Veranstaltungsinfos
Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit Boris Palmer statt, moderiert vom Intendanten Thomas Bockelmann.
Für manche war er ein Volksheld, andere hielten ihn für schlicht verrückt. Helmut Palmer (1930-2004) war eine alle Maßstäbe sprengende Persönlichkeit, eine der faszinierendsten und umstrittenensten der jüngeren Württemberger Geschichte: Bürgerrechtler und Baumflüsterer, Performance-Künstler und Beleidigungs-Genie, hundertfacher Bürgermeisterkandidat und vielfacher Gefängnis-Insasse, überwältigender Egozentriker und unermüdlicher Gemeinwohl-Kämpfer, meist mitreißend und manchmal kaum auszuhalten.
Der Journalist Peter Schwarz hat Palmer über viele Jahre hinweg begleitet und darf stolz behaupten: „Ich wurde persönlich von ihm beschimpft!“ Schwarz erzählt das teils zum Schreien komische, teils zum Heulen tragische Leben des Remstalrebellen, berichtet von unfassbaren Szenen, kaum glaublichen Anekdoten, aber auch von wenig bekannten Hinter- und Abgründen, die verstehbar machen, wie Helmut Palmer zu dem wurde, der er war. Die Krankheit, an der er zeitlebens schwer litt, trägt den Namen „Deutsche Geschichte“.
Der Sänger und Meistergitarrist Axel Nagel erweitert dazu über den Einzelfall hinaus den Horizont: Mit Liedern von und über Rebellen regt er auf sinnlich-spielerische Weise zum Nachdenken darüber an, inwiefern sich Helmut Palmer einordnet in ein größeres Panorama der Widerständigkeit. Auf musikalisch im allerbesten Sinne eigensinnige Art geht es um Glanz und Elend von Lebensentwürfen, die in kein Raster passen.
Peter Schwarz, geboren 1965, aufgewachsen in Ellwangen, ist Redakteur beim Zeitungsverlag Waiblingen und wurde für seine Reportagen unter anderem mit dem Deutschen Reporter-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Lokaljournalisten-Preis ausgezeichnet.
Axel Nagel, geboren 1967, groß geworden in Waldstetten, hat sich einen Namen gemacht als komplett scheuklappenloser musikalischer Neuland-Entdecker, zu Hause in den unterschiedlichsten Stilarten. Für seine eigenen Lieder hat er bereits zweimal den Deutschen Rock & Pop Preis erhalten.
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten
Für manche war er ein Volksheld, andere hielten ihn für schlicht verrückt. Helmut Palmer (1930-2004) war eine alle Maßstäbe sprengende Persönlichkeit, eine der faszinierendsten und umstrittenensten der jüngeren Württemberger Geschichte: Bürgerrechtler und Baumflüsterer, Performance-Künstler und Beleidigungs-Genie, hundertfacher Bürgermeisterkandidat und vielfacher Gefängnis-Insasse, überwältigender Egozentriker und unermüdlicher Gemeinwohl-Kämpfer, meist mitreißend und manchmal kaum auszuhalten.
Der Journalist Peter Schwarz hat Palmer über viele Jahre hinweg begleitet und darf stolz behaupten: „Ich wurde persönlich von ihm beschimpft!“ Schwarz erzählt das teils zum Schreien komische, teils zum Heulen tragische Leben des Remstalrebellen, berichtet von unfassbaren Szenen, kaum glaublichen Anekdoten, aber auch von wenig bekannten Hinter- und Abgründen, die verstehbar machen, wie Helmut Palmer zu dem wurde, der er war. Die Krankheit, an der er zeitlebens schwer litt, trägt den Namen „Deutsche Geschichte“.
Der Sänger und Meistergitarrist Axel Nagel erweitert dazu über den Einzelfall hinaus den Horizont: Mit Liedern von und über Rebellen regt er auf sinnlich-spielerische Weise zum Nachdenken darüber an, inwiefern sich Helmut Palmer einordnet in ein größeres Panorama der Widerständigkeit. Auf musikalisch im allerbesten Sinne eigensinnige Art geht es um Glanz und Elend von Lebensentwürfen, die in kein Raster passen.
Peter Schwarz, geboren 1965, aufgewachsen in Ellwangen, ist Redakteur beim Zeitungsverlag Waiblingen und wurde für seine Reportagen unter anderem mit dem Deutschen Reporter-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Lokaljournalisten-Preis ausgezeichnet.
Axel Nagel, geboren 1967, groß geworden in Waldstetten, hat sich einen Namen gemacht als komplett scheuklappenloser musikalischer Neuland-Entdecker, zu Hause in den unterschiedlichsten Stilarten. Für seine eigenen Lieder hat er bereits zweimal den Deutschen Rock & Pop Preis erhalten.
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten
Ort der Veranstaltung
Mitten in der malerischen Altstadt Tübingens gelegen, umgeben von alten Fachwerkhäusern, strahlt das Zimmerthetaer im Löwen von außen wie von innen eine besondere Atmosphäre aus, die einen Besuch garantiert wert ist! Entdecken Sie die moderne Bühne mit Theaterbar für bis zu 99 Zuschauerinnen und Zuschauer umgebaut.
In dem historischen Gebäude, dessen Geschichte sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, hat über die Jahrhunderte ein reger Wandel stattgefunden. Eine Konstante behielt sich der Löwen jedoch über diese Zeitspanne bei: Er war stets einer der wichtigsten Kulturort und Versammlungsort in Tübingen.
Der Löwen liegt zentral in der Altstadt Tübingens und ist zu Fuß oder mit dem Bus gut zu erreichen. Nur circa 15 Gehminuten von dem Tübinger Hauptbahnhof entfernt, lässt es sich auch gut aus weiter Ferne anreisen. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Theaterbesuch.
In dem historischen Gebäude, dessen Geschichte sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, hat über die Jahrhunderte ein reger Wandel stattgefunden. Eine Konstante behielt sich der Löwen jedoch über diese Zeitspanne bei: Er war stets einer der wichtigsten Kulturort und Versammlungsort in Tübingen.
Der Löwen liegt zentral in der Altstadt Tübingens und ist zu Fuß oder mit dem Bus gut zu erreichen. Nur circa 15 Gehminuten von dem Tübinger Hauptbahnhof entfernt, lässt es sich auch gut aus weiter Ferne anreisen. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Theaterbesuch.