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Bild: "Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot Prozess"

"Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot Prozess"

Manon Garcia  

Pinnasberg 80
20359 Hamburg

Tickets ab 24,95 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Lesung und Gespräch

Die monströsen Verbrechen an Gisèle Pelicot, die von ihrem Mann über Jahre betäubt und von ihm und fast 70 anderen Männern vergewaltigt wurde, haben die Welt erschüttert. Das sich anschließende Gerichtsverfahren avancierte zu einem der aufsehenerregendsten Prozesse der letzten Jahrzehnte, nicht nur wegen der Schwere der Schuld, sondern weil weithin klar wurde, dass das dort Verhandelte Millionen von Frauen betrifft.

Als eine der wichtigsten Feministinnen der neuen Generation reiste Manon Garcia zum Prozess nach Avignon, um diesen akribisch zu dokumentieren. Sie verbindet ihre präzisen Beobachtungen über den Verlauf des Verfahrens, die Angeklagten und deren Reaktion auf die Vorwürfe mit Überlegungen zur Rolle der Frau in der patriarchalen Gesellschaft. Und sie verknüpft sie mit eigenen Erfahrungen der alltäglichen Gefahr, Opfer zu werden. Angesichts der Abgründe männlicher Gewalt gelangt sie zu der existenziellen Frage: Wie noch mit Männern leben?

Manon Garcia, geboren 1985, ist nach Stationen in Harvard und Yale Professorin für Praktische Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt. In Frankreich zählt sie zu den einflussreichsten und meistgelesenen Philosophinnen ihrer Generation. Ihre Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Für „Das Gespräch der Geschlechter. Eine Philosophie der Zustimmung“ erhielt sie 2022 den Prix des Rencontres philosophiques de Monaco. Zuletzt sind von ihr erschienen: „Wir werden nicht unterwürfig geboren. Wie das Patriarchat das Leben von Frauen bestimmt“ und „Mit Männern leben. Überlegungen zum Pelicot-Prozess“ (2025).

Ort der Veranstaltung

Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.

Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.

Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.
St. Pauli Kirche Hamburg
Pinnasberg 80
20359 Hamburg
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