Stephen Tharp, New York
Stephen Tharp  
Tickets ab 17,70 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Domfabrikfonds Freiburg , Schoferstraße 2, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Louis Marchand 1669–1732
Aus dem Troisième Livre d’orgue:
Grand Dialogue
César Franck 1822–1890
Prière op. 20
Jean Guillou 1930–2019
Hyperion – The Rhetoric of Fire (1988)
1 HERMES (Messenger of fire) – das flüchtige, agile Feuer
2 The Fires of Silence (Latent fire, insinuating) – das verborgene, schwelende Feuer
3 The Inflamed Soul (Subtle Fire, penetrating spirit) – Feuer des Geistes und der Inspiration
4 AGNI–IGNIS (Fire of exaltation) – das verzehrende, triumphale Feuer
Stephen Tharp *1970
Improvisation
Spheres
Als »besten Organisten der Vereinigten Staaten« nannte die französische Musikzeitschrift Diapason Stephen Tharp. Insbesondere bei der zeitgenössischen Musik setzt er auf seinem Instrument Maßstäbe. Er brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung, die ihm teils persönlich gewidmet sind, darunter Martha Sullivans »Slingshot shivaree for organ and percussion«, Thierry Escaichs »Trois poèmes« und David Briggs’ »Toccata
Labyrinth«. Daneben ist der US–Amerikaner auch selbst als Komponist tätig und erhielt Aufträge etwa vom Kölner Dom und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles.
Stephen Tharps internationales Renommee spiegelt sich in bisher mehr als 60 weltweiten Konzerttourneen. Sie führen ihn regelmäßig an die Spieltische berühmter Orgeln wie denen in Notre–Dame de Paris, dem Mailänder Dom und der Dresdner Frauenkirche sowie von Konzerthäusern in Moskau, Zürich, Hong Kong und Sydney. 2008 begleitete er den Besuch von Papst Benedict XVI. in New York musikalisch; dabei spielte er vor rund 60.000 Zuhörern und einem weltweiten Publikum, das der Übertragung lauschte.
16 Solo–Alben hat Stephen Tharp bislang herausgebracht. Seine Gesamtaufnahme der Werke von Jeanne Demessieux wurde 2009 mit einem fünffachen Diapason der gleichnamigen Zeitschrift sowie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Neben seinem Hauptmetier als Organist ist er auch an Klavier und Cembalo als Kammermusiker aktiv. So gab er Konzerte mit Künstlern wie dem Sänger Thomas Hampson und dem Violinisten Itzhak Perlman, etwa in der New Yorker Carnegie Hall.
Stephen Tharp studierte im US–Bundesstaat Illinois sowie in Paris. Seit den 90er Jahren lebt er in New York, wo er als Titularorganist und Artist in residence mehrerer Kirchen in Manhattan wirkt.
Copyright: Ran Keren
Aus dem Troisième Livre d’orgue:
Grand Dialogue
César Franck 1822–1890
Prière op. 20
Jean Guillou 1930–2019
Hyperion – The Rhetoric of Fire (1988)
1 HERMES (Messenger of fire) – das flüchtige, agile Feuer
2 The Fires of Silence (Latent fire, insinuating) – das verborgene, schwelende Feuer
3 The Inflamed Soul (Subtle Fire, penetrating spirit) – Feuer des Geistes und der Inspiration
4 AGNI–IGNIS (Fire of exaltation) – das verzehrende, triumphale Feuer
Stephen Tharp *1970
Improvisation
Spheres
Als »besten Organisten der Vereinigten Staaten« nannte die französische Musikzeitschrift Diapason Stephen Tharp. Insbesondere bei der zeitgenössischen Musik setzt er auf seinem Instrument Maßstäbe. Er brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung, die ihm teils persönlich gewidmet sind, darunter Martha Sullivans »Slingshot shivaree for organ and percussion«, Thierry Escaichs »Trois poèmes« und David Briggs’ »Toccata
Labyrinth«. Daneben ist der US–Amerikaner auch selbst als Komponist tätig und erhielt Aufträge etwa vom Kölner Dom und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles.
