Veranstaltungsinfos
„Wir sind halt ein berühmtes Paar gewesen, leider, ohne unser Zutun“, schrieb Max Frisch 1963 an Ingeborg Bachmann, als sich das Beziehungs-Aus in ihren illustren Kreisen nicht mehr verheimlichen ließ und sie im Gezerre um die Schuld Verbündete suchten.
Ein Jahr zuvor hatte sich der damals 51-Jährige gegen die 36-jährige Bachmann und für die 23-jährige Romanistikstudentin Marianne Oellers entschieden. Zwar hatten Bachmann und Frisch eine Vereinbarung, die ihnen Affären erlaubte und von der beide Gebrauch machten. Aber die Endgültigkeit von Frischs Entscheidung trieb Bachmann in den psychischen und physischen Ruin.
Von Beginn an verwickelten sich Ingeborg Bachmann und Max Frisch in ausgefeilte Double Binds. Sie schrieben sich wahlweise berührende Liebesschwüre, brüske Zurückweisungen und flehentliche Bitten um eine zweite Chance. Ihre Trennung war nur eine Frage der Zeit. Als sie kam, dauerte sie fast so lange wie ihre Beziehung.
Foto: Suhrkamp Verlag
Ein Jahr zuvor hatte sich der damals 51-Jährige gegen die 36-jährige Bachmann und für die 23-jährige Romanistikstudentin Marianne Oellers entschieden. Zwar hatten Bachmann und Frisch eine Vereinbarung, die ihnen Affären erlaubte und von der beide Gebrauch machten. Aber die Endgültigkeit von Frischs Entscheidung trieb Bachmann in den psychischen und physischen Ruin.
Von Beginn an verwickelten sich Ingeborg Bachmann und Max Frisch in ausgefeilte Double Binds. Sie schrieben sich wahlweise berührende Liebesschwüre, brüske Zurückweisungen und flehentliche Bitten um eine zweite Chance. Ihre Trennung war nur eine Frage der Zeit. Als sie kam, dauerte sie fast so lange wie ihre Beziehung.
Foto: Suhrkamp Verlag
Ort der Veranstaltung
Das Holzhausenschlösschen im Frankfurter Nordend gehört zu den schönsten Kulturorten der Stadt. Das barocke Wasserschloss wurde zwischen 1727 und 1729 von der Patrizierfamilie von Holzhausen errichtet. Sein letzter männlicher Nachkomme, Adolph von Holzhausen, vermachte Schloss und Park der Stadt mit dem Wunsch, das Anwesen für kulturelle und wissenschaftliche Zwecke zu nutzen.
Aus diesem Gedanken heraus wurde 1989s die Frankfurter Bürgerstiftung, die seither im Holzhausenschlösschen ihren Sitz hat gegründet. Sie bewahrt das Haus als offenen Ort der Begegnung und veranstaltet jährlich rund 300 kulturelle Events – darunter klassische Konzerte, Jazz, Lesungen, Vorträge, Angebote für Kinder sowie Ausstellungen. Zudem engagiert sich die Stiftung in Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten.
Das Schlösschen ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar oder zu Fuß in etwa 20 Minuten von der Innenstadt. Seit 2014 ist der Veranstaltungsort vollständig barrierefrei ausgestattet und verfügt über Rampe, Aufzug, barrierefreies WC und eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen.
Aus diesem Gedanken heraus wurde 1989s die Frankfurter Bürgerstiftung, die seither im Holzhausenschlösschen ihren Sitz hat gegründet. Sie bewahrt das Haus als offenen Ort der Begegnung und veranstaltet jährlich rund 300 kulturelle Events – darunter klassische Konzerte, Jazz, Lesungen, Vorträge, Angebote für Kinder sowie Ausstellungen. Zudem engagiert sich die Stiftung in Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten.
Das Schlösschen ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar oder zu Fuß in etwa 20 Minuten von der Innenstadt. Seit 2014 ist der Veranstaltungsort vollständig barrierefrei ausgestattet und verfügt über Rampe, Aufzug, barrierefreies WC und eine begrenzte Zahl an Rollstuhlplätzen.