Veranstaltungsinfos
Porträtperformance Maya Alban-Zapata
– Bitte beachten Sie dass während der Performances Stroboskoplicht verwendet wird!
Auf Deutsch mit englischen ÜT
Maya Alban-Zapata gibt ihr Debüt. Schauspiel, Musicals, Hörbücher, Filme … alles hat sie gemacht, aber noch kein PORTRÄT.
Porträtperformances sind ein Wagnis. Für das Theater und für die Künstler*innen. Das gilt auch für Profis. Und Maya Alban-Zapata ist Profi: Paris hat ihr den dramatischen Auftritt vermacht und Berlin ihr ’ne große Klappe geschenkt; in der Schauspielschule hatte sie Fechten, der Alltagsrassismus lehrte sie Kämpfen und im Showbusiness setzte sie sich durch, um von Musical bis zum Opening act von Mika so ziemlich alles zu genießen; auf den deutschen Bühnen misst sie sich mit den großen Namen und als Mutter zweier Kinder weiß sie, dass um die Zukunft gerungen wird. Nichts ist geschenkt.
Wenn man Glück hat, wächst man daran. Wenn man Bezüge hat, die einen wachsen lassen: avantgarde Großmütter, temporäre Väter, musikalische Vorbilder, kosmopolitische Umfelder, afrodiasporische Netzwerke. Vielfältige Verflechtungen – für die Diaspora dürfte der trait d’union zentral sein, der Bindestrich, der Afro und Berlinerin verbindet, Kunst und Widerstand, A und Z. Maya Alban-Zapata trägt den Bindestrich im Namen. Kann man über Verbindungen ein Solo machen? Vielleicht. Die einzige Verabredung, die es hier gibt, lautet: Zeig, was Dir wichtig ist! Das ist das Wagnis und der Genuss.
Mit der Reihe PORTRÄT, in der Künstler*innen sich und ihre Arbeit vorstellen, unterbricht das Ballhaus Naunynstraße die übliche Produktionsweise. Hier zählt nicht das Rollenprofil, das, was man schon immer gemacht hat, weil Regisseur*innen und Produzent*innen das „in“ einem sehen, sondern das, was man selbst erzählen will. PORTRÄT bietet den Raum, sich, die Talente, die eigenen Künste und das, was einem wirklich wichtig ist, zu zeigen. PORTRÄT ist die Einladung an das Publikum, Künstler*innen zu begegnen und die Komplexität ihrer Kunst zu erleben. In dieser Spielzeit bringt das Ballhaus Naunynstraße fünf neue Porträtperformances zur Uraufführung.
Foto: Zé de Paiva
– Bitte beachten Sie dass während der Performances Stroboskoplicht verwendet wird!
Auf Deutsch mit englischen ÜT
Maya Alban-Zapata gibt ihr Debüt. Schauspiel, Musicals, Hörbücher, Filme … alles hat sie gemacht, aber noch kein PORTRÄT.
Porträtperformances sind ein Wagnis. Für das Theater und für die Künstler*innen. Das gilt auch für Profis. Und Maya Alban-Zapata ist Profi: Paris hat ihr den dramatischen Auftritt vermacht und Berlin ihr ’ne große Klappe geschenkt; in der Schauspielschule hatte sie Fechten, der Alltagsrassismus lehrte sie Kämpfen und im Showbusiness setzte sie sich durch, um von Musical bis zum Opening act von Mika so ziemlich alles zu genießen; auf den deutschen Bühnen misst sie sich mit den großen Namen und als Mutter zweier Kinder weiß sie, dass um die Zukunft gerungen wird. Nichts ist geschenkt.
Wenn man Glück hat, wächst man daran. Wenn man Bezüge hat, die einen wachsen lassen: avantgarde Großmütter, temporäre Väter, musikalische Vorbilder, kosmopolitische Umfelder, afrodiasporische Netzwerke. Vielfältige Verflechtungen – für die Diaspora dürfte der trait d’union zentral sein, der Bindestrich, der Afro und Berlinerin verbindet, Kunst und Widerstand, A und Z. Maya Alban-Zapata trägt den Bindestrich im Namen. Kann man über Verbindungen ein Solo machen? Vielleicht. Die einzige Verabredung, die es hier gibt, lautet: Zeig, was Dir wichtig ist! Das ist das Wagnis und der Genuss.
Mit der Reihe PORTRÄT, in der Künstler*innen sich und ihre Arbeit vorstellen, unterbricht das Ballhaus Naunynstraße die übliche Produktionsweise. Hier zählt nicht das Rollenprofil, das, was man schon immer gemacht hat, weil Regisseur*innen und Produzent*innen das „in“ einem sehen, sondern das, was man selbst erzählen will. PORTRÄT bietet den Raum, sich, die Talente, die eigenen Künste und das, was einem wirklich wichtig ist, zu zeigen. PORTRÄT ist die Einladung an das Publikum, Künstler*innen zu begegnen und die Komplexität ihrer Kunst zu erleben. In dieser Spielzeit bringt das Ballhaus Naunynstraße fünf neue Porträtperformances zur Uraufführung.
Foto: Zé de Paiva
Ort der Veranstaltung
Theater, Tanz, Performance, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filmabende – mitten in Kreuzberg bietet das Ballhaus Naunynstraße ein reiches Programm. 2023 wurde es hierfür mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Denn tatsächlich ist das Profil dieses Hauses einzigartig, es markiert eine Zäsur in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen