Bild: sr

sr

Deutschland 2024 | Buch, Regie, Kamera, Montage: Lea Hartlaub | 103 Min. | ab 6  

Schlossplatz 1
38100 Braunschweig

Tickets ab 6,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Stadt Braunschweig, Kulturinstitut , Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Anzahl wählen

1. Kategorie

Normalpreis

je 6,00 €

Ermäßigter Preis

je 4,00 €

Schwerbehinderte Person

je 4,00 €

Begleitperson

je 0,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Altesbeschränkung: ab 6 Jahren

Ermäßigt sind: Schüler*innen, Auszubildende, Student*innen (bis 35 Jahre), Personen, die Transferleistungen erhalten (Bürgergeld, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz), Personen mit einem Grad der Behinderung ab 50, Inhaber*innen des BS-Mobilticket-Plus, der Braunschweiger Ehrenamtskarte oder des Braunschweig Passes sowie Personen, die sich im Bundesfreiwilligendienst oder Jugendfreiwilligendienst befinden.

Die Veranstaltungsstätte ist rollstuhlgerecht.

Die schwerbehinderte Personen mit B im Ausweis zahlt den ermäßigten Preis. Deren Begleitperson erhält freien Eintritt und benötigt ein eigenes Ticket.
print@home
Mobile Ticket
Postversand

Veranstaltungsinfos

In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzählt „sr“ vom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – u. a. auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger. Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wiederkehrendes Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird. In ihrem international beachteten Filmessay unternimmt Regisseurin Lea Hartlaub anhand der Giraffe eine in Form und Inhalt beispiellose Welterzählung über Kontinente und Jahrhunderte hinweg.

Copyright: Verleih

Ort der Veranstaltung

Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.

Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.

Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.
Residenzschloss Braunschweig
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig