reihe der Beliebtesten seiner Zeitgenossen. Er weiß die Melodik des italienischen Styles mit französischer Eleganz und deutscher Kraft zu vereinen. Gesang ist immerdar der alles umschlingende Zaubergürtel, der eben sowohl in seinen reizenden Kantilenen als in vielstimmigen Kombinationen sich entfaltet.“ (G. Schilling: Encyklopädie der gesamten musikalischen Wissenschaft, 1837) Kreutzers Septett ist edel, dabei Lebensfreude pur.
Septette
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Septett Es-Dur, op. 20
Conradin Kreutzer (1780–1849): Grand Septet Es-Dur, op. 62
Ort der Veranstaltung
Draiflessen Collection
Georgstraße 18
49497 Mettingen