Stephen Tharps internationales Renommee spiegelt sich in bisher mehr als 60 weltweiten Konzerttourneen. Sie führen ihn regelmäßig an die Spieltische berühmter Orgeln wie denen in Notre–Dame de Paris, dem Mailänder Dom und der Dresdner Frauenkirche sowie von Konzerthäusern in Moskau, Zürich, Hong Kong und Sydney. 2008 begleitete er den Besuch von Papst Benedict XVI. in New York musikalisch; dabei spielte er vor rund 60.000 Zuhörern und einem weltweiten Publikum, das der Übertragung lauschte.
16 Solo–Alben hat Stephen Tharp bislang herausgebracht. Seine Gesamtaufnahme der Werke von Jeanne Demessieux wurde 2009 mit einem fünffachen Diapason der gleichnamigen Zeitschrift sowie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Neben seinem Hauptmetier als Organist ist er auch an Klavier und Cembalo als Kammermusiker aktiv. So gab er Konzerte mit Künstlern wie dem Sänger Thomas Hampson und dem Violinisten Itzhak Perlman, etwa in der New Yorker Carnegie Hall.
Stephen Tharp studierte im US–Bundesstaat Illinois sowie in Paris. Seit den 90er Jahren lebt er in New York, wo er als Titularorganist und Artist in residence mehrerer Kirchen in Manhattan wirkt.
Copyright: Ran Keren
Ort der Veranstaltung
Inmitten des Stadtzentrums und direkt vor dem Schlossberg gelegen, überragt das Freiburger Münster die Dächer der Stadt. Das architektonische Meisterwerk umfasst Baustile dreier Epochen und ist das Wahrzeichen Freiburgs. Der 116 Meter hohe, an der Spitze durchbrochene Turm ist bis in die Ferne zu sehen. Seine besondere Architektur, die schöne Lage und ein ansprechendes musikalisches Programm ließen das Münster zu einem der wichtigsten Tourismus-Attraktionen avancieren.
Mitte des 13. Jahrhunderts begann der Bau des Münsters und erst dreihundert Jahre später wurde es fertiggestellt. Seitdem wird dennoch ständig weiter gearbeitet und restauriert. Doch all der Trubel um die Fassade gerät in Vergessenheit, wenn man die heiligen Hallen betritt. Die Ruhe ist ebenso beeindruckend wie das zuweilen etwas diffuse Licht, das dem Münster eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Und inmitten dieser Atmosphäre ist zu Marktzeiten sowie zu außerordentlichen Konzertveranstaltungen das Quartett aus Chor-, Langhaus-, Marien und Michaelsorgel zu hören. Der atemberaubende Klang hat den Konzerten im Münster schon längst zu überregionalem Ansehen verholfen.
Das Freiburger Münster ist das Herz dieser Stadt im Breisgau. Genießen Sie den Blick vom Turm über die Stadt, schlendern Sie über den Markt, bestaunen Sie die Architektur und lassen Sie sich von Musikerinnen und Musikern aus aller Welt in andere Sphären entführen.
Mitte des 13. Jahrhunderts begann der Bau des Münsters und erst dreihundert Jahre später wurde es fertiggestellt. Seitdem wird dennoch ständig weiter gearbeitet und restauriert. Doch all der Trubel um die Fassade gerät in Vergessenheit, wenn man die heiligen Hallen betritt. Die Ruhe ist ebenso beeindruckend wie das zuweilen etwas diffuse Licht, das dem Münster eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Und inmitten dieser Atmosphäre ist zu Marktzeiten sowie zu außerordentlichen Konzertveranstaltungen das Quartett aus Chor-, Langhaus-, Marien und Michaelsorgel zu hören. Der atemberaubende Klang hat den Konzerten im Münster schon längst zu überregionalem Ansehen verholfen.
Das Freiburger Münster ist das Herz dieser Stadt im Breisgau. Genießen Sie den Blick vom Turm über die Stadt, schlendern Sie über den Markt, bestaunen Sie die Architektur und lassen Sie sich von Musikerinnen und Musikern aus aller Welt in andere Sphären entführen.