Veranstaltungsinfos
Der zweite Festivalabend beginnt mit einem Podiumsgespräch zum Thema „Frauen, Musik und Gesellschaft im Iran und in Syrien“ und wird anschließend durch eine Live-Performance von Samin Ghorbani & Rembrandt Frerichs fortgesetzt – eine besondere Zusammenarbeit zwischen zwei markanten musikalischen Persönlichkeiten.
Podiumsgespräch
Frauen, Musik und Gesellschaft im Iran und in Syrien
Mit: Kefah Ali Deeb, Yalda Yazdani und Samin Ghorbani
Ein Gespräch über die Rolle von Frauen bei der Gestaltung des kulturellen Lebens, künstlerischer Ausdrucksformen und der Zivilgesellschaft im Iran und in Syrien – vor dem Hintergrund sich wandelnder sozialer und politischer Kontexte.
Kefah Ali Deeb - Syrische Autorin, Journalistin und Aktivistin der Zivilgesellschaft. Sie arbeitet zu Themen wie Meinungsfreiheit, demokratische Teilhabe sowie zur Rolle von Frauen im öffentlichen Leben Syriens – durch journalistische und kulturelle Initiativen.
Yalda Yazdani
Iranische Ethnomusikologin, Filmemacherin, Kuratorin und Kulturforscherin. In ihrer Arbeit
erforscht sie die Verbindung zwischen Musik, kulturellem Erbe, Identität und Gesellschaft – sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch.
Samin Ghorbani
Iranische Sängerin und Komponistin, deren Arbeit Tradition und zeitgenössischen Ausdruck
verbindet und durch Aufführungen sowie Kooperationen zum interkulturellen Dialog beiträgt.
Konzert
Samin Ghorbani & Rembrandt Frerichs
Die iranische klassische Sängerin Samin Ghorbani ist bekannt für ihre Interpretationen des persischen klassischen Gesangsrepertoires sowie für ihre Arbeit, den Gesang iranischer Frauen auf internationalen Bühnen sichtbar zu machen. Ihre Auftritte schöpfen aus der reichen Tradition der persischen klassischen Musik und treten gleichzeitig in einen Dialog mit zeitgenössischen musikalischen Kontexten.
Gemeinsam mit dem niederländischen Pianisten und Komponisten Rembrandt Frerichs, dessen Arbeit Jazz, klassische Musik und Traditionen des Nahen Ostens verbindet, entwickelt das Duo neue Interpretationen des persischen musikalischen Erbes – in einem intimen Dialog zwischen Stimme und Klavier. Diese Performance spiegelt das zentrale Thema des Festivals wider: die Verbindung historischer musikalischer Traditionen mit zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck.
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Das 6-tägige Festival Creative Music Lab III – Women in Oriental Music ist den kreativen Stimmen von Frauen in den musikalischen Traditionen des Nahen Ostens und des Mittelmeerraums gewidmet. Sängerinnen, Komponistinnen und Instrumentalistinnen loten an sechs Tagen im Mai das Verhältnis von musikalischer Tradition und zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck aus.
Weitere Informationen unter:
https://theater-im-delphi.de/programm/?prod=494
https://barzakh.org/
Podiumsgespräch
Frauen, Musik und Gesellschaft im Iran und in Syrien
Mit: Kefah Ali Deeb, Yalda Yazdani und Samin Ghorbani
Ein Gespräch über die Rolle von Frauen bei der Gestaltung des kulturellen Lebens, künstlerischer Ausdrucksformen und der Zivilgesellschaft im Iran und in Syrien – vor dem Hintergrund sich wandelnder sozialer und politischer Kontexte.
Kefah Ali Deeb - Syrische Autorin, Journalistin und Aktivistin der Zivilgesellschaft. Sie arbeitet zu Themen wie Meinungsfreiheit, demokratische Teilhabe sowie zur Rolle von Frauen im öffentlichen Leben Syriens – durch journalistische und kulturelle Initiativen.
Yalda Yazdani
Iranische Ethnomusikologin, Filmemacherin, Kuratorin und Kulturforscherin. In ihrer Arbeit
erforscht sie die Verbindung zwischen Musik, kulturellem Erbe, Identität und Gesellschaft – sowohl wissenschaftlich als auch künstlerisch.
Samin Ghorbani
Iranische Sängerin und Komponistin, deren Arbeit Tradition und zeitgenössischen Ausdruck
verbindet und durch Aufführungen sowie Kooperationen zum interkulturellen Dialog beiträgt.
