Veranstaltungsinfos
OKTOBER ist ein Stumm- und Propagandafilm des Regisseurs Sergej Eisenstein von 1928. Er wurde anlässlich des zehnten Jahrestags der Oktoberrevolution gedreht und erzählt die Umbrüche von 1917 aus Sicht der Bolschewisten in suggestiven Bildern. Bekannt wurde er durch Eisensteins neuartige Montagetechnik und seine Theorie, dass Bedeutung nicht durch Handlung oder Dialog, sondern durch den Zusammenprall von Bildern entsteht. Weil das Publikum einen ähnlich pathetischen Film wie »Panzerkreuzer Potemkin« erwartet hatte, reagierte es auf das komplexe und ironische Werk mit Ablehnung. Die sowjetischen Kritiker warfen Eisenstein vor, OKTOBER sei zu anspruchsvoll, zu intellektuell, zu unverständlich und zu ästhetisierend. Das Werk entspreche daher nicht dem Geist der kommunistischen Revolution. Heute gilt OKTOBER gerade deshalb als Schlüsselwerk der Filmgeschichte und als bezeichnendes Dokument über das widersprüchliche Verhältnis zwischen Kunstschaffenden und Machtapparat, nicht nur im Stalinismus. Die Cie. Freaks und Fremde präsentiert Eisensteins Klassiker als besonderes Kunstereignis in einer gekürzten Version mit einer Neuinterpretation und mit der Live-Filmvertonung durch die drei Musiker Alwin Weber, Jarii van Gohl und Tobias Herzz Hallbauer.
Alwin Weber ist eine Koryphäe für elektronische und experimentelle Musik. 2001 startete er sein Soloprojekt »StöRenFrieD«, später das Soundsystem MKULTRA, das sich auf der Suche nach schräger und unkonventioneller Musik auf Breakcore und abstraktere Genres spezialisiert. Einen unverwechselbaren Sound pflegt er mit den Bandprojekten TRIEBLAUT und PROZESSOR. Er hat auch Theatermusiken erschaffen.
»Sound is everything and nothing else», ist das Credo von Jarii van Gohl. Vielen Musikfans ist er als Drummer der Band DŸSE ein Begriff. Er arbeitet auch als Solokünstler und Theatermusiker, unter anderem für das Staatsschauspiel Dresden.
Tobias Herzz Hallbauer ist für die Cie. Freaks und Fremde seit 2014 einer der stilprägenden Musiker und Sounddesigner. Das Multitalent, das unzählige Bandprojekte wie Herzz und Die Elektrohand Gottes formte, steuerte die Live-Musik für Freaks und Fremde bei in den Produktionen RUANDA-MEMORY, LOVING THE ALIEN, METROPOL, EIN HUNGERKÜNSTLER und für GHOST TRAIN (September 2026).
Mitwirkende
Film:
Regie: Sergej Eisenstein, Grigori Alexandrow | Drehbuch: Grigori Alexandrow, Sergej Eisenstein, John Reed (Buchvorlage) | Musik: Edmund Meisel, Dmitri Schostakowitsch | Kamera: Wladimir Nilsen, Wladimir Popow, Eduard Tisse | UdSSR, 1928
Live-Filmvertonung:
Musik: Alwin Weber, Jarii van Gohl, Tobias Herzz Hallbauer | Texte und Geräusche: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Die Produktion entstand 2026 in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.
Dauer: ca. 60 Minuten
Alwin Weber ist eine Koryphäe für elektronische und experimentelle Musik. 2001 startete er sein Soloprojekt »StöRenFrieD«, später das Soundsystem MKULTRA, das sich auf der Suche nach schräger und unkonventioneller Musik auf Breakcore und abstraktere Genres spezialisiert. Einen unverwechselbaren Sound pflegt er mit den Bandprojekten TRIEBLAUT und PROZESSOR. Er hat auch Theatermusiken erschaffen.
