„Mein richtiges Leben“
Joachim Sauer  
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Harbour Front Special: Thalia x F.A.Z. Zukunft gestalten
Joachim Sauer hat die öffentliche Rolle, die ihm durch die Ehe mit Angela Merkel zufiel, über Jahrzehnte auffallend klein gehalten. Nun erzählt er erstmals ausführlich aus seinem eigenen Leben. „Mein richtiges Leben“ führt von der Kindheit in der DDR über die wissenschaftliche Arbeit in Berlin-Adlershof bis in die Jahre nach dem Mauerfall und in die Berliner Republik.
Als die Mauer fiel, war Sauer vierzig Jahre alt. Fast die Hälfte seines Lebens hatte er in der SED-Diktatur verbracht. In seiner Autobiografie erinnert er sich an Herkunft und Ausbildung, an den Beginn seiner Forscherlaufbahn als Quantenchemiker, an Anpassungsdruck, pragmatische Kompromisse und persönliche Abgrenzung. Er berichtet von Linientreue, aber auch von Spielräumen, vom Alltag in einer wissenschaftlichen Welt, die fachlich international dachte und politisch kontrolliert blieb, und von der Umstellung, die mit 1989/90 begann.
Das Buch bezieht seine Spannung aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Sauer erzählt als Wissenschaftler, der sein Leben der Forschung gewidmet hat, und zugleich als jemand, der den politischen Aufstieg seiner Frau aus nächster Nähe miterlebte.
In Hamburg spricht Joachim Sauer über die Stationen seiner Autobiografie, über Prägungen und Brüche und über Humor als Form der Distanz.
Joachim Sauer (*1949) ist Chemiker und Quantenforscher. Er promovierte 1974 in Chemie und arbeitete von 1977 bis 1991 am Zentralinstitut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof. Von 1993 bis 2017 war er Professor für Physikalische und Theoretische Chemie an der Humboldt-Universität in Berlin; seit seiner Emeritierung ist er dort als Senior Researcher tätig. 2026 wurde er als internationales Mitglied in die National Academy of Sciences gewählt. Seit 1998 ist er mit Angela Merkel verheiratet.
Joachim Sauer hat die öffentliche Rolle, die ihm durch die Ehe mit Angela Merkel zufiel, über Jahrzehnte auffallend klein gehalten. Nun erzählt er erstmals ausführlich aus seinem eigenen Leben. „Mein richtiges Leben“ führt von der Kindheit in der DDR über die wissenschaftliche Arbeit in Berlin-Adlershof bis in die Jahre nach dem Mauerfall und in die Berliner Republik.
Als die Mauer fiel, war Sauer vierzig Jahre alt. Fast die Hälfte seines Lebens hatte er in der SED-Diktatur verbracht. In seiner Autobiografie erinnert er sich an Herkunft und Ausbildung, an den Beginn seiner Forscherlaufbahn als Quantenchemiker, an Anpassungsdruck, pragmatische Kompromisse und persönliche Abgrenzung. Er berichtet von Linientreue, aber auch von Spielräumen, vom Alltag in einer wissenschaftlichen Welt, die fachlich international dachte und politisch kontrolliert blieb, und von der Umstellung, die mit 1989/90 begann.
Das Buch bezieht seine Spannung aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Sauer erzählt als Wissenschaftler, der sein Leben der Forschung gewidmet hat, und zugleich als jemand, der den politischen Aufstieg seiner Frau aus nächster Nähe miterlebte.
In Hamburg spricht Joachim Sauer über die Stationen seiner Autobiografie, über Prägungen und Brüche und über Humor als Form der Distanz.
Joachim Sauer (*1949) ist Chemiker und Quantenforscher. Er promovierte 1974 in Chemie und arbeitete von 1977 bis 1991 am Zentralinstitut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof. Von 1993 bis 2017 war er Professor für Physikalische und Theoretische Chemie an der Humboldt-Universität in Berlin; seit seiner Emeritierung ist er dort als Senior Researcher tätig. 2026 wurde er als internationales Mitglied in die National Academy of Sciences gewählt. Seit 1998 ist er mit Angela Merkel verheiratet.
Ort der Veranstaltung
Erste Ansiedlungen auf dem Gebiet zwischen Altona und Hamburg gab es schon um 1600. Das damalige Gotteshaus hatte aber einen weiten Weg vor sich, bis aus ihm die heutige St. Pauli Kirche entstand: Die 1682 von den Anwohnern geforderte Fachwerkkapelle blieb zunächst der Michaeliskirche untergeordnet und wurde erst 1745 unabhängig. Am 3. Januar 1814 wurde sie dann bis auf die Grundmauern von den französischen Besatzungsmächten niedergebrannt. Für den zwei Jahre später entstandenen Neubau wurde schließlich der erste Hamburger Stadtbaudirektor, Carl Ludwig Wimmel, beauftragt. Nach Plänen von Max Wallenstein wurde die Kirche abschließend noch um einen Kirchturm mit neoromantischen und neogotischen Stilelementen bereichert. Zusätzlich wurden Dach und Fassade des Gebäudes baulich verändert.
Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.
Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.
Der klassizistische Sakralbau, der letztlich entstanden ist, wird heute von einem schönen Kirchengarten umgeben. Die Empore im Innenraum schwebt auf filigran gearbeiteten Eisensäulen, der Kanzelaltar ist in französischer Tradition gehalten. Unter der Aufsicht des Denkmalschutzes wurde der Innenraum 1980 saniert, so dass nun die ursprüngliche farbige Fassung zu bewundern ist.
Neben Gottesdiensten und Konzerten, finden in der evangelisch-lutherischen Kirche auch regelmäßig Veranstaltungen statt, die das Gotteshaus als ein Ort für Glaube, Liebe und Hoffnung auszeichnen.