Veranstaltungsinfos
„Reise durch (k)ein Land“ – eine musikalische Lesung mit Jens-Uwe Berndt und dem Musiker Ola von Sander
Wie war das eigentlich mit der Freiheit in der DDR? Trampend durchs Land von Süden nach Norden, ohne wirkliches Ziel, ohne Zeitdruck, war das möglich? Und welche verrückten Typen konnte man treffen? Punks, Leute mit Republikfluchtgedanken, Touristen aus der BRD, linientreue Genossen … Spontane Partys, Zeltplatzromantik, Polizeikontrollen … Freiheit im Land der vielen Grenzen? Der bekannte Autor Jens-Uwe Berndt hat aus realen Tagebuchaufzeichnungen einen spannenden Roman werden lassen, der im Jahr 1984 spielt: „Reise durch (k)ein Land“. Erscheinen wird das Buch Ende März – und gemeinsam mit dem Musiker Ola van Sander geht der Autor deshalb auf Lesereise. „Knapp 50 Seiten des Buchs befassen sich dabei mit Geschichten aus Dresden“, verrät er. Was liegt da also näher, als ihn zu uns in den Kabarettkeller der Herkuleskeule einzuladen. Geschichten, augenzwinkernd, ernst, eine schonungslose Beschreibung des Alltags zwischen Fichtelberg und Kap Arkona, und doch kein klischeehaftes Erinnerungsbuch. Es geht um Menschen. Menschen, die sich eingerichtet hatten, die rebellierten oder auch Menschen, die sich einfach nur sauwohl fühlten in dieser kleinen Republik, die für viele viel zu klein war. Und Musik, die dazu passt, Ostrock mit Songs von Renft & Co. … Ein besonderer Abend, der die Frage nach der Freiheit anders stellt als es üblich ist.
Wie war das eigentlich mit der Freiheit in der DDR? Trampend durchs Land von Süden nach Norden, ohne wirkliches Ziel, ohne Zeitdruck, war das möglich? Und welche verrückten Typen konnte man treffen? Punks, Leute mit Republikfluchtgedanken, Touristen aus der BRD, linientreue Genossen … Spontane Partys, Zeltplatzromantik, Polizeikontrollen … Freiheit im Land der vielen Grenzen? Der bekannte Autor Jens-Uwe Berndt hat aus realen Tagebuchaufzeichnungen einen spannenden Roman werden lassen, der im Jahr 1984 spielt: „Reise durch (k)ein Land“. Erscheinen wird das Buch Ende März – und gemeinsam mit dem Musiker Ola van Sander geht der Autor deshalb auf Lesereise. „Knapp 50 Seiten des Buchs befassen sich dabei mit Geschichten aus Dresden“, verrät er. Was liegt da also näher, als ihn zu uns in den Kabarettkeller der Herkuleskeule einzuladen. Geschichten, augenzwinkernd, ernst, eine schonungslose Beschreibung des Alltags zwischen Fichtelberg und Kap Arkona, und doch kein klischeehaftes Erinnerungsbuch. Es geht um Menschen. Menschen, die sich eingerichtet hatten, die rebellierten oder auch Menschen, die sich einfach nur sauwohl fühlten in dieser kleinen Republik, die für viele viel zu klein war. Und Musik, die dazu passt, Ostrock mit Songs von Renft & Co. … Ein besonderer Abend, der die Frage nach der Freiheit anders stellt als es üblich ist.
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.