Bild: Sinfoniekonzert mit Starpianist Jan Lisiecki

Sinfoniekonzert mit Starpianist Jan Lisiecki

Jan Lisiecki | Klavier, Jaime Martin | Dirigent  

Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Tickets ab 63,00 € *
Veranstalter: FUNKE Medien Berlin GmbH , Friedrichstr. 70, 10117 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Fanny Hensel
Ouvertüre C-Dur für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 107 („Reformationssinfonie“)

Jaime Martin- Dirigent
Jan Lisiecki - Klavier

Von Bach geht alles aus

Richtung Sommer wird es luftig beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Die beiden Mendelssohn-
Geschwister und die ernsthafte Heiterkeit von Mozart garantieren einen Abend
zum Genießen. Wobei die kleinen Stachel und Widerhaken nicht fehlen dürfen.
Stimmt es, dass Felix der großen Schwester das Komponieren beharrlich
auszureden versuchte, indem er vor allem an ihren besten Werken beharrlich
herumkrittelte? Und kann es sein, dass die vollmundige
„Reformationssinfonie“ mit dem darin zitierten, weithin schallenden Luther-
und Bach-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ vor allem eine musikalische
Verneigung ist? Vor Bach nämlich, dem heimlichen „fünften Evangelisten“?
Niemand anderem als dem gebürtigen Juden Felix Mendelssohn Bartholdy ist
es zu verdanken, dass die beiden großen evangelischen Reformatoren – Luther
für den Glauben, Bach für die Musik – im 19. Jahrhundert eine derart enorme
Renaissance erlebten.
Dagegen nimmt sich die Bachbegeisterung von Wolfgang Amadeus Mozart fast
bescheiden aus. Umso mehr erfüllt uns das unvergleichliche Strahlen, das er
aus diesem Altvorderen zu gewinnen vermag!

Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal, Steffen Georgi

Bild: Zamoyski (Studio WAW)

Ort der Veranstaltung

Am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins, steht mit dem Konzerthaus eines der Meisterwerke klassizistischer Baukunst in Deutschland. Doch nicht nur von außen bietet das Gebäude viel Sehenswertes, noch mehr findet man in seinem Inneren. In den stilvoll eleganten Räumen bietet das Konzerthaus ein facettenreiches Programm, das von Alter bis zu Neuer Musik reicht und spezielle Angebote für jede Altersklasse bereithält.

Aus den Überresten des Königlichen Nationaltheaters wurde durch Karl Friedrich Schinkel, dem bedeutendsten klassizistischen Architekten Europas, ab 1818 das Schauspielhaus errichtet. Über eine breite Freitreppe betritt man den beeindruckenden Theaterbau, der mit seinem vorgebauten und figurenbekrönten Giebelaufsatz einen wahrhaft repräsentativen Eindruck macht. Plastiken der neun Musen und Szenen antiker Mythologie verzieren das Konzerthaus, das nach seiner Zerstörung 1945 nach originalen Plänen wieder aufgebaut wurde. Das bis dahin als Preußisches Staatstheater geführte Haus unterstand sogar der Intendanz des fast legendären Gustaf Gründgens, der Klaus Mann zu „Mephisto – Roman einer Karriere“ inspirierte. Mit neuer Konzeption des Innenraums wurde das damalige Schauspielhaus dann zum Konzerthaus erkoren, wobei die prachtvolle Innenausstattung auch weiterhin am klassizistischen Stil ausgerichtet war.

Der Große Konzertsaal bietet bis zu 1.600 Besuchern Hörgenuss vom Feinsten. Auch visuell hat der Saal viel zu bieten: Reiche Stuckaturen und Marmorarbeiten, Kronleuchter und Wandmalereien sorgen für festliches Flair. Neben dem repräsentativen Konzertsaal bietet auch der Werner-Otto-Saal einen stilvollen Rahmen. Als sachlicher Raum mit dazu in Kontrast stehenden farbigen Stühlen dient er nicht nur als Konzertraum, sondern kann multifunktional genutzt werden. Kunst aller Art, nicht nur ausschließlich Musik, findet so in den Räumlichkeiten des Konzerthauses am Gendarmenmarkt einen Platz. Dabei liegen Schwerpunkte nicht nur auf der Pflege Alter Musik, sondern verstärkt auch auf Uraufführungen neuer Werke.
Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin
Konzerthaus am Gendarmenmarkt