Veranstaltungsinfos
Am Samstag, dem 30. Mai 2026, um 19 Uhr ist es endlich wieder soweit:
Das historische Reithaus an der Wilhelmstraße verwandelt sich in einen stimmungsvollen Konzertsaal. Wir begrüßen die Philharmonie Südwestfalen mit dem Sinfoniekonzert „Wendepunkte“ unter der Leitung von Hermann Bäumer. Solistin an diesem Abend: Anna Im, Violine
Einlass 18:00 Uhr, Konzertbeginn 19:00 Uhr.
Programm:
Anna Clyne (geb. 1980), This Moment (2022)
Aram I. Chatschaturjan (1903-78), Violinkonzert d-moll (1940)
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (1803/04) („Eroica“)
Anna Clyne kann auf eine beeindruckende Karriere zurückschauen, werden ihre Werke doch inzwischen von den größten Orchestern der Welt regelmäßig aufgeführt.
Als 2022 ein vietnamesischer Mönch, der auch als Friedensaktivist bekannt war, im hohen Alter von 95 verstarb, war Anna Clyne von dessen Aussage über den nahenden Tod: „Dieser Moment ist voll von Wundern“ so bewegt, dass sie die Meditation „This Moment“ schuf.
Auch Aram Chatschaturjan ist der Musikwelt ein großer Begriff- nicht nur des berühmten „Säbeltanzes“ wegen. Geboren in Tiflis verstand er es meisterhaft, kaukasische Tradition mit russischer Klassik zu verbinden. Die Arbeit an seinem Violinkonzert ging ihm besonders leicht und fröhlich von der Hand, denn er erwartete die Geburt seines Sohnes.
„Nun wird auch er alle Menschenrechte mit Füßen treten … und ein Tyrann werden“. So sprach der zutiefst enttäuschte Ludwig van Beethoven über Napoleon Bonaparte, den er als Konsul tief verehrte. Als dann die Krönung zum Kaiser vollzogen wurde, nahm Beethoven seine Widmung an den französischen Herrscher zurück. Geblieben ist eine heroische Sinfonie, die dann bei seinem privaten Gönner Fürst Lobkowitz das Licht der Welt erblickte.
Das historische Reithaus an der Wilhelmstraße verwandelt sich in einen stimmungsvollen Konzertsaal. Wir begrüßen die Philharmonie Südwestfalen mit dem Sinfoniekonzert „Wendepunkte“ unter der Leitung von Hermann Bäumer. Solistin an diesem Abend: Anna Im, Violine
Einlass 18:00 Uhr, Konzertbeginn 19:00 Uhr.
Programm:
Anna Clyne (geb. 1980), This Moment (2022)
Aram I. Chatschaturjan (1903-78), Violinkonzert d-moll (1940)
Ludwig van Beethoven (1770-1827), Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (1803/04) („Eroica“)
Anna Clyne kann auf eine beeindruckende Karriere zurückschauen, werden ihre Werke doch inzwischen von den größten Orchestern der Welt regelmäßig aufgeführt.
Als 2022 ein vietnamesischer Mönch, der auch als Friedensaktivist bekannt war, im hohen Alter von 95 verstarb, war Anna Clyne von dessen Aussage über den nahenden Tod: „Dieser Moment ist voll von Wundern“ so bewegt, dass sie die Meditation „This Moment“ schuf.
Auch Aram Chatschaturjan ist der Musikwelt ein großer Begriff- nicht nur des berühmten „Säbeltanzes“ wegen. Geboren in Tiflis verstand er es meisterhaft, kaukasische Tradition mit russischer Klassik zu verbinden. Die Arbeit an seinem Violinkonzert ging ihm besonders leicht und fröhlich von der Hand, denn er erwartete die Geburt seines Sohnes.
„Nun wird auch er alle Menschenrechte mit Füßen treten … und ein Tyrann werden“. So sprach der zutiefst enttäuschte Ludwig van Beethoven über Napoleon Bonaparte, den er als Konsul tief verehrte. Als dann die Krönung zum Kaiser vollzogen wurde, nahm Beethoven seine Widmung an den französischen Herrscher zurück. Geblieben ist eine heroische Sinfonie, die dann bei seinem privaten Gönner Fürst Lobkowitz das Licht der Welt erblickte.
Ort der Veranstaltung
Das Hessische Landgestüt in Dillenburg hat seit seiner Gründung im Jahr 1869 eine wechselvolle Geschichte erlebt und ist mittlerweile das einzige Landgestüt des Bundeslandes. Es hat sich zum Kompetenzzentrum für Pferdezucht und -sport entwickelt und trägt jährlich einen entscheidenden Beitrag zu den Erfolgen deutscher Reitsportler bei.
Bereits im 16. Jahrhundert bestand in Dillenburg eine Pferdezucht, die mit der Dillenburger Ramsnase gefragte Parade- und Kutschenpferde züchtete, von denen viele an den niederländischen Königshof geliefert wurden. Nach dem Preußisch-Deutschen Krieg wurde das Gestüt als Hessisch-Naussauisches-Landgestüt gegründet. 1930 gliederte sich die Landes-, Reit- und Fahrschule hier an, seit den 1960-ern ist das Gestüt in Dillingen für ganz Hessen verantwortlich. Bei den motivierten Mitarbeitern steht die artgerechte Haltung von Qualitätshengsten im Vordergrund.
Die Anlage des Hessischen Landgestüts besteht aus repräsentativen, spätbarocken Gebäuden: Prinzenbau, Marstall und Reithaus wurden seit dem 19. Jahrhundert um weitere Stallungen erweitert. Auf dem Gelände befindet sich zudem das Kutschenmuseum, wo mehrere Jagdwagen sowie eine alte Postkutsche ausgestellt sind. Die historische Anlage eignet sich auch hervorragend für private Feiern, die in den stilvollen Gebäuden den perfekten Rahmen finden.
Bereits im 16. Jahrhundert bestand in Dillenburg eine Pferdezucht, die mit der Dillenburger Ramsnase gefragte Parade- und Kutschenpferde züchtete, von denen viele an den niederländischen Königshof geliefert wurden. Nach dem Preußisch-Deutschen Krieg wurde das Gestüt als Hessisch-Naussauisches-Landgestüt gegründet. 1930 gliederte sich die Landes-, Reit- und Fahrschule hier an, seit den 1960-ern ist das Gestüt in Dillingen für ganz Hessen verantwortlich. Bei den motivierten Mitarbeitern steht die artgerechte Haltung von Qualitätshengsten im Vordergrund.
Die Anlage des Hessischen Landgestüts besteht aus repräsentativen, spätbarocken Gebäuden: Prinzenbau, Marstall und Reithaus wurden seit dem 19. Jahrhundert um weitere Stallungen erweitert. Auf dem Gelände befindet sich zudem das Kutschenmuseum, wo mehrere Jagdwagen sowie eine alte Postkutsche ausgestellt sind. Die historische Anlage eignet sich auch hervorragend für private Feiern, die in den stilvollen Gebäuden den perfekten Rahmen finden.