Martin Buchholz - Was ich noch sagen wollte
Tickets ab 29,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
DIE HERKULESKEULE GmbH , Schloßstr. 2, 01067 Dresden, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Auch in seinem neuen Programm zeigt er seine scharfe Zunge, Doppeldeutigkeit und vor allem Weltanschauung durch Weltanschauung.
Treffsicherer Spurensucher, scharfzüngiger Linksdenker und wortreicher Mundwerker, so feiern ihn die Kritiker. Und das Publikum feiert ihn ohnehin. Die Rede ist von Martin Buchholz, der vom studierten evangelischen Theologen zum Musiker wurde, zum Kabarettisten, Filmemacher und Fernsehjournalisten. Und der als erster westdeutscher Kabarettist nach der Wende allabendlich im Ost-Fernsehen zu erleben war, bevor er dann auch in den ARD-Sendungen „Nachschlag“ und „Scheibenwischer“ im Einsatz war. Martin Buchholz verschont dabei niemanden mit seinen doppeldeutigen Pointen. Buchholz, so schrieb beispielsweise die „tz“ aus München, gibt Nachhilfeunterricht in Weltanschauung, nach simpler Methode: er geht den Worten an die Wurzel, dreht und erweitert, wendet und wandelt sie spielerisch bis zu erhellendem Sinn und absurder Logik, Kalauer inklusive. Jeder verbale Schlag ein Treffer. In die Herkuleskeule kommt er mit seinem neuen Programm „Was ich noch sagen wollte“.
Treffsicherer Spurensucher, scharfzüngiger Linksdenker und wortreicher Mundwerker, so feiern ihn die Kritiker. Und das Publikum feiert ihn ohnehin. Die Rede ist von Martin Buchholz, der vom studierten evangelischen Theologen zum Musiker wurde, zum Kabarettisten, Filmemacher und Fernsehjournalisten. Und der als erster westdeutscher Kabarettist nach der Wende allabendlich im Ost-Fernsehen zu erleben war, bevor er dann auch in den ARD-Sendungen „Nachschlag“ und „Scheibenwischer“ im Einsatz war. Martin Buchholz verschont dabei niemanden mit seinen doppeldeutigen Pointen. Buchholz, so schrieb beispielsweise die „tz“ aus München, gibt Nachhilfeunterricht in Weltanschauung, nach simpler Methode: er geht den Worten an die Wurzel, dreht und erweitert, wendet und wandelt sie spielerisch bis zu erhellendem Sinn und absurder Logik, Kalauer inklusive. Jeder verbale Schlag ein Treffer. In die Herkuleskeule kommt er mit seinem neuen Programm „Was ich noch sagen wollte“.
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.