Veranstaltungsinfos
Do 23.04.2026 | 20 Uhr | Großer Saal
Jewish Chamber Orchestra Munich
Mendele Lohengrin
Ein Klezmer-Singspiel
Musik
Eintritt: 24/16 €
Dauer: n.n.
1898 erzählt Heinrich York-Steiner die Geschichte von Mendele, einem armen jüdischen Hochzeitsmusiker, der sich einen Traum erfüllt: ein Abend im kaiserlichen Hoftheater Wien. Dort hört er erstmals Wagners Lohengrin – und nichts ist mehr wie zuvor. Zurück im Shtetl will er nicht mehr traditionelle Melodien spielen, sondern nur noch Wagner.
Diese Geschichte trifft den Kern eines bis heute brisanten Spannungsfeldes: die überwältigende Faszination von Wagners Musik und zugleich der dunkle Schatten seines radikalen Antisemitismus. Wie konnte ein Werk mit solcher ideologischer Belastung gerade auf jüdische Künstler*innen und Intellektuelle eine so starke ästhetische Anziehungskraft ausüben? Ein Text über Verführung, Widerspruch und die verstörende Macht der Kunst.
2025 brachte das Jewish Chamber Orchestra Munich unter der Leitung von Daniel Grossmann Mendeles Geschichte als gefeiertes Auftragswerk von Evgeni Orkin auf die Bühne – eine musikalisch packende Verbindung von Klezmer und Wagner. In der Fassung von Martin Valdés-Stauber erzählen Stefan Merki und Ethel Merhaut die Geschichte mit jiddischen Liedern und neuen Texten eindringlich neu.
Das Stück stellt hochaktuelle Fragen: Ist Musik „koscher“? Kann man Kunst vom Weltbild ihrer Schöpfer trennen? Ein ebenso berührender wie provokativer Abend über die Macht der Musik – und über unseren Umgang mit Kunst in Zeiten von Rassismus und Ausgrenzung.
Jewish Chamber Orchestra Munich
Mendele Lohengrin
Ein Klezmer-Singspiel
Musik
Eintritt: 24/16 €
Dauer: n.n.
1898 erzählt Heinrich York-Steiner die Geschichte von Mendele, einem armen jüdischen Hochzeitsmusiker, der sich einen Traum erfüllt: ein Abend im kaiserlichen Hoftheater Wien. Dort hört er erstmals Wagners Lohengrin – und nichts ist mehr wie zuvor. Zurück im Shtetl will er nicht mehr traditionelle Melodien spielen, sondern nur noch Wagner.
Diese Geschichte trifft den Kern eines bis heute brisanten Spannungsfeldes: die überwältigende Faszination von Wagners Musik und zugleich der dunkle Schatten seines radikalen Antisemitismus. Wie konnte ein Werk mit solcher ideologischer Belastung gerade auf jüdische Künstler*innen und Intellektuelle eine so starke ästhetische Anziehungskraft ausüben? Ein Text über Verführung, Widerspruch und die verstörende Macht der Kunst.
2025 brachte das Jewish Chamber Orchestra Munich unter der Leitung von Daniel Grossmann Mendeles Geschichte als gefeiertes Auftragswerk von Evgeni Orkin auf die Bühne – eine musikalisch packende Verbindung von Klezmer und Wagner. In der Fassung von Martin Valdés-Stauber erzählen Stefan Merki und Ethel Merhaut die Geschichte mit jiddischen Liedern und neuen Texten eindringlich neu.
Das Stück stellt hochaktuelle Fragen: Ist Musik „koscher“? Kann man Kunst vom Weltbild ihrer Schöpfer trennen? Ein ebenso berührender wie provokativer Abend über die Macht der Musik – und über unseren Umgang mit Kunst in Zeiten von Rassismus und Ausgrenzung.
Ort der Veranstaltung
Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.
Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.
Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.