Veranstaltungsinfos
Nils Wülker
Zuversicht
Zuversicht ist, wenn wir Hoffnung so aktiv erleben, dass wir gegen alle Widrigkeiten in die Zukunft
vertrauen. Das jetzt erscheinende Album gleichen Namens, das fünfzehnte des „klanggenialen
Trompeters und Ausnahmekomponisten“ Nils Wülker und das erste mit einem deutschen Titel,
strahlt diese Lebensenergie aus – in vielfacher, wunderbarer Hinsicht. Die elf Eigenkompositionen,
eingespielt im Quartett, schließen einen Kreis und eröffnen neue Horizonte, sie drängen den Leader
bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne, neue Klangwelt. Zum ersten Mal seit seinem Debüt
von 2002 – und zahlreiche Charterfolge später – hat der ECHO-Gewinner mit einer internationalen
Star-Besetzung aufgenommen: am Klavier ist Aaron Parks, am Kontrabass Linda May Han Oh, am
Schlagzeug Greg Hutchinson. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar, das Ergebnis dennoch überraschend. Gemeinsam haben die Vier in nur dreieinhalb Tagen voll improvisatorischer, gemeinschaftlicher Schaffenskraft in den besonders auch durch David Bowie, U2 und Depeche Mode legendären Hansa Studios in Berlin ein Album geschaffen, das gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht.
Nach der Entscheidung, „Zuversicht“ in der klassischen Jazz-Besetzung mit Trompete, Klavier,
Kontrabass und Schlagzeug aufzunehmen, folgte Nils Wülker, wie er selbst sagt, seinem Bauchgefühl, was die Menschen dahinter angeht – Musiker*innen, deren Arbeit er schätzt mag und bei denen er das Gefühl hatte, dass sie den Zugang zu seiner Musik finden werden und sich trotzdem noch einbringen. Der 47-jährige wollte bei den Aufnahmen bewusst mehr Raum für Interaktion und
Spontanität im Studio schaffen, besonders nachdem seine letzten Alben musikalisch
durchstrukturiert waren – ob nun durch die Orchesterarrangements für „Continuum“, die akribischen
Klangwelt-Tüfteleien seines Duos mit Arne Jansen für „Closer“ oder die wochenlange Synthie-
/Electro-Studioarbeit für „GO“. „Mit Aaron, Linda und Greg habe ich mir eine wunderbare Band
zusammengestellt, aber auch alles auf eine Karte gesetzt,“ sagt Wülker. „Schließlich haben wir uns im
Studio zum ersten Mal richtig getroffen, noch nie vorher zusammengespielt und hatten dann
dreieinhalb Tage, um ein ganzes Album aufzunehmen.“
Das Resultat spricht für sich: „Zuversicht“ ist ein sehr organisches, in jeder Note lebendiges Album,
dem die Kompositionen des Leaders in Kombination mit der kreativen Zusammenarbeit der drei
weiteren Bandmitglieder – selbst zu Zweidrittel (vielleicht einfach„teils“ statt „zu Zweidrittel“?)
Grammy-Gewinner und auf unzähligen stilprägenden Alben von Wynton Marsalis über Pat Metheny
bis Joshua Redman zu hören – enorme Größe und Eleganz verschaffen, eine immer wieder
überwältigende Energie. Von der dynamischen Spannung des Openers „All Hands On Deck“ über
berührende Balladen wie „Time Will Tell“ oder „Alpenglow“ oder die funky „Forces At Work“ bis zum
eingängigen „Second Nature“, bei dem Flügelhorn und Bass anfangs unisono spielen, sich auf
eigenen Wegen unterstützen, um am Ende melodisch wieder zusammenzukommen, spannt sich hier
ein klarer, immer wieder erstaunlicher Bogen.
Auch live wird die Besetzung des Albums zu erleben sein, wird Nils Wülker mit Linda May Han Oh, mit
Greg Hutchinson und anfangs, aufgrund von Termingründen, mit keinem Geringeren als Omer Klein
am Piano auf Tour gehen. Gute Gelegenheiten, Nils Wülkers spontan entwickelte neue Stücke und
die traditionsreiche, moderne Klangwelt dieser Musik unmittelbar zu erleben. „Ich habe nicht die
Erwartung, dass Musik eine direkte messbare Veränderung herbeiführt“, meint Nils Wülker. „Aber
immer das Vertrauen, etwas Positives rauszugeben, das sich irgendwo verfängt, räsoniert,
manifestiert, und dass das hoffentlich sinnvoll und sinnstiftend ist.“
Zuversicht
Zuversicht ist, wenn wir Hoffnung so aktiv erleben, dass wir gegen alle Widrigkeiten in die Zukunft
vertrauen. Das jetzt erscheinende Album gleichen Namens, das fünfzehnte des „klanggenialen
Trompeters und Ausnahmekomponisten“ Nils Wülker und das erste mit einem deutschen Titel,
strahlt diese Lebensenergie aus – in vielfacher, wunderbarer Hinsicht. Die elf Eigenkompositionen,
eingespielt im Quartett, schließen einen Kreis und eröffnen neue Horizonte, sie drängen den Leader
bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne, neue Klangwelt. Zum ersten Mal seit seinem Debüt
von 2002 – und zahlreiche Charterfolge später – hat der ECHO-Gewinner mit einer internationalen
Star-Besetzung aufgenommen: am Klavier ist Aaron Parks, am Kontrabass Linda May Han Oh, am
Schlagzeug Greg Hutchinson. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar, das Ergebnis dennoch überraschend. Gemeinsam haben die Vier in nur dreieinhalb Tagen voll improvisatorischer, gemeinschaftlicher Schaffenskraft in den besonders auch durch David Bowie, U2 und Depeche Mode legendären Hansa Studios in Berlin ein Album geschaffen, das gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht.