»Sound is everything and nothing else», ist das Credo von Jarii van Gohl. Vielen Musikfans ist er als Drummer der Band DŸSE ein Begriff. Er arbeitet auch als Solokünstler und Theatermusiker, unter anderem für das Staatsschauspiel Dresden.
Tobias Herzz Hallbauer ist für die Cie. Freaks und Fremde seit 2014 einer der stilprägenden Musiker und Sounddesigner. Das Multitalent, das unzählige Bandprojekte wie Herzz und Die Elektrohand Gottes formte, steuerte die Live-Musik für Freaks und Fremde bei in den Produktionen RUANDA-MEMORY, LOVING THE ALIEN, METROPOL, EIN HUNGERKÜNSTLER und für GHOST TRAIN (September 2026).
Mitwirkende
Film:
Regie: Sergej Eisenstein, Grigori Alexandrow | Drehbuch: Grigori Alexandrow, Sergej Eisenstein, John Reed (Buchvorlage) | Musik: Edmund Meisel, Dmitri Schostakowitsch | Kamera: Wladimir Nilsen, Wladimir Popow, Eduard Tisse | UdSSR, 1928
Live-Filmvertonung:
Musik: Alwin Weber, Jarii van Gohl, Tobias Herzz Hallbauer | Texte und Geräusche: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Die Produktion entstand 2026 in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.
Dauer: ca. 60 Minuten
Ort der Veranstaltung
Ein historisches Gebäude, ein tolles Programm und eine Bühne, die Platz für Künstler aus dem In- und Ausland bieten. Das ist das Societaetstheater in Dresden. Es schafft den Balanceakt zwischen dem Glanz der vergangenen Jahrhunderte und dem Zauber moderner Inszenierungen.
1779 begann die erste, sehr kurze Nutzung des Societaetstheaters. Nach fünfzig Jahren wurde das Projekt auf Eis gelegt. Mit dem Schauspiel „Die Erinnerung“ schloss das Theater vorrübergehend. Und die Erinnerung an diese Tage veranlasste den Verein „Societaetstheater e. V.“ den Spielbetrieb Ende der 1990er-Jahre wieder aufzunehmen. Seitdem bieten die restaurierten Räumlichkeiten Platz für zwei Bühnen, einen Spielraum im Foyer und eine Bühne im barocken Garten. Ein modernes Theater mit Schwerpunkt auf Sprech-, Tanz-, Musik-, und Figurentheater hat hier Einzug gehalten. Des Weiteren finden hier Werkstattveranstaltungen und Festivals statt.
Das älteste Bürgertheater Dresdens mit der einzigen Gartenbühne Dresdens ist ein Must-See. Neben Zwinger, Frauenkirche und Semperoper gehört dieses Theater zu den Hauptattraktionen der wunderschönen Stadt an der Elbe.
1779 begann die erste, sehr kurze Nutzung des Societaetstheaters. Nach fünfzig Jahren wurde das Projekt auf Eis gelegt. Mit dem Schauspiel „Die Erinnerung“ schloss das Theater vorrübergehend. Und die Erinnerung an diese Tage veranlasste den Verein „Societaetstheater e. V.“ den Spielbetrieb Ende der 1990er-Jahre wieder aufzunehmen. Seitdem bieten die restaurierten Räumlichkeiten Platz für zwei Bühnen, einen Spielraum im Foyer und eine Bühne im barocken Garten. Ein modernes Theater mit Schwerpunkt auf Sprech-, Tanz-, Musik-, und Figurentheater hat hier Einzug gehalten. Des Weiteren finden hier Werkstattveranstaltungen und Festivals statt.
Das älteste Bürgertheater Dresdens mit der einzigen Gartenbühne Dresdens ist ein Must-See. Neben Zwinger, Frauenkirche und Semperoper gehört dieses Theater zu den Hauptattraktionen der wunderschönen Stadt an der Elbe.