Bild: Nicolas Berndt, Naumburg

Nicolas Berndt, Naumburg

Nicolas Berndt  

Münsterplatz 1
79098 Freiburg im Breisgau

Tickets ab 17,70 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Domfabrikfonds Freiburg , Schoferstraße 2, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland

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Sitzplatz
Normalpreis
je 17,70 €

Ermäßigter Preis
je 15,50 €

Schüler und Student
je 12,20 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Die Veranstaltungsstätte ist rollstuhlgerecht.

Tickets sind über alle Vertriebswege (Portale, Webshops, Vorverkaufsstellen, Telefon) buchbar.

Sowohl die schwerbehinderte Person mit B im Ausweis als auch deren Begleitung bezahlen den ermäßigten Preis.

Ermäßigungsberechtigt sind: Senioren, Menschen mit Schwerbehinderung,
sowie Schüler und Studenten.
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Veranstaltungsinfos

Dietrich Buxtehude 1637–1707Toccata F–Dur BuxWV 156Johann Sebastian Bach 1685–1750
Aus der Leipziger Originalhandschrift:Allein Gott in der Höh sei Ehr BWV 662Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791Fantasie f–Moll KV 608Allegro – Andante – AllegroOrgelbearbeitung: Nicolas BerndtMax Reger 1873–1916Aus der Zweiten Sonate d–Moll op. 60:1. ImprovisationCharles–Marie Widor 1844–1937Aus der Sinfonie Nr. VII a–Moll op. 42,3:2. ChoralSigfrid Karg–Elert 1877–1933Aus der Partita retrospettiva:
4. Finale alla Solfeggio

Nicolas Berndt wurde in Bonn geboren, wo er bereits seit früher Kindheit Klavier– und Orgelunterricht erhielt. Schon bald entdeckte er auch die Improvisation für sich und erhielt auf diversen Meisterkursen nachhaltige musikalische Impulse, so bei Pierre Pincemaille und Wolfgang Seifen. An den Musikhochschulen
in Leipzig und Freiburg studierte er Kirchenmusik (Bachelor und Master) sowie Orgel (Master und Meisterklasse). Zu seinen Lehrern gehörten u.a. Martin Schmeding, Matthias Maierhofer und Ullrich Böhme (Orgel), David Timm und Karl–Ludwig Kreutz (Improvisation), Markus Tomas (Klavier) sowie Manfred Schreier und Michael Köhler (Dirigieren).
Nicolas Berndt konnte aus mehreren internationalen Wettbewerben erfolgreich hervorgehen: Beim Internationalen Mendelssohn–Wettbewerb in der Schweiz wurde er mit dem 1. Preis ausgezeichnet (2015). Mit dem 1. Preis und Publikumspreis beim Orgelwettbewerb des 10. Orgelfestivals „FUGATO“ (2014), dem Gewinn des XI. Internationalen Gottfried–Silbermann–Orgelwettbewerbs (2013) und einem Preis beim Grand Prix der Orgelwettbewerbe an historischen Instrumenten „ECHO“ in Freiberg (2014) konnte er zudem mit dem Erhalt von vier Preisen innerhalb eines Jahres auf sich aufmerksam machen.

Als Organist und Chorleiter wirkte er an verschiedenen Kirchen, so als Organist für die liturgischen Feiern des alt–katholischen Bischofs in Deutschland. Von 2016 bis 2019 war er als Assistenzorganist an der Leipziger Thomaskirche tätig, wo er als Solist und regelmäßiger Begleiter des Thomanerchors in zahlreichen Motetten, Gottesdiensten und Konzerten zu erleben war. Zu seinen Pflichten gehörten daneben auch das regelmäßige Zusammenspiel mit dem Gewandhausorchester.

Im Jahr 2019 wurde er unter einer Vielzahl von Bewerbern in das Amt des Wenzelsorganisten (Naumburg) und damit in eines der traditionsreichsten Organistenämter im Bereich der Kirchenmusik gewählt. Damit obliegt ihm die Verantwortung für die weltbekannte Hildebrandt–Orgel, die einzig authentisch erhaltene große Orgel, die Johann Sebastian Bach maßgeblich mitkonzipiert und auch abgenommen hat.

Nicolas Berndt konzertiert regelmäßig im In– und Ausland, auch mit Ensembles wie dem Freiburger Philharmonischen Orchester, dem Sächsischen Barockorchester oder dem Gewandhausorchester. Seine musikalischen Aktivitäten wurden bereits mehrfach durch Stipendien gewürdigt, u.a. durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Anna Ruths–Stiftung und die Theodor–Rogler–Stiftung. Er folgte Konzerteinladungen zu Festivals wie den „Merseburger Orgeltagen“ und dem „Bonner Schumannfest“, der Reihe „Ausgezeichnet!“ beim Leipziger Bachfest und zu Instrumenten wie der großen Silbermann–Orgel im Freiberger Dom oder der Orgelanlage in der Nürnberger Lorenzkirche. Mehrere TV– und Rundfunkaufnahmen ergänzen sein Profil, genauso wie seine pädagogische Tätigkeit als Lehrbeauftragter für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und als Dozent für Orgel in der musikalischen Ausbildung des Thomanerchores.

Copyright: Privat

Ort der Veranstaltung

Inmitten des Stadtzentrums und direkt vor dem Schlossberg gelegen, überragt das Freiburger Münster die Dächer der Stadt. Das architektonische Meisterwerk umfasst Baustile dreier Epochen und ist das Wahrzeichen Freiburgs. Der 116 Meter hohe, an der Spitze durchbrochene Turm ist bis in die Ferne zu sehen. Seine besondere Architektur, die schöne Lage und ein ansprechendes musikalisches Programm ließen das Münster zu einem der wichtigsten Tourismus-Attraktionen avancieren.

Mitte des 13. Jahrhunderts begann der Bau des Münsters und erst dreihundert Jahre später wurde es fertiggestellt. Seitdem wird dennoch ständig weiter gearbeitet und restauriert. Doch all der Trubel um die Fassade gerät in Vergessenheit, wenn man die heiligen Hallen betritt. Die Ruhe ist ebenso beeindruckend wie das zuweilen etwas diffuse Licht, das dem Münster eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Und inmitten dieser Atmosphäre ist zu Marktzeiten sowie zu außerordentlichen Konzertveranstaltungen das Quartett aus Chor-, Langhaus-, Marien und Michaelsorgel zu hören. Der atemberaubende Klang hat den Konzerten im Münster schon längst zu überregionalem Ansehen verholfen.

Das Freiburger Münster ist das Herz dieser Stadt im Breisgau. Genießen Sie den Blick vom Turm über die Stadt, schlendern Sie über den Markt, bestaunen Sie die Architektur und lassen Sie sich von Musikerinnen und Musikern aus aller Welt in andere Sphären entführen.
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