Veranstaltungsinfos
Georg Philipp Telemann und die Entdeckung des Polnischen Stils
European Union Baroque Orchestra
Judith Steenbrink – Leitung
„Als der Hof sich ein halbes Jahr lang nach Plesse, einer oberschlesischen, promnitzischen Standesherrschaft, begab, lernete ich so wohl daselbst als in Krakau, die polnische und hanakische Musik in ihrer wahren barbarischen Schönheit kennen“, so schreibt Georg Philipp Telemann (1681–1767) im Jahre 1705 in einer autobiografischen Notiz. Die Eindrücke, die er jenseits der Elbe empfing, verarbeitete er vielfach in seinen Kompositionen. Insbesondere die Polonoise tritt dabei immer wieder in Erscheinung: ein alter Tanz, der im 18. Jahrhundert eine große Blütezeit entfaltete.
Das EUBO führt in die Klangwelten des östlichen Europas, die Telemann sich mit viel Fantasie in seinem Werk zu eigen machte.
Eintritt 20,– € | erm. 10,– €; 17,– € | erm. 8,50 €
Fotorecht: Karol_Sokolowski
Urheberrecht: Karol_Sokolowski
European Union Baroque Orchestra
Judith Steenbrink – Leitung
„Als der Hof sich ein halbes Jahr lang nach Plesse, einer oberschlesischen, promnitzischen Standesherrschaft, begab, lernete ich so wohl daselbst als in Krakau, die polnische und hanakische Musik in ihrer wahren barbarischen Schönheit kennen“, so schreibt Georg Philipp Telemann (1681–1767) im Jahre 1705 in einer autobiografischen Notiz. Die Eindrücke, die er jenseits der Elbe empfing, verarbeitete er vielfach in seinen Kompositionen. Insbesondere die Polonoise tritt dabei immer wieder in Erscheinung: ein alter Tanz, der im 18. Jahrhundert eine große Blütezeit entfaltete.
Das EUBO führt in die Klangwelten des östlichen Europas, die Telemann sich mit viel Fantasie in seinem Werk zu eigen machte.
Eintritt 20,– € | erm. 10,– €; 17,– € | erm. 8,50 €
Fotorecht: Karol_Sokolowski
Urheberrecht: Karol_Sokolowski
Ort der Veranstaltung
Das Kloster Michaelstein ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik, wo Besucher ehemalige Mönchsgebäude aus der Spätromanik und Gotik bewundern können. Doch nicht nur der schlichte Kreuzgang oder das Refektorium sind Grund für einen Ausflug zum Kloster Michaelstein – viele Veranstaltungen finden hier einen Ort der Entfaltung.
Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.
Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!
Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.
Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!