Nach der Entscheidung, „Zuversicht“ in der klassischen Jazz-Besetzung mit Trompete, Klavier,
Kontrabass und Schlagzeug aufzunehmen, folgte Nils Wülker, wie er selbst sagt, seinem Bauchgefühl, was die Menschen dahinter angeht – Musiker*innen, deren Arbeit er schätzt mag und bei denen er das Gefühl hatte, dass sie den Zugang zu seiner Musik finden werden und sich trotzdem noch einbringen. Der 47-jährige wollte bei den Aufnahmen bewusst mehr Raum für Interaktion und
Spontanität im Studio schaffen, besonders nachdem seine letzten Alben musikalisch
durchstrukturiert waren – ob nun durch die Orchesterarrangements für „Continuum“, die akribischen
Klangwelt-Tüfteleien seines Duos mit Arne Jansen für „Closer“ oder die wochenlange Synthie-
/Electro-Studioarbeit für „GO“. „Mit Aaron, Linda und Greg habe ich mir eine wunderbare Band
zusammengestellt, aber auch alles auf eine Karte gesetzt,“ sagt Wülker. „Schließlich haben wir uns im
Studio zum ersten Mal richtig getroffen, noch nie vorher zusammengespielt und hatten dann
dreieinhalb Tage, um ein ganzes Album aufzunehmen.“
Das Resultat spricht für sich: „Zuversicht“ ist ein sehr organisches, in jeder Note lebendiges Album,
dem die Kompositionen des Leaders in Kombination mit der kreativen Zusammenarbeit der drei
weiteren Bandmitglieder – selbst zu Zweidrittel (vielleicht einfach„teils“ statt „zu Zweidrittel“?)
Grammy-Gewinner und auf unzähligen stilprägenden Alben von Wynton Marsalis über Pat Metheny
bis Joshua Redman zu hören – enorme Größe und Eleganz verschaffen, eine immer wieder
überwältigende Energie. Von der dynamischen Spannung des Openers „All Hands On Deck“ über
berührende Balladen wie „Time Will Tell“ oder „Alpenglow“ oder die funky „Forces At Work“ bis zum
eingängigen „Second Nature“, bei dem Flügelhorn und Bass anfangs unisono spielen, sich auf
eigenen Wegen unterstützen, um am Ende melodisch wieder zusammenzukommen, spannt sich hier
ein klarer, immer wieder erstaunlicher Bogen.
Auch live wird die Besetzung des Albums zu erleben sein, wird Nils Wülker mit Linda May Han Oh, mit
Greg Hutchinson und anfangs, aufgrund von Termingründen, mit keinem Geringeren als Omer Klein
am Piano auf Tour gehen. Gute Gelegenheiten, Nils Wülkers spontan entwickelte neue Stücke und
die traditionsreiche, moderne Klangwelt dieser Musik unmittelbar zu erleben. „Ich habe nicht die
Erwartung, dass Musik eine direkte messbare Veränderung herbeiführt“, meint Nils Wülker. „Aber
immer das Vertrauen, etwas Positives rauszugeben, das sich irgendwo verfängt, räsoniert,
manifestiert, und dass das hoffentlich sinnvoll und sinnstiftend ist.“
Ort der Veranstaltung
In Oldenburg ist mit der Kulturetage ein wichtiges soziokulturelles Zentrum für die Region entstanden. Mit seinem vielfältigen Programm und abwechslungsreichen Veranstaltungen spricht es Menschen sämtlicher Altersgruppen, sozialen Milieus und Nationalitäten an.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.
1986 gegründet, ist die Kulturetage mittlerweile die größte Kultureinrichtung der Stadt und bietet mit mehreren Räumlichkeiten Platz für über 1000 Personen. Jährlich findet hier der Oldenburger Kultursommer statt, einer dreiwöchigen Veranstaltung, die mit verschiedenen Musik- und Kunst- Events bis zu 80.000 Besucher empfängt. Auch sonst lassen sich hier Auftritte von Künstlern sämtlicher Genres genießen, sei es Rock, Pop, Comedy oder Theater. Darüber hinaus bietet die Kulturetage immer wieder Workshops, Kurse oder auch kulturpädagogische Projekte an und ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für alle Bevölkerungsgruppen.
Ebenfalls in der Kulturetage beheimatet sind das „theater k“ und das „Cine k“, die Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Filmaufführungen anbieten, darunter auch regelmäßig eigene „k-Produktionen“.