Veranstaltungsinfos
Jura Soyfer hat mit seinem „Weltuntergang“ von 1936 eine zeitlose Geschichte geschaffen. Während ein Komet auf die Erde zurast, beschäftigt sich die alte Jungfer im Dialog mit ihrem Papagei und den Nachbarn, Diplomaten überlegen, ob sie mit dem Kometen verhandeln sollen, ein Weltuntergangsprediger denkt ans Geschäft, ein Dieb geht seinem Handwerk nach, eine Selbstmörderin entscheidet selbst und der reichste Amerikaner lässt ein Raumschiff bauen, um sich und seine Freunde in Sicherheit zu bringen. Wie stehts um die Wissenschaft? Die Gelehrten hätten da eine Lösung, aber sehen Sie selbst!
In diesen und weiteren Bildern nimmt uns Jura Soyfer auf eine teils satirische Reise mit. Eine Reise die zum Lachen, Staunen und Nachdenken anregt. Eine Inszenierung mit musikalischen und literarischen Beiträgen von Otto Tausig, Georg Kreisler, Franz Wedekind, Michael Jary und Bruno Balz sowie Jura Soyfer.
Das neue Stück des Zeughausensembles "Podium 84".
In diesen und weiteren Bildern nimmt uns Jura Soyfer auf eine teils satirische Reise mit. Eine Reise die zum Lachen, Staunen und Nachdenken anregt. Eine Inszenierung mit musikalischen und literarischen Beiträgen von Otto Tausig, Georg Kreisler, Franz Wedekind, Michael Jary und Bruno Balz sowie Jura Soyfer.
Das neue Stück des Zeughausensembles "Podium 84".
Ort der Veranstaltung
In der Nähe des heutigen Paradiesplatzes steht das Zeughaus Lindau. Nach unterschiedlichster Nutzung durch die Jahrhunderte ist es heute wieder, wie zwischenzeitlich immer wieder, Theaterspielstätte und Kulturoase inmitten der Stadt.
Fertiggestellt 1526 fanden hier Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals Theatervorführungen statt. Im Verlauf der nächsten Jahrhunderte wurde es durch die Stadt Lindau nicht nur als Kaserne und Waffenarsenal genutzt, sondern auch als Salzstadel. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es dann mit Logen ausgestattet und erstmals wirklich als Theater genutzt. Nachdem sich die Theatergesellschaft aufgelöst hatte, wurde das Zeughaus ein Jahrhundert lang nicht genutzt und dem Verfall preisgegeben.
Seit 1995 finden hier wieder regelmäßig Aufführungen statt, die zahlreiche Besucher nicht nur ins Zeughaus, sondern zu Freiluftinszenierungen auch auf den Platz davor locken. Kleinkunst-Veranstaltungen, Theatervorstellungen oder Künstlermärkte finden seitdem im Zeughaus statt und bereichern das kulturelle Programm Lindaus.
Fertiggestellt 1526 fanden hier Mitte des 17. Jahrhunderts erstmals Theatervorführungen statt. Im Verlauf der nächsten Jahrhunderte wurde es durch die Stadt Lindau nicht nur als Kaserne und Waffenarsenal genutzt, sondern auch als Salzstadel. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es dann mit Logen ausgestattet und erstmals wirklich als Theater genutzt. Nachdem sich die Theatergesellschaft aufgelöst hatte, wurde das Zeughaus ein Jahrhundert lang nicht genutzt und dem Verfall preisgegeben.
Seit 1995 finden hier wieder regelmäßig Aufführungen statt, die zahlreiche Besucher nicht nur ins Zeughaus, sondern zu Freiluftinszenierungen auch auf den Platz davor locken. Kleinkunst-Veranstaltungen, Theatervorstellungen oder Künstlermärkte finden seitdem im Zeughaus statt und bereichern das kulturelle Programm Lindaus.