Konzert
Samin Ghorbani & Rembrandt Frerichs
Die iranische klassische Sängerin Samin Ghorbani ist bekannt für ihre Interpretationen des persischen klassischen Gesangsrepertoires sowie für ihre Arbeit, den Gesang iranischer Frauen auf internationalen Bühnen sichtbar zu machen. Ihre Auftritte schöpfen aus der reichen Tradition der persischen klassischen Musik und treten gleichzeitig in einen Dialog mit zeitgenössischen musikalischen Kontexten.
Gemeinsam mit dem niederländischen Pianisten und Komponisten Rembrandt Frerichs, dessen Arbeit Jazz, klassische Musik und Traditionen des Nahen Ostens verbindet, entwickelt das Duo neue Interpretationen des persischen musikalischen Erbes – in einem intimen Dialog zwischen Stimme und Klavier. Diese Performance spiegelt das zentrale Thema des Festivals wider: die Verbindung historischer musikalischer Traditionen mit zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck.
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Das 6-tägige Festival Creative Music Lab III – Women in Oriental Music ist den kreativen Stimmen von Frauen in den musikalischen Traditionen des Nahen Ostens und des Mittelmeerraums gewidmet. Sängerinnen, Komponistinnen und Instrumentalistinnen loten an sechs Tagen im Mai das Verhältnis von musikalischer Tradition und zeitgenössischem künstlerischem Ausdruck aus.
Weitere Informationen unter:
https://theater-im-delphi.de/programm/?prod=494
https://barzakh.org/
Ort der Veranstaltung
Das ehemalige Großraum- und Stummfilmkino Delphi ist ein Kunst- und Kulturraum im Gebäude des denkmalgeschützten Delphi-Theaters in Berlin.
Das Delphi-Kino wurde einst als Stummfilmkino im Jahre 1929 von Julius Krost erbaut. Das Kino bot 870 Personen Platz und wurde zur damaligen Zeit, als die Kinobranche boomte, sehr gut angenommen. Die Gegend rund um den Prenzlauer Berg, wo das Delphi liegt, wurde damals auch „Klein Hollywood“ genannt, da dort damals unzählige Filmproduktionsstätten lagen. Nach der Integration von Weißensee in die Gemeinde Berlin begann der Aufstieg als internationale Filmstadt. 1959 wurde das Kino Delphi wegen baulicher Mängel geschlossen. Seit 2012 ist der Ort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und etablierte sich als ein Zentrum der Darstellenden Künste in der Hauptstadt. So entstand das pittoreske, einmalig schöne ehemalige Delphi und bietet heute ein breites Angebot an Theater, Tanz, Konzerten, Opern, Ausstellungen, Filmen und Hybrid-Projekten.
Neben regionalen und überregionalen Künstlern präsentieren sich im Delphi auch die Berlinale, die Fashion Week Berlin, die Transmediale sowie Hollywood. Erleben Sie das versteckte Juwel aus der Blütezeit des deutschen Films hautnah und genießen Sie künstlerische und kulturelle Highlights!
Das Delphi-Kino wurde einst als Stummfilmkino im Jahre 1929 von Julius Krost erbaut. Das Kino bot 870 Personen Platz und wurde zur damaligen Zeit, als die Kinobranche boomte, sehr gut angenommen. Die Gegend rund um den Prenzlauer Berg, wo das Delphi liegt, wurde damals auch „Klein Hollywood“ genannt, da dort damals unzählige Filmproduktionsstätten lagen. Nach der Integration von Weißensee in die Gemeinde Berlin begann der Aufstieg als internationale Filmstadt. 1959 wurde das Kino Delphi wegen baulicher Mängel geschlossen. Seit 2012 ist der Ort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und etablierte sich als ein Zentrum der Darstellenden Künste in der Hauptstadt. So entstand das pittoreske, einmalig schöne ehemalige Delphi und bietet heute ein breites Angebot an Theater, Tanz, Konzerten, Opern, Ausstellungen, Filmen und Hybrid-Projekten.
Neben regionalen und überregionalen Künstlern präsentieren sich im Delphi auch die Berlinale, die Fashion Week Berlin, die Transmediale sowie Hollywood. Erleben Sie das versteckte Juwel aus der Blütezeit des deutschen Films hautnah und genießen Sie künstlerische und kulturelle Highlights!