Veranstaltungsinfos
Tessa Ensler ist eine junge, sehr erfolgreiche Anwältin in
England, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten
in Fällen sexueller Übergriffe ist. Es geht Tessa um
die juristische Wahrheit und den Beweis, mithilfe dessen ihre
Angeklagten vor dem Gesetz für »unschuldig« erklärt werden.
Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem
Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf
der anderen Seite – als Opfer. Prima facie (lat. dem ersten
Anschein nach) bedeutet in der Rechtssprache soviel wie »bis
auf Widerruf«, d.h. solange auch nur der geringste Zweifel am
Tathergang besteht, genügt Tessas Aussage nicht, um den
Schuldigen zu verurteilen.
Suzie Millers Monodrama „Prima Facie“, das nach der Uraufführung
2019 in Sydney sehr erfolgreich im Londoner Westend
sowie am New Yorker Broadway gefeiert wurde mausert sich
jetzt auch in Deutschland zum »Bühnenhit der Saison« und
wurde in den letzten Spielzeiten von zahlreichen deutschsprachigen
Bühnen gezeigt – unter jetzt im Theater am Wall.
England, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten
in Fällen sexueller Übergriffe ist. Es geht Tessa um
die juristische Wahrheit und den Beweis, mithilfe dessen ihre
Angeklagten vor dem Gesetz für »unschuldig« erklärt werden.
Dann wird sie selbst vergewaltigt – und das von einem
Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf
der anderen Seite – als Opfer. Prima facie (lat. dem ersten
Anschein nach) bedeutet in der Rechtssprache soviel wie »bis
auf Widerruf«, d.h. solange auch nur der geringste Zweifel am
Tathergang besteht, genügt Tessas Aussage nicht, um den
Schuldigen zu verurteilen.
Suzie Millers Monodrama „Prima Facie“, das nach der Uraufführung
2019 in Sydney sehr erfolgreich im Londoner Westend
sowie am New Yorker Broadway gefeiert wurde mausert sich
jetzt auch in Deutschland zum »Bühnenhit der Saison« und
wurde in den letzten Spielzeiten von zahlreichen deutschsprachigen
Bühnen gezeigt – unter jetzt im Theater am Wall.
Ort der Veranstaltung
Als zentraler Veranstaltungsort in Warendorf lockt das Theater am Wall zahlreiche Besucher zu einem umfangreichen Programm in seine Spielstätten. Den Alltag bei den zahlreichen Vorstellungen hinter sich lassen, dafür steht das Theater seit vielen Jahrzehnten.
Im Jahr 1950 wurde das Gebäude als Lichtspielhaus eröffnet und ist seither fester Bestandteil im kulturellen Leben Warendorfs. Bis heute ist das Theater in seiner ursprünglichen Form erhalten: Der Paul-Schück-Saal bietet über 400 Gästen beste Sicht von allen Plätzen, das Dachtheater fasst etwa 100 Gäste und ist für intimere Veranstaltungen geeignet.
Mit insgesamt zwei Spielstätten unterliegt das Theater am Wall einer Doppelfunktion: In alter Tradition zu den Anfängen wird es weiterhin als Programmkino betrieben, legt seinen zweiten Fokus aber auch auf Kleinkunst, Jazz, Tanz, Musik und Amateurtheater.
Im Jahr 1950 wurde das Gebäude als Lichtspielhaus eröffnet und ist seither fester Bestandteil im kulturellen Leben Warendorfs. Bis heute ist das Theater in seiner ursprünglichen Form erhalten: Der Paul-Schück-Saal bietet über 400 Gästen beste Sicht von allen Plätzen, das Dachtheater fasst etwa 100 Gäste und ist für intimere Veranstaltungen geeignet.
Mit insgesamt zwei Spielstätten unterliegt das Theater am Wall einer Doppelfunktion: In alter Tradition zu den Anfängen wird es weiterhin als Programmkino betrieben, legt seinen zweiten Fokus aber auch auf Kleinkunst, Jazz, Tanz, Musik und Amateurtheater.